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Paladin overpowered? (war: Überfordert als DM, OP Spieler? [...])

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nobody@home:

--- Zitat von: Hewisa am  9.04.2021 | 13:44 ---Ich bin so blind, man sollte schon vollständig lesen ::)
Danke schön.

Jetzt wundere ich mich natürlich, warum das in der 4E anders gemacht wurde, als in allen anderen Editionen. Vermutlich mit einem Balancing-Gedanken im Hinterkopf. Immerhin war die 4E ja stark von MMORPGs inspiriert, auch mit den taktischen Rollen der Klassen (Striker, Defender, Controller, Leader). Möglicherweise empfand man es als unfair, dass eine Klasse alle Powers verlieren kann und andere nicht. Keine Ahnung.

--- Ende Zitat ---

Weil sich die 4E auch beim Kleriker vom "wenn dein Gott nicht will, kannst du halt nicht"-Gedanken abgewendet hat. Wenn man's kurz formulieren will, dann ist die Fähigkeit, "göttliche" Kräfte zu nutzen, in dieser Edition eben tatsächlich ein Geschenk an den entsprechend Auserwählten und nicht bloß eine Leihgabe auf Zeit; was der Kleriker oder Paladin im Lauf der Zeit aus und mit diesem Geschenk macht, liegt dann an ihm (und umgekehrt kann dieser göttliche Funke ihn auch als Person irgendwann dauerhaft verwandeln, wie manche höherstufige Zusatzklassenoptionen deutlich machen), und wie in vielen Fällen in der klassischen Mythologie auch kann die Gottheit es nicht einfach mal eben so "zurücknehmen".

Das macht es nebenbei auch gleich deutlich leichter, mal ernsthafte religiöse Zwiste und Schismen auf Erden zu haben, ohne daß man sich jedesmal eine Ausrede einfallen lassen muß, warum die Gottheit eigentlich nicht mal ein Machtwort spricht und der "falschen" Partei schlichtweg die Kräfte streicht. ;)

Crimson King:
Ich persönlich sehe das wie Tudor. Ich stehe so gar nicht darauf, harte mit weichen Faktoren zu verrechnen. Auch in der 2e sähe ich eher die Progressionstabelle als balancierendes Element gegenüber dem Kämpfer als die Kodex. Ich erhebe allerdings keinen Anspruch darauf, meiner Sicht als einzig und allgemein gültig durchzusetzen.

Ainor:

--- Zitat von: hassran am  9.04.2021 | 13:50 ---Es ist weiterhin eine Verhaltensrestriktion für Spieler. "Charaktersierung der Klasse" verstehe ich an dieser Stelle nicht. Sind Spell Slots auch eine "Charaktersierung der Klasse"?  Gibt bei der 5e auch keine andere Klasse, deren Fähigkeiten an ein bestimmtes Verhalten gekoppelt sind, soweit ich mich erinnern kann. Fällt dir noch eine?

--- Ende Zitat ---

Naja, ich glaube es ist schon so gedacht dass Kleriker ihre Gottheit anbeten....
Und bei viele Klassen sind gewisse Erwartungen formuliert. Mit "Charaktersierung der Klasse" meine ich das der Oath eben vor allem als Rollenspielinspiration gedacht ist und eben nicht wirklich als harte Restriktion die man in "harte Währung" (mechanisch Fähigkeiten) eintauscht.

Wenn das so gedacht wäre, warum gibt es dann zum klassischen Devotion Paladin den wenige restriktiven Vengance Paladin mit ebenso guten Fähigkeiten ? 


Erbschwein:
Hallo,

vielleicht ist das mit der Göttlichen Macht nur eine Göttliche Quelle. Die bei guten Menschen sich fei setzt und die Möglichkeit haben Zauber zusprechen.
Da Macht und zu viel Gutes Tun wollen, leicht in fehlverhalten Ausgehen kann.
Könnte es sein:
Das die Quelle aber so Gepolt ist, dass man durch sein Fehlverhalten nicht für immer seine Magie verliert und durch Gute Taten sie wieder bekommt. Bei zuviel gutes Verhalten ist vieleicht schon ein kleiner Fehler ein Schaden an der Quelle. Bei zu viel Böses verhalten könnte die Quelle ersticken und eine Neue Quelle Entsteht.

Vielleicht ist das bei den anderen Götterquellen genauso und bei ersterben einer Quelle könnte eine Neue Neutrale oder Böse Quelle entstehen.

Aber bitte,   :btt:

takti der blonde?:

--- Zitat von: Ainor am  9.04.2021 | 15:12 ---Naja, ich glaube es ist schon so gedacht dass Kleriker ihre Gottheit anbeten....
Und bei viele Klassen sind gewisse Erwartungen formuliert. Mit "Charaktersierung der Klasse" meine ich das der Oath eben vor allem als Rollenspielinspiration gedacht ist und eben nicht wirklich als harte Restriktion die man in "harte Währung" (mechanisch Fähigkeiten) eintauscht.

Wenn das so gedacht wäre, warum gibt es dann zum klassischen Devotion Paladin den wenige restriktiven Vengance Paladin mit ebenso guten Fähigkeiten ?

--- Ende Zitat ---

Ich habe nochmal beim Kleriker nachgeschaut und dort befindet sich keinerlei Text, der sich mit der Frage beschäftigt, wann Kleriker ihre göttliche Macht verlieren. Natürlich kann das in einer laufenden Kampagne durchaus auch passieren, aber es bleibt auffällig, dass lediglich der Paladin Text zu möglichen Restriktionen (oder eben "Oaths") kriegt und sogar eine Abhandlung darüber, was bei besonders sündigen Examplaren passieren kann.

Der Grad der Restriktion ist für den Paladin letztlich Kampagnen- und Kontextabhängig.

Mal unabhängig von der Frage, ob diese Restriktion "weicher" als in früheren Editionen ist, ist sie da. Warum ist das dann noch überhaupt so?

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