Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme
[Degenesis] [Szenario-Idee] Töff, Töff, Töff die Eisenbahn
Waldviech:
Verdammt, diese ganzen Degenesis-PDFs runterzuladen war ein Fehler. Jetzt muss ich noch nen Schnellentwurf für ein Degenesis-Szenario loswerden...Bah... ~;D
Tja, das ist irgendwie schon schön doof für das Protektorat. Da sitzt man in Justitian und Umgebung auf einem Haufen alter Technik, aber der funktionierende Teil des Eisenbahnnetzes ist drüben in Ost-Borca, jenseits des Sichelschlags. Mist, verdammter! Aber es gibt im Senat ein paar progressive Kräfte, die das gerne ändern möchten. Also setzt sich, begleitet von einer Abordnung schwer bewaffneter Söldner und beladen mit Truhen voller Klimbim eine diplomatische Delegation aus Justitian in Richtung Osten in Bewegung. Man will in diplomatischen Kontakt mit dem Storski-Clan treten und eine Allianz schmieden. Das Protektorat bietet jungen Storskis im Westen nicht nur neue Strecken und genügend Material für neue Lokomotiven und Waggons, sondern auch den Schutz der Richter und gewisse Sonderrechte. Im Gegenzug erhält das Protektorat "nebenbei" ein massiv modernisiertes Verkehrsnetz zwischen Städten und Dörfern. Ein Match-made-in-heaven - könnte man meinen. Aber es sind der Teufel viele, die da im Detail liegen:
- Die Needles, mit denen die Storskis bislang eng verbandelt sind, werden sicherlich kein Interesse daran haben, wenn das Protektorat versucht, ihnen ihre Eisenbahner abspenstig zu machen. (Das wäre zwar eigentlich gar nicht der Fall, da die Storskis nicht nach Westen abwandern, sondern nur nach Westen expandieren würden - aber der Zwist zwischen ihnen und ihren ehemaligen Chronisten-Kumpeln sitzt tief).
- Der Zustand der Strecken im Westen ist gelinde gesagt fragwürdig. Die Instandsetzung wäre zwar sehr machbar, aber nicht billig - zumal einige Schienenstränge komplett neu verlegt werden müssten und diverse Provider ihre Felder an, in oder über Bahnstrecken angelegt haben.
- Die Spitalier stehen der ganzen Eisenbahn-Idee reichlich zwiespältig gegenüber. Einerseits sind Bahnhöfe vergleichsweise gut überwachbare "Engpässe" und Eisenbahnverbindungen würden den Spitaliern erlauben, Einsatzteams und Material schneller als zuvor von A nach B zu bringen. Andererseits könnten auch Personen, die mit sonstwas infiziert sind theoretisch den Zug benutzen und ihre Pestilenz weit schneller verbreiten als per Pedes. Was wiegt schwerer? Chance oder Gefahr?
Was könnte denn sonst noch so alles seitwärts gehen? :)
Jiba:
Ohne Degenesis jetzt schon weit gelesen zu haben: Was wird denn da verfeuert? Ich bin sicher die Erschließung und Verteidigung der Treibstoffvorräte für die Eisenbahnen ist ein ganz eigener Problembereich. Wenn es Kohle oder Diesel sind, wollen die gefördert werden. Und das mag erfordern ein paar unterirdische Dörfer mit aufsässigen Clans plattzumachen.
Waldviech:
Soweit ich das rausgelesen habe, verfeuern die Storskis Holzkohle und haben zu diesem Zwecke diverse Dörfer, in denen sie Kohlenmeiler betreiben. Ob das jetzt insgesamt technisch sinnvoll wäre, hinterfrage ich mal nicht - aber im Sinne der Fiktion ist das wohl in den riesigen Wäldern Ost-Borcas eine weitgehend nachhaltige Treibstoffversorgung. In West-Borca fällt diese Option allerdings aus, es sei denn die Holzkohle würde aus dem Osten importiert werden. Daher ist der Hinweis auf die Treibstoffproblematik IMHO ne echt gute! (Ich kenn jetzt allerdings den Justitian-Quellenband noch nicht und konzipiere hier vieles aus der Erinnerung. Im Grunde müsste das Protektorat noch immer auf (wieder) einigermaßen rentablen Steinkohlevorkommen sitzen. Keine Ahnung, ob die das noch wissen und nutzen...)
Dimmel:
Schöne Idee :d
Ich frag mich da spontan, wie der sichelspalt überbrückt werden soll. Wenn genug Material und Fachwissen vorhanden ist (muss man erst suchen) und zudem eine passende Stelle, an der die Schlucht eng genug ist, könnte man dort eine Brücke bauen?
Ansonsten müsste man wohl oder übel mit den helvetikern verhandeln, ob man alte Alptunneln nutzen darf. Welche evtl. Noch bewohnt sind...
Waldviech:
Also die Helvetiker haben mehrere Brücken über den Sichelschlag - wenn man diese in die Verhandlungen mit einbezieht, wäre da sicherlich was möglich. Die Neukonstruktion einer Brücke über den Sichelschlag würde ich auch nicht ausschließen wollen - sofern es nicht sogar schon andere Brücken gibt.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln