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Broken Compass (2LM)
Gambit:
--- Zitat von: sma am 9.06.2022 | 18:09 ---@Hexer, danke für den Beispiel. Wir liegen da gar nicht weit auseinander.
Meinen Kritikpunkt, dass die Grundschwierigkeit zu einfach zu erreichen, löst du dadurch, dass du kräftig auf die Schwierigkeitsspirale drückst und zwei kritische Erfolge statt einem forderst. Kann man machen, sehe ich dann aber bereits als Anpassung des Systems. Im Schnellstarter lese ich's zumindest so, dass eigentlich ein kritischer Erfolg reichen sollte und in leichten Fällen dann auch der normale (oder nennen wir ihn besser simple) Erfolg. Die Spirale kann man leider aufgrund der geringen Spanne, was die Poolgröße angeht, auch leicht überdehnen (so wie ich meine Metapher) denn zwei kritische Erfolge sind für jemanden mit einem Pool von 5 gar nicht erreichbar (ein 4er Pasch würde gehen, aber auch nur, wenn man sich mit zwei 2er Paschen nicht schon blockiert hat).
--- Ende Zitat ---
Nur um den Punkt auch mal kurz einzugreifen das es keine Anppassung des Systems von seiten des Hexers ist, vielleicht ist der Eindruck dem Schnellstarter geschuldet (habe ich bisher nie reingeschaut). Hier mal einige Beispiele aus dem Adventure Journal wie "typische" Schwierigkeiten für Dangers und Enemies aussehen können:
- A small trap door that opens suddenly [1 Basic Danger]
- A pack of rabid dogs surrounds you [3 Basic Enemies]
- A jeep comes towards you and tries to run you over, while a soldier is shooting at you with a machine gun from the car roof [1 Basic Danger + 1 Critical
Enemy, being run over leaves you Broken]
- You’re walking on a thin wooden beam with a bag of gold in each hand. The beam breaks and you have to jump to the other side [1 Critical Danger, + 2
Basic Dangers, each regarding your grip on one of the bags of gold]
Grubentroll:
--- Zitat von: Gambit am 10.06.2022 | 10:28 ---- You’re walking on a thin wooden beam with a bag of gold in each hand. The beam breaks and you have to jump to the other side [1 Critical Danger, + 2
Basic Dangers, each regarding your grip on one of the bags of gold]
--- Ende Zitat ---
Was wäre denn die Gefahr dabei die Geldsäcke fallen zu lassen?
Sind das nicht einfach nur Challenges?
Lese mir seit gestern den Quickstarter durch, und bin gut angefixt. Interessiert mich wie sich das in real dann spielt. Sind jetzt grad mit unserer Pulp SaWo Campaing durch, aber ich denke jetzt probieren wir das Setting mal mit BroCo weiterzuspielen nach dem Sommer.
Add/edit: Was fehlt einem wenn man nur mit dem Quickstarter spielt? Diese Liste mit den Tags und welche Werte die geben, oder? Sonst müsste man das ganz gut mit dem QS rocken können.
sma:
--- Zitat von: Gambit am 10.06.2022 | 10:28 ---...1 Critical Danger, + 2 Basic Dangers...
--- Ende Zitat ---
Bei 3W kann ich mit und ohne Expertise mit 11% / 3% zumindest die Gefahr abwenden, verliere aber automatisch das Gold. Das weiß ich vor dem Würfeln und hier bereits die Obergrenze von dem, was möglich ist zu kennen, finde ich persönlich nicht so pulpig.
Euch andere scheint das nicht zu stören.
Bei 4W habe ich zumindest eine 29% / 10% Chance und behalte das Gold mit 4% / 0,5%.
Danach wird's mir zu schwer, das abzuschätzen, aber ich weiß ja sofort, dass ich für einen kritischen und zwei einfache Erfolge mindestens 7 Würfel brauche, wenn ich nicht 2 kritische mit 6 Würfeln kombinieren kann oder noch besser einen extremen Erfolg (10% bei 5W, 20% bei 6W, 30% bei 7W - jeweils mit Expertise, kann man sich eigentlich ganz gut merken) schaffe.
Ich gebe gerne zu, dass bei solchen Kombinationen die Erfolgswahrscheinlichkeiten deutlich abnehmen und ich das Spiel daher nochmal gerne ausprobieren werde. Ad hoc würde ich sagen, man erreicht da dann aber schnell das selbe durch Dauer-Teilerfolge "auf dem Zahnfleisch kriechen" wie bei PbtA, was ich eher als Gritty denn Pulpig empfinde. Mit ein bisschen Erfahrung kann's aber vielleicht klappen…
aikar:
--- Zitat von: sma am 10.06.2022 | 13:48 ---Bei 3W kann ich mit und ohne Expertise mit 11% / 3% zumindest die Gefahr abwenden, verliere aber automatisch das Gold. Das weiß ich vor dem Würfeln und hier bereits die Obergrenze von dem, was möglich ist zu kennen, finde ich persönlich nicht so pulpig.
Euch andere scheint das nicht zu stören.
--- Ende Zitat ---
Muss ich sagen: Ja, stört mich nicht, weil ich sowas nicht durchrechne. Aber bei welchem Würfelsystem abseits von DSA mit seinen abstrusen 3W6-Wahrscheinlichkeiten hättest du das Problem denn nicht?
Außerdem kann ich mich ja, wenn ich einen Basic oder kritischen Erfolg würfle, auch entscheiden, das Gold zu behalten (zumindest eines) und die Gefahr in Kauf zu nehmen (also z.B. Glück zu verlieren).
Ich könnte außerdem auch immer noch eine Glücksmünze einsetzen. Die sollte man wirklich nicht unterschätzen/vergessen.
Und 3 Würfel habe ich nur im absolut seltensten Fall, dass ich auf etwas würfeln muss, in das ich keinen einzigen Punkt gesteckt habe (oder nur einen und ein schlechtes Gefühl habe).
Alles in allem würde ich generell mal dazu raten, das Spiel einfach mal zu testen und nicht von einem Bauchgefühl basierend auf Statistik auf das Spielgefühl zu schließen. Ich hatte beim ersten mal Durchlesen auch angenommen, dass man sich deutlich weniger kompetent fühlt, als es im Spiel dann tatsächlich der Fall ist.
--- Zitat von: sma am 10.06.2022 | 13:48 ---Ad hoc würde ich sagen, man erreicht da dann aber schnell das selbe durch Dauer-Teilerfolge "auf dem Zahnfleisch kriechen" wie bei PbtA, was ich eher als Gritty denn Pulpig empfinde.
--- Ende Zitat ---
Mit einiger Erfahrung in PbtA-Systemen und etwas Erfahrung in Broken Compass sage ich mal, dein Ad Hoc Gefühl trügt.
klatschi:
Ay ay ay
Jetzt hab ich schon wieder Ideen, ich schreib die mal lose hier nieder, vielleicht ist das ja für andere interessant
BC ThreeShot: At the Mountains of Madness... again
Die Spieler werden angeheuert von einem Akademiker der Miskatonic University. Seit so ein seltsamer Zeilendrescher und Schmierschreiberling namens Lovecraft den guten Danforth davon überzeugt hat, alles doch auszuplaudern und das veröffentlicht hat, befürchtet er, dass mehr Leute sich in die Arktis aufmachen wollen. Deshalb hat er nochmal ein wenig Geld sammeln können. Ziel ist, das Wissen zu konservieren und zu verhindern, dass es bösen Mächten in die Hände fällt.
Folge 1: Die Spieler helfen, die Expedition auszurüsten und zu starten und in die Antarktis zu fliegen. Problem: Tatsächlich glaub die gute alte Thule-Gesellschaft wirklich an das, was im Pulp-Magazin Astounding Stories steht (das haben die natürlich abonniert), entsprechend gehen sie steil, nachdem sie mitbekommen, dass auch die Miskatonic wieder aktiv wird. Weil aber die Kommunisten die Nazis ausspionieren werden die nun auch ganz hibbelig und nun sind drei Parteien auf dem Weg. Nazis und Kommunisten werden den Helden Steine in den Weg werfen. (Ich denke hier an einen Pointcrawl mit der Karte des alten Arkham Horror Brettspiels, oder zumindest Teilen davon :-D)
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Folge 2: Alle in der Antarktis, die Nazis waren schneller und sind schon vor Ort, sogar mit einem Panzerkreuzer. Ziel ist es, in die Stadt zu kommen, aber da auch alle anderen vor Ort sind, wird das nicht leicht, zumal Teile der Aufzeichnungen von Danfort sehr sehr ungenau sind, und alle suchen wie die doofen.
Folge 3: Schlägerei und Action in der Stadt. Ziel ist es natürlich, die Nazis und Kommis abzuhalten, irgend seltsame komische Technik zu klauen, aber auch, wichtige Infos zu bergen. Am Besten soll danach die ganze Stadt dem Erdboden gleichgemacht werden, damit nix mehr passieren kann.
Alle meine Spieler in der Gruppe, die ich gerade im Kopf habe, haben At The Mountains of Madness gelesen, entsprechend wäre das eigentlich ganz witzig, das so aufzuwärmen ~;D
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