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[Troubleshooters] UFOs über Fichtelrode

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Waldviech:
Und aus Spaß an der Freude ein paar NSCs:

Roswitha Kettelbach - eine geistig jungebliebene Witwe Anfang 50. Roswitha ist nicht nur eine fichtelroder Gastwirtin, sondern DIE fichtelroder Gastwirtin. Seit sie den Gasthof "Zum Silbernagel" von ihrem leider nicht aus dem Krieg zurückgekehrten Ehemann geerbt hat, hat die geschäfttüchtige Dame das Etablisement von einer 0815-Dorfkneipe zum touristischen Hotspot ausgebaut. Zudem vermietet sie auch noch diverse Ferienwohnungen.  Roswitha ist daher natürlich auch die Gastwirtin der SC - und nie verlegen, irgendwelche touristischen Attraktionen im Harz und speziell um Fichtelrode anzupreisen (und zwar vorzugsweise ungefragt und in epischer Breite).
Die Gastwirtin leidet im Übrigen unter einem mittelschweren Rhinophym. Für irdische Herren macht sie das leider eher abschreckend. Aus Sicht der Cassiopeia-Agenten hingegen ist Roswitha eine der wenigen Erdenfrauen, die attraktiv wirken. Mindestens einer der Außerirdischen könnte Roswitha daher romantisch zugetan sein (zum Ärger seiner Kollegen, die von Romantik so gar nichts halten).

Die kleine Elke - schlägt man im Lexikon "Fieses kleines Rotzbalg" nach, dann könnte man neben dem Eintrag vielleicht ein Foto von der zehnjährigen Elke finden. Ihre Hobbies sind nämlich "Ihre Umwelt mit boshaften Streichen terrorisieren", "Unbedingt irgend etwas haben wollen" und "Sofort losflennen, wenn ihr selber etwas gegen den Strich geht". Als Töchterchen des vergleichsweise vermögenden städtischen Zahnarztes Dr. Kluntje ist sie hoffnungslos verzogen und langweilt sich in Fichtelrode ganz fürchterlich. Das lässt sie mit immer neuen Gemeinheiten an ahnungslosen Touristen aus.

Franz Krawuttke - DER rote Hering für SC mit Geheimdienstkontakten. Der völlig unscheinbare Mitvierziger mit den akkurat quer über die Halbglatze gekämmten Haaren ist nämlich tatsächlich ein echter Stasi-Agent! Allerdings hat er natürlich nichts mit den Lichterscheinungen zu tun und weiß auch nichts darüber. Auch sonst stellt der Stasi-Agent keine Gefahr für die NSC dar. Krawuttke war zur Zeit des dritten Reiches im Wiederstand gegen die Nazis und überzeugter Kommunist, weswegen er direkt nach Kriegsende in die SBZ ging. Mittlerweile ist er vom Ostblock allerdings reichlich desillusioniert. Krawuttke übt seine Agententätigkeit daher nach dem Muster Dienst-nach-Vorschrift aus. Es steht zu vermuten, dass seine Vorgesetzten das wissen, denn der "Horchposten" in Fichtelrode dürfte eine Art Abschiebeposten sein.

Waldviech:
Hmmmm....das sieht als Bild zum Szenario ja fast OK aus :)

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