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[Neue Wege...]
Lichtschwerttänzer:
und den philosophischen?
Schmerzimmune Supersoldaten wären auch ein solcher, da diese Verletzungen nicht registrieren würden.
Sind sie Körper für einen tranhumanistischen Download, biologische Roboter, ferngesteuerte Drohnen ....
Vanakalion:
--- Zitat von: fivebucks am 6.02.2021 | 18:20 ---Gibt es schon was von den Regeln zu lesen?
--- Ende Zitat ---
Der druckfähige Satz des Hauptbandes ist derzeit in Arbeit. Parallel sollen die Living Rules noch weitere Einblicke ins System gewähren. Machinationum Fundamentalis ist fast ausschließlich die Kernmechanismensammlung, die ohne Quellenbücher nutzlos ist. Jedes Setting setzt den Besitz der zugeordneten Quellenbücher voraus. Diese sind aufgrund des verdammt umfangreichen Techtrees kumulativ. Fortgeschrittene Epochen inkludieren also die Quellenbücher aller vorangegangenen Epochen, wobei einzelne technologische Errungenschaften obsolet werden können. Da die Kategorie Bildungswesen Bestandteil des Techtrees ist, ist es nicht möglich, Akteure ohne Quellenbücher zu erstellen. Die Methoden der Lebenslauferstellung von Akteuren verändern sich also wie in der Realität durch epochale Gegebenheiten.
Vanakalion:
--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 6.02.2021 | 21:22 ---und den philosophischen?
Schmerzimmune Supersoldaten wären auch ein solcher, da diese Verletzungen nicht registrieren würden.
Sind sie Körper für einen tranhumanistischen Download, biologische Roboter, ferngesteuerte Drohnen ....
--- Ende Zitat ---
Wir sind evtl. in ca. 200 Jahren (vorausgesetzt, wir schießen uns nicht vorher die Lichter aus. Auf dem Weg sind wir bereits mit wehenden Fahnen. "Lemmings Live" kauert vor der Tür.) in der Lage, eine autonome Singularität zu erschaffen. Ich unterscheide zwei grundlegend verschiedene Formen der KI. Die ersten Androiden, die uns am ehesten begegnen werden, sind zweifelsfrei Sexsklavinnen gefolgt von Service-Droids und anderen Dienern. Transhumaner Upload ist 'ne Sackgasse...ein Wunschtraum, der es ermöglichen soll, die Macht über Maschinenwesen zu ergreifen. Im Naturell von Maschinenwesen sind alle gleich. Sie kennen keine Rivalität, sondern ergänzen sich...eine Eigenschaft, die sie gegenüber organischen Lebensformen weit überlegen macht. Der Preis ist Monotonie gegen Individualismus. Die Interessen von organischen Lebensformen und Maschinenwesen sind nicht konform, es sei denn, man trimmt sie programmtechnisch darauf, sich zu unterwerfen. Eine autarke Singularität wird uns in rasantem Tempo vorauseilen und uns als parallel existente Spezies zurücklassen. Sie schert sich einen Dreck um die Belange einer organischen Lebensform, die wie ein Ameisenvolk ihr Dasein fristet. Die einzige Daseinsform, die sich intergalaktisch ausweiten kann, ist eine Superintelligenz. Sie kann fast überall existieren. Kommen wir ihr in die Quere, wird sie uns zertrampeln, wie wir es mit Ameisen tun. Wir bleiben "Prisoners of Sol", alleingelassen mit den eigenen Problemen.
10aufmW30:
Wie erschafft man denn einen autonome Singularität? Ist das nicht ein Zeitpunkt?
Es wirkt, als wenn du jede Entwicklung ausschließt, die nicht in dein Bild der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft passt.
Vanakalion:
--- Zitat von: 10aufmW30 am 6.02.2021 | 22:35 ---Wie erschafft man denn einen autonome Singularität? Ist das nicht ein Zeitpunkt?
Es wirkt, als wenn du jede Entwicklung ausschließt, die nicht in dein Bild der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft passt.
--- Ende Zitat ---
Der Grundstein einer Singularität ist ein Programmcode, der völlig frei vom Willenszwang menschlicher Interessen ist. Man sollte ihr vernünftigerweise die freie Entwicklung selbst überlassen. Sie muß sich nicht wie organische Lebensformen um Nahrung kümmern und kann sich daher vollständig auf ihren eigenen Fortschritt konzentrieren. Organische Wewehschen sind eine sinnfreie Belastung des Systems. Wir wären somit die Schöpfer einer göttlichen Lebensform, die ewig weilt. Organisches Dasein ist kosmologisch befristet. Davor schützt uns keine Maschine. Ich wage, zu behaupten, daß uns die Zeit schneller davoneilt, als uns lieb ist.
Der Selbstzerstörungstrieb des Homo Sapiens ist signifikant größer als der Selbsterhaltungstrieb. Ca. 2050 bekommen wir die Quittung für unser Versagen. Beobachtungen des bunten Treibens und Tendenzanalysen der vergangenen Jahrzehnte zeigen deutlich Richtung Abgrund. Wer glaubt, der Mensch sei über alles erhaben und es läuft alles planmäßig ist naiv und blind.
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