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Casual Open Table ?
Megavolt:
--- Zitat von: 1of3 am 15.07.2020 | 12:19 ---Hi.
Ich suche ein Spiel, das ungefähr folgendes kann:
- Total Unwissende können ohne große Einhilfe in unter 10 Minuten einen Charakter machen.
- Auch der 11 SC unterscheidet sich noch in irgendeiner coolen Weise von den ersten 10.
- Die typische Kampagnenstruktur erlaubt es, dass von Sitzung zu Sitzung Leute dazu kommen oder abspringen.
- Ich habe als SL möglichst keinen Stress mit Vorbereitung.
--- Ende Zitat ---
DCC mit der Ausnahme, dass sich die Figuren formal nicht so arg substanziell unterscheiden. Ein Krieger ist ein Krieger. Er unterscheidet sich von seinem Kumpel nur durch seinen Loot und seine Narben.
Hotzenplot:
octaNe
Es gibt 6 Styles und einige frei wählbare oder von Vorlagen genommene Skills.
Der unique selling point von octaNe ist eigentlich, dass du nur auf das Erzählrecht würfelst.
SC-Sheet und meine selbst entwickelte Regelübersicht inklusive Charaktererschaffung hefte ich mal an.
Das Spiel ist definitv einen Blick wert, insbesondere mit dem tollen Addon "Against the Reich".
--- Zitat von: 1of3 am 15.07.2020 | 12:19 ---- Die typische Kampagnenstruktur erlaubt es, dass von Sitzung zu Sitzung Leute dazu kommen oder abspringen.
--- Ende Zitat ---
Bin nicht sicher, ob ich diesen Punkt richtig verstehe. Bei octaNe gibt es einige mitgelieferte Abenteuer. Das Spiel ist für casual gaming gemacht und legt Wert auf Actionsequenzen. Kontinuität spielt da nicht so die Rolle.
Eventuell müsste man eins hausregeln/ändern: Es gibt im Spiel sogenannte Hazards (Schwierigkeiten), die nur mit den Styles Might oder Magic verringert werden können. Das könnte man ohne Probleme ändern, falls ein SC, der als einziger diese Styles hatte, an einem Spieltag fehlt.
[gelöscht durch Administrator]
sindar:
Ich schreibe mal ein bisschen was ueber Shadow of the Demon Lord (SotDL):
Ich kann mich jetzt nicht mehr an die Attributsverteilung erinnern, aber ich meine da gaebe es einen festen Wertesatz (oder deren mehrere, aus denen man auswaehlen kann). Das Grundregelwerk ist auf 10 Stufen ausgelegt, und RAW steigt man jede Sitzung eine Stufe auf; bei uns war das eher nach Erreichen eines Zwischenzieles. Auf den Stufen 2, 5 und (ich glaube) 8 waehlt man jeweils so was aehnliches wie eine Klasse; rein regeltechnisch sind die beliebig kombinierbar, man kann also ohne Weiteres auf Stufe 2 einen Magier und auf Stufe 5 einen Krieger nehmen. (Wie effektiv das dann ist, steht auf einem anderen Blatt, ich habe das nicht ausprobiert.) Ich kann mich gerade nicht erinnern, was man auf Stufe 1 auswaehlt, ausser welches Attribut welchen Wert aus dem Wertesatz bekommt, aber danach sind die Stufen einfach Module, die man so wie sie sind aus dem Regelwerk uebernimmt. Die Individualisierung kommt dann durch die Kombination der Klassen auf den mittleren Stufen, bei Zauberern auch aus der Zauberauswahl. Ich glaube, man wuerfelt noch eine Herkunft aus, die eine gewisse Auswirkung hat, aber das muesste ich nachschauen.
Der Probenmechanismus ist eine ausgefeiltere Version des Vor- und Nachteilsmechanismus von D&D5: Grundsaetzlich W20, und man bekommt durch aeussere Umstaende zusaetzliche W6 als Boons (werden addiert) oder Banes (werden abgezogen), hoechstens 4 davon. Man hat nur Boons oder nur Banes, bekaeme man also beides, heben sie sich auf; bekaeme ich also einen Bane und drei Boons, bleiben zwei Boon uebrig.
Ich hoffe, ich vergesse heute Abend nicht, mal in das Regelwerk zu gucken.
EDIT: So, nachgeschaut. Die Attribute ergeben sich aus der Rasse. Ausserdem waehlt man Berufe aus, die einem nach Massgabe des Spielleiters in bestimmten Lagen Autoerfolge oder Boni geben koennen. Damit sieht es zu Anfang mit der Individualisierung etwas mau aus, das ergibt sihc im Lauf des Spiels.
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