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Regelfrage: Unsichtbarkeit und Heimlichkeit (im Kampf)

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JollyOrc:

--- Zitat von: Zero am 31.10.2021 | 16:05 ---Das Problem dabei ist aber, dass man eigentlich einen Stealth Wurf machen muss um versteckt zu sein. Da ist eine 25 doch sehr schwierig (DC25 = "very hard")-
--- Ende Zitat ---

Na, dafür hat er ja Unsichtbarkeit gezaubert! Und die 25 hab ich genau wegen dem "very hard" genommen - schließlich ist man ja auch "heavily obscured".



--- Zitat von: Zero am 31.10.2021 | 16:05 ---Was mir auch noch eingefallen ist: Um ihnen die Probleme und die Fairness mit Unsichtbarkeit aufzuzeigen, eigent sich auch immer einen Gegner der mit Unsichtbarkeit auftauchen zu lassen.
--- Ende Zitat ---

Das ist IMHO der schlechteste Grund, solche Gegner auftauchen zu lassen, da nutzt Du das In-Game Universum um einen out-of-game Konflikt zu gewinnen. Das kann nur schiefgehen.

Und natürlich ist Unsichtbarkeit unfair. Das ist doch der Zweck von dem ganzen Zauber! :)

Runenstahl:
So aus dem Bauch raus, wie ich es handhaben würde:

Wenn der Unsichtbare schleicht (das ist keine Aktion, halbiert aber die Bewegung), so ist er mit einem Wahrnehmungswurf gegen den Schleichenwurf nötig, wobei ich dem Unsichtbaren in einem normalen Kampf einen Vorteil geben würde. Entfernungsmäßig würde ich da mal so ca. 60ft ansetzen.

Schleicht er nicht, so ist die Schwierigkeit ihn zu orten nur 10, aber selbst dann hat man natürlich immer noch einen Nachteil auf Angriffe gegen ihn.

PS: Grundsätzlich mag ich es nicht wenn beide Seiten würfeln (weil es letztlich doch sehr zufällig ist wenn man z.B. Schleichen gegen Wahrnehmung würfelt). Normalerweise lasse ich unsichtbare SCs dann gegen die passive Wahrnehmung würfeln oder (weil ich es bevorzuge wenn die Spieler würfeln) ich lasse die Spieler gegen unsichtbare NSCs Wahrnehmung (mit Nachteil wenn der Gegner schleicht) gegen einen Fixwert von 10 + Schleichen würfeln.

Lord Verminaard:
Ich hatte mir das auch mal erarbeitet, für ein Encounter mit einem Invisible Stalker. In 5E ist das sehr klar: Es ist zu unterscheiden zwischen unsichtbar und versteckt. Ich kann versteckt aber nicht unsichtbar sein, und auch unsichtbar aber nicht versteckt. Wenn ich versteckt sein will, muss ich dafür auch als Unsichtbarer eine Aktion aufwenden (bzw. eine Bonus Action, wenn ich das halt mit Bonus Action kann). Wenn ich nicht versteckt bin, dann wissen die Gegner, wo ich bin, auch wenn ich unsichtbar bin. So weit die Regelseite. In der Spielwelt muss man das halt entsprechend begründen, man hört was oder es wird Staub aufgewirbelt oder einfach der Lufthauch, wenn sich jemand an dir vorbei bewegt.

In deinem Beispiel wäre der Magier also, wenn er Unsichtbarkeit zaubert, erst einmal unsichtbar, aber nicht versteckt, könnte also noch (mit Nachteil) angegriffen werden. Mit seiner nächsten Aktion könnte er versuchen, sich zu verstecken. Da er unsichtbar ist, kann er sich natürlich auch ohne Deckung verstecken, aber eben erst, wenn er das nächste Mal dran ist. Solange er versteckt ist und die Gegner ihn nicht gefunden haben, können sie ihn dann auch nicht angreifen.

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Runenstahl am 31.10.2021 | 17:02 ---PS: Grundsätzlich mag ich es nicht wenn beide Seiten würfeln (weil es letztlich doch sehr zufällig ist wenn man z.B. Schleichen gegen Wahrnehmung würfelt). Normalerweise lasse ich unsichtbare SCs dann gegen die passive Wahrnehmung würfeln oder (weil ich es bevorzuge wenn die Spieler würfeln) ich lasse die Spieler gegen unsichtbare NSCs Wahrnehmung (mit Nachteil wenn der Gegner schleicht) gegen einen Fixwert von 10 + Schleichen würfeln.

--- Ende Zitat ---

Es ist etwas dazwischen. In der Runde, wo der Unsichtbare eine Verstecken-Aktion macht, setzt er mit seinem Fertigkeitswurf den DC für die Wahrnehmungschecks zukünftiger Beobachter. Der DC bleibt so lange, bis der Versteckte entdeckt wurde oder sein Verstecken beendet. Bestimmte Umstände beenden das Verstecken halt automatisch (d.h. die Position wird preisgegeben).

Ansonsten gilt was Lord Verminaard schreibt.

Ainor:
Die 5E Regel ist etwas ungewohnt, aber eigentlich nicht schlecht. Solange man kämpft ist man eben nicht versteckt. Macht irgendwie mehr Sinn als angreifen und dann bewegen von früher.



--- Zitat von: JollyOrc am 31.10.2021 | 16:24 ---Und natürlich ist Unsichtbarkeit unfair. Das ist doch der Zweck von dem ganzen Zauber! :)

--- Ende Zitat ---

Naja, es ist ein grad 4 Zauber. Auf Grad 2 gibt es Blur, das gibt dem Gegner Disadvantage. Unsichtbarkeit gibt dir dazu noch Advantage (mindestens). Kommt schon irgendwie hin. In 3E war der Spruch tendentiell besser, und das Resultat war dass fast alle hochstufigen Gegner irgendwie unsichtbares sehen konnten....

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