Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
Technologie im Zeitraffer
Medizinmann:
Hallo zusammen
Stellt euch eine Edo-Welt vor ( Mittelalter , Technologie Armbrüste ,Bücher (ohne Buchdruck)....11.Jahrhundert eben)
in diese Welt kommt ( durch ein Portal, Rift ,egal) bessere Technologie
Von Piraten (Steinschlossgewehre, Buchdruck, Astronomiekenntnisse, genaue Karten) & Cowboys, Über Soldaten aus der Vietnamzeit(1960-70) bis hin zu Soldaten aus dem Anfang des 21. Jahrhunderts .
Wenn diese Neuankömmlinge mit den Eingeborenen zusammenarbeiten , wie lange dauert es, die Einheimischen an die neueste Tech zu gewöhnen.... ?
Wie währe es mit 40-45 Jahren ( das sind 2 Generationen für Menschen, 1 Gen für Zwerge und Elfen,3 Gen für Orks) ?
Länger ? Kürzer ?
Wie lange braucht es um die Eingeborenen an den Anfang des 20. Jahrhunderts zu führen ohne das die Durchdrehen und das alles verstehen/verarbeiten können (Luftschiffe/Zeppeline , Fliessbänder, erste Dampfwagen (als Trucks und auf Schiene), Heliozentrisches Weltbild(Die Sonne als Mittelpunkt des Systems, nicht die Erde)...
mit Generationentanz
Medizinmann
aikar:
Hängt vom Magielevel der Welt ab.
In einer Sword & Sorcery-Welt wäre das "Magie", die die Welt erschüttern und neue Großreiche erschaffen würde. Wie schnell das geht? Kommt darauf an, wie schnell die Einwanderer eine industrielle Basis aufbauen bzw. Material heranschaffen können.
Wie das abläuft, dafür braucht man sich nur die Kolonisierung von Amerika anschauen. Oder Afghanistan. Die Einheimischen werden die Technologie (vor allem Waffen) nutzen, auch wenn sie sie nicht verstehen, sofern sie sie in die Hände bekommen können. Da können Abhängigkeiten geschaffen werden oder das ganze kann außer Kontrolle geraten.
In einer Welt wie Eberron wäre es nur eine andere Herangehensweise an bereits bestehende "Technologien" (technologische Fortbewegungsmittel/Artillerie/Industrie zusätzlich zu magischer). Da würde sich das Konzept durchsetzen, das ressourceneffizienter ist, aber sonst würde sich nicht viel ändern.
Und ob sich ein heliozentrisches Weltbild durchsetzt, hängt auch davon ab, ob es in dieser Welt überhaupt korrekt ist ;)
Waldviech:
--- Zitat ---Wie lange braucht es um die Eingeborenen an den Anfang des 20. Jahrhunderts
--- Ende Zitat ---
Kommt IMHO sehr stark darauf an, wie die durch den Technologieimport beeinflusste Gesellschaft neben "mittelalterlich" so tickt, würde ich sagen. Sind sie ähnlich adaptionsfreundlich wie beispielsweise die Japaner im 19. Jahrhundert, dann würde ich mit 40 bis 50 Jahren rechnen. Sind sie aus diversen Gründen eher "beratungsresistent", dann kanns Jahrhunderte dauern - wenn überhaupt. (Schönes Beispiel dazu aus der muslimischen Welt: Das osmanische Reich brauchte aus religiös-ideologischen Gründen über 250 Jahre, um die Druckerpresse zu adaptieren).
Und dann wäre da natürlich noch die Frage, welche Technologien adaptiert werden. Da können verschiedene Kulturen verschiedene Präferenzen haben. Kann beispielsweise sein, dass beispielsweise die Großkhans der Orks Repetiergewehre und Funkgeräte total toll finden und Techniker in diesem Bereich fördern, wo es nur geht - aber jeden Versuch blocken, Flugmaschinen zu bauen, weil diese ggf. ihren Sturmgott verärgern.
aikar:
Traveller geht auf das Thema ganz gut ein.
Da ist es oft so, dass die Oberschicht importierte Hochtechnologie verwendet um ihre Herrschaft zu erhalten. d.h. Palastwachen mit Lasergewehren aber mittelalterliche Bauern am Land.
Wenn jetzt natürlich jemand einen Bauernaufstand mit modernen Waffen gegen eine technologisch noch nicht so entwickelte Regierung ausrüstet, schaut die Sache anders aus.
Oder Industrialisierung vorantreibt.
Und immer stellt sich die Frage: Welchen Preis fordert der, der die Technologie kontrolliert und welche Auflagen gibt es?
Supersöldner:
vielleicht wollen die eingeborenen sich ja auch gar nicht ändern und wehren sich gegen die Fremden Einflüsse.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln