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[Troubleshooters] UFOs über Fichtelrode
Grummelstein:
--- Zitat von: Waldviech am 19.10.2022 | 23:12 ---...
So much for now....kommt bestimmt noch was nach. ...
--- Ende Zitat ---
Bitte ja.
Waldviech:
Punkt der Nächste:
Die Sonde
ist eine etwa fußballgroße Kugel aus einem auf der Erde unbekannten, mattweißen Material, welches gerade in Schnee gut übersehen werden kann. Vor ungefähr fünfhundert Jahren haben die Bewohner des Planeten Omega diese Dinger schwarmweise ins All hinausgeschossen, um wissenschaftliche Daten über unbekannte Sternensysteme zu sammeln. Die Kugel ist randvoll mit unglaublich hoch entwickelter Sensortechnik, einem miniaturisierten Antigrav- und Interstellarantrieb, eine (vergleichsweise primitive) KI, Datenspeichern mit großer Kapazität und ein paar Holo-Projektoren, die die gesammelten Daten wiedergeben können. Insgesamt also ein kleines, technologisches Wunderwerk. Dummerweise war die Sonden-Technologie sehr störanfällig, weswegen Omega das Sondenprojekt bald wieder ad acta legte und weiter auf bemannte Raumforschung setzte. Die im Harz gelandete Sonde ist eine der ganz wenigen, die nicht von irgend einem Defekt vernichtet wurde.
In den letzten 500 Jahren hat die Sonde diverse, den Omega-Bewohnern noch unbekannte Sonnensysteme kartographiert. Jetzt sind die Datenspeicher voll und die Sonde versuchte, ihrer Programmierung folgend, nach Omega zurückzukehren.
Ein Antriebsfehler zwang die KI jedoch, auf der Erde notzulanden - einem Planeten, der ziemlich am Rand des Omega bekannten Weltraums liegt.
Vor der Notlandung sendete die Sonde ein automatisches Peilsignal mit ihrer Position. Allerdings verstummte der Sender kurz vor der Landung, so dass die Außerirdischen, die das Hyperfunksignal empfangen haben, die Position nur auf das Umland von Fichtelrode eingrenzen können, aber nicht mehr in der Lage sind, die Sonde exakt zu lokalisieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die Sonde auch keinen Einschlagkrater hinterlassen hat, da die Antigraveinheiten der Sonde sie vor dem Aufprall ausreichend abgebremst haben.
Nun liegt das kleine Mistding schwer sichtbar irgendwo im Wald im Schnee und unterscheidet sich für die meisten Scanner nicht groß von anderen etwa gleichgroßen Metallstücken. Die Hoffnung von Psi und Pierrot ist, dass die KI der Sonde reagiert, wenn man sie aus unmittelbarer Nähe mit einem Signal anfunkt, das stark genug ist. Einstweilen ist jedoch nichts passiert. Die Sonde spielt tot.
Das wird sich jedoch schlagartig ändern, wenn die SC die Sonde finden und, wie zu erwarten ist, daran herumfingern. Wenn man das Metallgehäuse öffnet und irgendwie an die enthaltenen, kristallenen Schaltkreisplatinen kommt, wird der Wiedergabemodus getriggert, und die Sonde beginnt reichlich planlos und in unregelmäßigen Abständen, Bilder von fremden Planeten zu projezieren - samt langer Kollonen wissenschaftlicher Daten, die die SC allerdings nicht werden lesen können, da sie natürlich in Omeganisch sind.
Blechpirat:
Abo!
Sidekick-Kai:
--- Zitat von: Blechpirat am 25.10.2022 | 12:32 ---Abo!
--- Ende Zitat ---
Dito. Gerade keine Zeit, alles zu lesen, aber beim Herunterscrollen scheint das Ding hier ein ziemlich abgedrehtes Ganzes zu sein. Ich mag so etwas ja. :P
Waldviech:
:d Danke! :)
Was die potentielle Handlung angeht, bin ich im Übrigen noch unsicher. Vorerst steht ja nur die grobe Grundsituation! Da bin ich für alle Ideen offen. Bis jetzt würde ich mir das Ganze so vorstellen:
- Die SC kommen nach Fichtelrode und bewundern a) das harzer Lokalkolorit und b) die schneebedeckte Vorweihnachtsatmosphäre.
- recht schnell wird aber klar, das irgendwas in Fichtelrode merkwürdig ist. Es gibt Gerüchte über irgendwas, was im Ostblock vor sich geht (das ist natürlich eine reine Fehlinterpretation der außerirdischen Phänomene). Außerdem treiben sich seltsame Gestalten in Fichtelrode herum. Psi und Pierrot kommen nur mäßig seltsam rüber. Die Cassiopeia-Agenten schon eher - außerdem sind sie noch äußerst rüde zu jedem. An Aliens wird hier vermutlich noch keiner denken. Und der ebenfalls gerade in Fichtelrode befindliche Perry-Rhodan-Fanclub Braunlage e.V. erscheint noch viel seltsamer als die echten Aliens.
- die SC finden zufällig die Sonde. Fingern sie in einer warmen Stube dran herum, spult diese ihr Holo-Programm ab. Dadurch wird die Sonde jedoch ortenbar!
- Damit es auch Spaß macht, stehen die Cassiopeia-Agenten wesentlich schneller auf der Matte als die beiden Weltraumpolizisten.
- Die Highjinks beginnen!
- Ggf. wird die Sonde von den Cassiopeia-Agenten geklaut und einer der SC (oder die Ferienwohnungsvermieterin der SC) gleich mit entführt.
- Es kommt zum Joint-Venture zwischen den SC und den Weltraumpolizisten. Der allerlei Prügel beinhaltende Showdown findet dann im Mondorbit statt.
So richtig ausgefeilt ist das natürlich noch nicht.
Aufmerksamen Troubleshooters-Freunden wird im Übrigen aufgefallen sein, dass dieses Abenteuer absolut Oktopus-frei ist. Das ist tatsächlich Absicht, denn nicht jedes Abenteuer muss mit den megalomanischen Weichtierfreunden zusammenhängen.
Sollte der Oktopus jedoch von der Existenz der Außerirdischen erfahren, würde ich attestieren, dass die Geheimorganisation zwar gerne außerirdische Technologie hätte, gleichzeitig aber eine ausgeprägte Alienphobie entwickelt. Die guten Aliens von Omega wären einer der schlimmsten Albträume des Oktopus und die weniger guten Cassiopeia-Leute nicht minder.
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