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Was tun gegen Atemwaffen
Koruun:
--- Zitat von: Radulf St. Germain am 3.06.2020 | 16:07 ---Danke - erstaunlich wie schnell ich die Details der DnD Regeln wieder vergesse. Aber volle Deckung bedeutet doch, dass man gar keinen Schaden kriegt. Oder bin ich auch hier falsch?
--- Ende Zitat ---
Jaein, kommt darauf an wovon du betroffen bist. Bei einem Feuerball z.B. steht explizit dabei, dass es sich auch um Ecken ausbreitet, d.h. dort würde es nicht helfen wenn dein SC dennoch innerhalb des Wirkungsradius hockt.
Beim Drachenatem steht nichts vergleichbares dazu, daher sollte volle Deckung helfen.
nobody@home:
--- Zitat von: Radulf St. Germain am 3.06.2020 | 16:07 ---Danke - erstaunlich wie schnell ich die Details der DnD Regeln wieder vergesse. Aber volle Deckung bedeutet doch, dass man gar keinen Schaden kriegt. Oder bin ich auch hier falsch?
--- Ende Zitat ---
"A target with total cover can’t be targeted directly by an attack or a spell, although some spells can reach such a target by including it in an area of effect. A target has total cover if it is completely concealed by an obstacle." (Fettdruck im Original)
Jetzt könnte man möglicherweise argumentieren, daß Drachenodem weder eine "normale" Attacke noch ein Zauber ist und obendrein definitiv einen Flächenangriff darstellt, aber das wäre mir persönlich zu pingelig. Solange die Deckung selbst plausiblerweise stabil genug ist, um dem Angriff standzuhalten (und das muß sie ja logischerweise unabhängig davon, wieviel Deckung sie genau bietet, ohnehin sein -- bloß hinter einem Vorhang verstecken dürfte in der Regel nicht reichen), kommt in dem Fall aus meiner Sicht auch der Charakter dahinter nicht zu Schaden. Natürlich kann er in dem Fall auch selbst nicht angreifen, denn sobald er sich dazu rausducken wollte, wäre es ja keine "volle" Deckung mehr...aber je nach Situation kann der zusätzliche Schutz den Verzicht darauf schon mal ein, zwei Runden lang wert sein.
Zero:
Was die Atemwaffen von Drachen angeht, würde ich das so handhaben, dass alle Atemwaffen die einen DEX saving throw verlangen durch total cover vermieden werden können.
Aber dann gibt es da eben noch poison und cold, die einen CON save erfordern, da würde ich sagen, dass es um die Deckung rum geht, weil es einfach Giftgase und eisiger Wind ist und damit auch hinter total cover kommt.
Wenn die Chars allerdings vorgesorgt haben und irgendwie Luftdichten total cover haben, dann würde ich das eben Fall bezogen bewerten ob der Atem da hin kommt.
Harlekin78:
Ich habe mal im DMG nachgelesen. Es ist auf S. 251 erklärt und ergänzt S. 204 des PHB. Die Erklärung geht allerdings von einem Bodenplan mit Gitter aus.
Ich gebe die genaue Erklärung jetzt nicht wieder. Die Kurzfassung: Vom Ausgangspunkt aus werden Linien "gezogen" und wenn Deckung vorhanden ist (Kreaturen, Objekte etc.) stoppen diese Linien an der Deckung. Die Anzahl der Linien die das Ziel erreichen bestimmt den Grad der Deckung: keine Deckung, halbe Deckung, dreiviertel Deckung oder volle Deckung.
Wie in D&D-Sprache üblich, ist der Feuerball eine beschriebene Ausnahme, dass er um die Ecke geht. Cloudkill eine weitere beschriebene Ausnahme.
Also gilt, gemäß D&D-Ansatz, spezifische Regel schlägt generelle Regel. Die generelle Regel ist S. 251 und spezielle Zauber, Effekte und ähnliches haben spezielle Regeln, dass diese um die Ecke wirken.
Hier ein Link zur SRD zum Thema Deckung bei Zaubern.
Ainor:
Genau. Das bedeutet z.B. für Cone of Cold: total Cover hilft, aber weniger Cover nicht weil es ein Con Save ist. Es steht zwar nicht explizit in den Regeln, aber es ist doch sehr naheliegend den Odem eines Weißen Drachen genauso zu handhaben.
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