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[Waldviechs dumme Ideen] Wie könnte ein deutsches D&D5-Setting aussehen?
Kardinal:
Die Götter: die wenigsten Sterblichen wissen dies, aber es gibt grundsätzlich 3 Arten von Göttern – je nach ihrem Ursprung. Die „modernsten“ Götter entstammen fast alle der Zeit des Imperiums und waren einst mächtige Sterbliche, die eine Apotheose, eine echte Vergöttlichung erfuhren. Die Alten Götter scheinen prinzipiell ebenso entstanden zu sein – aber in fernen, für Sterbliche unerreichbaren Welten, von wo aus sie in grauer Vorzeit unser Universum entdeckten und von den hier lebenden Sterblichen verehrt wurden. Dann gibt es noch die sog. Fremden Götter – die oft nur als Teufel oder Dämonen bezeichnet werden, auch wenn viele Teufel und Dämonen eigentlich denselben Ursprung wie die Alten Götter haben –, die anscheinend nie sterblich waren und die vielleicht uralte vergöttlichte Bestien oder Elementarkräfte sind, die entweder aus diesem oder einem anderen Universum stammen.
„Weltmagie“: neben der „normalen“ menschlichen, göttlichen oder naturbasierten Magie ist die Welt selbst voller seltsamer, skurriler und wundersamer Dinge, Wesen oder Künste, die scheinbar einfach ein Teil der Welt sind, die aber fast immer verborgen liegen und nur von den weisesten und denen „reinen Herzens“ – oft Kinder oder liebenswerte Narren – gefunden werden können: Gänse, die goldene Eier legen, sprechende Tiere, heilende Früchte und Quellen, weissagende Bäume, etc. Einige glauben, der Kataklysmus und die Brüche hätten diese Dinge hervorgebracht – Dinge, für die manche alles zu geben bereit sind –, doch viele sagen, sie waren schon immer da, wurden aber stets sichtbarer, wenn die Not der Menschen am größten wahr…
Waldviech:
Orks
Sind ebenfalls nicht sonderlich selten. In der westlichen Welt hatten (und haben) sie seit Langem einen Ruf als tumbe Barbaren weg.
Auf die primitiven und grobschlächtigen Forst-Orks trifft das auch weitgehend zu. Sie leben in primitiven Stammesverbänden in Teilen dichter Wälder, huldigen dunklen Schweinegötzen und sind im Dauerkrieg mit so ziemlich allen anderen Völkern. In ihrer Kultur wird wenig Wert auf Wissen und Güte gelegt, dafür umso mehr auf Stärke und Kampfkraft. (Japp, die sind die typischen orkischen Schlägertypen zum Bekämpfen).
Die Svinimanen in "Skandinavien" machen zwar oberflächlich auch einen grobschlächtigen Eindruck, sind trotz aller Rempelein und Trinklust ehrbare Gesellen. Führt man Krieg gegen sie, hat man es mit furchterregenden Gegnern zu tun. Ist man mit ihnen verbündet, sind sie treue und loyale Freunde. Bereits seit über tausend Jahren haben sie ein Bündnis mit den Königinnen der Hochelfen und stellen einen nicht unbeträchtlichen Teil ihrer Kriegerschaft.
Ausgeprägt xenophobisch sind die Coronians im fernen Westen, die zusammen mit Firbolg und Formoriern die Urbevölkerung Angreichs bildeten. Zunächst wurden sie von Elfen und "Kelten" ausgiebig bekämpft und zogen sich in abgelegene Bergwälder, von wo aus sie Raubüberfälle auf menschliche Siedlungen starteten. Daher galten sie einstmals als ewige Feinde der Menschen. Aber das scheint sich zu ändern. Einige aufständische "Angelsachsen" haben sich in ihrem Kampf gegen die franländischen "Normannen" verbündet und nun lernen die Menschen Angreichs, dass Coronians auch ehrenhafte Geschöpfe sind, während die Coronians im Gegenzug lernen, dass nicht alle Menschen ihnen feindlich gesonnen sind.
Die größte orkische Macht der bekannten Welt sind die Chunni - ein aus dem Osten stammendes Reitervolk, das in den letzten Jahrhunderten riesige Gebiete erobert hat. Früher einmal waren sie schlichte Barbaren. Da sie jedoch Städte und Burgen erobert hatten und diese auch halten wollten, übernahmen sie einiges an Kulturtechniken, die zur Verwaltung eines Königreiches notwendig sind und adaptierten auch die zivilisierte Hofkultur des Westens. Daher sind die Chunni heute ein stolzes und zivilisiertes Volk, das die Städte "Ungarns" und einen beträchtlichen Teil der Steppen des Ostens beherrscht. Zwar wirken ihre Truppen noch immer wie wilde, barbarische Reiterhorden, doch die Regeln der Ritterlichkeit sind den Chunni heilig. Die weitaus meisten Halb-Orks des Westens entstammen Adelsgeschlechtern und sind durch politische Heiraten zwischen menschlichen Adelshäusern und Edlen der Chunni entstanden.
Kardinal:
Idee: hinter dem "Wanderungsdruck" der Chunni verbirgt sich die Präsenz von Wassermännern (slawische Variante) und Aboleth in den Tiefen der großen Seen und Binnenmeere, die mit dem Kataklysmus in der Steppe erschienen.
Waldviech:
Oh, perfekt! Das erklärt dann auch ganz gut, warum die Chunni nicht weiter erobert haben als sie mussten - und eventuell planen sie jetzt einen Gegenschlag gegen die Aboleth! :)
Kardinal:
bzw. vielleicht mussten sie zwischenzeitlich immer mal wieder umkehren, weil sie defacto einen 2Frontenkrieg kämpfen und die Aboleth gelegentlich stressen! >;D
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