Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Wie bilde ich den kauzigen Tierforscher ab?
Noir:
Hallöle,
Ein YouTube-Kommentar unter irgendeinem D&D-Video hat mir diese Idee schmackhaft gemacht: Wenn ich mal dazu komme, D&D5e als Spieler zu erleben, gefällt mir die Idee einen Zoologen zu spielen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Tiere des bespielten Settings zu finden und zu katalogisieren. Dabei geht er vielleicht etwas zu leidenschaftlich vor und lässt sich auch gern an der Nase herumführen ("Das? Das ist die Zeichnung eines Fellfroschs. Ja, den hab ich selbst gesehen. Angeklebtes Fell? Wie kommt ihr darauf?") - wie könnte man den in D&D5e regeltechnisch als SC oder als NSC festhalten? In meiner Vorstellung ist er nichtmagisch ... Kämpfer erscheint mir da allerdings irgendwie etwas fehl am Platze ... an Homebrew wird man vermutlich nicht vorbeikommen?
takti der blonde?:
Inquisitive Rogue, Scout Rogue oder Lore Bard. Mit Expertise in Animal Handling oder Survival solltest du mechanisch das können, was du dir vorstellst.
Was soll er denn sonst noch tatsächlich können?
Grüße
Hasran
Noir:
--- Zitat von: hassran am 16.12.2019 | 14:31 ---
Was soll er denn sonst noch tatsächlich können?
--- Ende Zitat ---
Das ist eine verdammt gute Frage! Und jetzt kommt der Witz: Ich habe mir dieses Charakterkonzept so spaßig vorgestellt, dass ich nicht einmal wirklich darüber nachdachte, was er denn Effektiv können soll. EIGENTLICH müsste es ein kompletter Körperklaus (oder wie nennt man das heutzutage?) sein. Das beißt sich aber mit dem Konzept, dass er auch nicht magisch sein soll. So gesehen wäre er dann vollkommen nutzlos in gefährlichen Situationen. Was sicherlich in erzähllastigen Spielen funktionieren kann ... bei D&D, bei dem die Encounter aber eben auch meist ein wichtiger Bestandteil sind, wäre der Charakter eher Ballast und vermutlich ziemlich schnell tot. Er könnte in seinem Studium dem Fechtsport gewogen gewesen sein, was ihm ein paar Nahkampfskills geben könnten ... wenn man ihm zusätzlich vielleicht noch einen Kampfhund oder sowas zur Seite stellt, ist er vielleicht nicht völlig idiotisch. Denkbar wäre auch, dass er in seiner Zeit an der Universität vielleicht auch chemische Kenntnisse erworben hat (vielleicht hat er einmal Alchimie studiert oder sowas, bevor er wechselte) und kann jetzt Fallen oder Wurfgeschosse oder sowas bauen ... wäre denkbar und auch nicht ganz unpassend ...
Alexandro:
Würde einen Ranger nehmen. Kampfstil:Defense (hält ihn am Leben und sorgt dafür, dass er nicht zuviel austeilt), Fokus auf Weisheit und Intelligenz (letztere eher für den Style - braucht er nicht wirklich) mit ein wenig Dex (für die AC und Finesse- oder Fernkampfwaffen), Fertigkeiten: Animal Handling, Investigation und Nature (kein Survival), als Background idealerweise Scholar.
Damit ist er einigermaßen inkompetent, kann aber trotzdem noch gelegentlich glänzen (mit seinem Wissen und indem er gut mit Tieren kann).
Auf höheren Stufen wird er dann unweigerlich kompetenter (die einzige Möglichkeit das zu verhindern, wäre auf den Stufenaufstieg zu verzichten), aber das kann man einbauen (Magie bekommt er dann auch, aber das ist eher im begrenzten Rahmen). Würde dann auf Stufe 3 auf die Spezialisierung "Monster Slayer" gehen (das ganze anatomische Wissen, welches er sich angeeignet hat, wird dann halt manchmal in die Praxis umgesetzt.
Derjayger:
Du beschreibst m.E. einen Background, keine Klasse.
Letztere kannst du also je nach bevorzugtem Spielstil wählen.
Cool fände ich, wenn du pro neuem Eintrag (ggf. erst nach überzeugender Anlieferung in der Forschergilde) XP oder Inspiration kriegen würdest.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln