Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Paladin overpowered? (war: Überfordert als DM, OP Spieler? [...])
Hewisa (gone for good):
--- Zitat von: hassran am 9.04.2021 | 12:14 ---Wie weiter oben aus dem PHB zitiert
--- Ende Zitat ---
Ich bin so blind, man sollte schon vollständig lesen ::)
Danke schön.
Jetzt wundere ich mich natürlich, warum das in der 4E anders gemacht wurde, als in allen anderen Editionen. Vermutlich mit einem Balancing-Gedanken im Hinterkopf. Immerhin war die 4E ja stark von MMORPGs inspiriert, auch mit den taktischen Rollen der Klassen (Striker, Defender, Controller, Leader). Möglicherweise empfand man es als unfair, dass eine Klasse alle Powers verlieren kann und andere nicht. Keine Ahnung.
takti der blonde?:
--- Zitat von: Ainor am 9.04.2021 | 13:44 ---In 5E? Es ist eher eine Charakterisierung der Klasse. Sie eignet sich halt für Spieler die einen solchen Charakter spielen wollen. Wenn ich einen Charakter spielen will der so garnicht zum Paladin (für keinen Oath) passt, dann sollte ich lieber einen bösen Kämpfer/Kleriker oder sowas machen. Da der Oath ja jetzt nicht mehr das Damoklsschwert mit "mach ja keinen Fehler sonst verlierst du alles" sondern eher eine Richtline ist würde ich das nicht als Bestrafung ansehen.
--- Ende Zitat ---
Es ist weiterhin eine Verhaltensrestriktion für Spieler. "Charaktersierung der Klasse" verstehe ich an dieser Stelle nicht. Sind Spell Slots auch eine "Charaktersierung der Klasse"? Gibt bei der 5e auch keine andere Klasse, deren Fähigkeiten an ein bestimmtes Verhalten gekoppelt sind, soweit ich mich erinnern kann. Fällt dir noch eine?
Arldwulf:
--- Zitat von: Hewisa am 9.04.2021 | 13:44 ---Ich bin so blind, man sollte schon vollständig lesen ::)
Jetzt wundere ich mich natürlich, warum das in der 4E anders gemacht wurde, als in allen anderen Editionen. Vermutlich mit einem Balancing-Gedanken im Hinterkopf.
--- Ende Zitat ---
Nein, das hatte eher damit zu tun die Liste an ausgemachten Problemen anzugehen. Der Balancingfaktor ist ja immer noch der gleiche, auch in der 4E bekommt ein Paladin der sich nicht an seinen Kodex hält Ärger. Nur die Art des Ärgers ist anders. Früher war es ein göttlicher Blitz, in der 4E sind es wütende Ordensbrüder.
Der Grund ist wie gesagt eher der "wir wollen die Probleme der Spieler angehen" Ansatz den man damals stark fuhr. Damals hatte man bestehende Probleme aufgelistet welche von Spielern häufig genannt wurden und "Paladindiskussionen" sind da natürlich immer wieder dabei gewesen. Außerdem hat die 4E auch den Nicht-Zauberklassen ja sehr viel Optionsvielfalt geschenkt, so dass es gar nicht möglich gewesen wäre einen Paladin einfach zu einem Krieger zu machen indem man ihm alles wegnimmt (weil der Krieger in der 4E halt ebenfalls mehr als nur "ich hau halt irgendwie drauf" macht).
Wann ein Paladin seine Fähigkeiten verliert war in den Editionen immer stark umstritten und führte regelmäßig zu Diskussionen am Spieltisch und in Foren wie diesem hier. Aber dies waren halt OOC Diskussionen, man diskutierte dort nicht mit irgendwelchen Charakteren im Spiel, sondern mit seinem Spielleiter. Diese Fragen ins Spiel zu verlagern anstatt sie OOC zu klären ist insofern durchaus ein nachvollziehbarer Ansatz um das ganze aufzulösen.
Aber eine klare Änderung zu der Handhabung anderswo ist es natürlich.
Tudor the Traveller:
Ein irgendwie gearteter Kodex ist imo mechanisch völlig irrelevant, solange er mechanisch nicht klar eingebaut ist. Diese Balance ist eigentlich keine, weil die Auslegung und damit die Konsequenz daraus weitgehend beliebig ist.
Eine Diskussion über den Kodex führt daher hier nicht weiter.
Settembrini:
Halt, Stop!
Rollenspiel hat nichts im Rollenspiel zu suchen? Ich widerspreche aufs Grundlegendste!
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