Das Tanelorn spielt > Capital Files
Shadowrun: Capital Files "Volume/02 - Drugstore Blues"
Ludovico:
"Das ist keiner von uns. Da das Angebot von unserer Seite ohne Aufforderung kam, möchte ich gerne wissen, warum wir diese Daten verschenken, obwohl wir sie gut als Sicherheit gebrauchen konnten."
Preacher:
"Verschenken? Hab ich da was falsch verstanden? Soweit ich das mitbekommen habe zahlt Schmidt jedem von uns 37k. Und dazu gehört das Ding einfach. Weitere Jobangebote seitens Schmidt liegen noch nicht vor, nur besteht die Möglichkeit - sofern wir uns professionell verhalten. Und dazu gehört nun mal, daß wir die Daten nicht benutzen. Und Big Eye hat schon recht mit seinen Ausführungen.
Wir behalten auf jeden Fall noch mindestens eine Kopie, für ein paar Wochen. Dann sind die Sachen eh wertlos als Sicherheit. Abgesehen davon: Ob Schmidt nun auch eine Kopie hat oder nicht ist egal - CapEm weiß eh, was wir abgehört haben. Die Daten verlieren also nicht an Wert, wenn er auch eine Kopie hat."
Ludovico:
"Ah, mein Comlink muß kaputt sein. Ich dachte, es wurde erst der Preis für unser Schweigen vereinbart und dann hieß es plötzlich ohne Aufforderung, daß wir eine Kopie an Schmidt geben.
Kann ja sein, daß ich das Kleingedruckte überhört habe.
Ansonsten haben wir den Chip jedenfalls verschenkt.
Aber egal! Wir haben nun ordentlich viel Geld und müssen auf das Baby nur noch bis zum Wochenende aufpassen. Dann ist der Job zu ende, und hoffentlich haben wir dann nie wieder was mit CapEm oder UI zu tun."
Joerg.D:
>>Man sollte einem potenziellen zukünftigen Arbeitgeber nicht so negativ gegenüber stehen.
Und die Kohle, welche wir bekommen ist nicht so schlecht, also weiß ich nicht, was das Gejammener soll. Wen der Auftrag vorbei ist, werden die Daten vernichtet und beide Partein sind glücklich.
Ich will nicht, das ein Konzern Jagt auf mich macht, weil irgend jemand Seiner Profilirungssucht fröhnt.<<
Ludovico:
"Na, das ist ja nett, daß Sie alle gleich für uns alle entschieden haben, daß wir die Informationen so einfach weitergeben.
Und Schmidt hatte euch bereits Aufträge in Aussicht gestellt.
Ach egal! Nun ist es so und nicht anders. Ich wäre aber etwas glücklicher, wenn Sie solche Entscheidungen nicht ohne Absprache fällen.
Ich bin übrigens dafür, daß Eins die Aufzeichnung an einem sicheren Ort langfristig deponiert."
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