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Outgunned (2LM)

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Sashael:
 
--- Zitat von: HEXer am 17.05.2023 | 22:42 ---Überrascht im Sinne von beeindruckt?

--- Ende Zitat ---
Jep.

Natürlich muss man mal sehen, dass sich bei neutraler Betrachtung der Stories von John Wick, Die Hard, Alarmstufe Rot, Rambo, Commando, Expendables und Co die Unterschiede in Basismotivation der Beteiligten und dem MacGuffin erschöpfen. Ansonsten ist es "Held/en, die zahlenmäßig absurd unterlegen sind, kämpfen "aus Gründen" gegen fiese Böslinge mit Armee und benutzen dazu jede Menge Feuerkraft".

Wie man also bereits im Filmgenre sehen kann, kann man daraus jede Menge unterschiedliche Filme und sogar Serien daraus machen.

Ich bin tatsächlich All In gegangen und werde die Gimmicks im Spiel nutzen oder auch nicht.

Schaun mer mal.

Jiba:

--- Zitat --- Rambo
--- Ende Zitat ---

Na na na, der erste Rambo-Film ist schon ein komplexes, psychoanalytisch aufgeladenes Seelenschaustück. Wie aus einem ausgemachten Vietnam-Antikriegsfilm ein gewaltverherrlichendes Actionfranchise werden konnte, wird für mich einer der größten Heel-Turns der Filmgeschichte bleiben.  :P

10aufmW30:

--- Zitat von: Ludovico am 18.05.2023 | 09:27 ---Insgesamt muss es nicht spannend und überraschend.

--- Ende Zitat ---

Nein? Das ist spannend und überraschend.

nobody@home:

--- Zitat von: Jiba am 18.05.2023 | 09:56 ---Na na na, der erste Rambo-Film ist schon ein komplexes, psychoanalytisch aufgeladenes Seelenschaustück. Wie aus einem ausgemachten Vietnam-Antikriegsfilm ein gewaltverherrlichendes Actionfranchise werden konnte, wird für mich einer der größten Heel-Turns der Filmgeschichte bleiben.  :P

--- Ende Zitat ---

Liegt wohl daran, daß klassische Antikriegsfilme eigentlich auch erst mal "nur" Kriegsfilme mit dem nominellen Anspruch sind, eine andere Message transportieren zu wollen. Vor demselben Problem stehen auch andere Medien -- warum wohl gibt's so wenige Antikriegsrollenspiele, während gleichzeitig ein Outgunned seine sämtlichen Stretchgoals scheinbar recht locker erreicht?

HEXer:

--- Zitat von: Sashael am 18.05.2023 | 09:42 --- Jep.

Natürlich muss man mal sehen, dass sich bei neutraler Betrachtung der Stories von John Wick, Die Hard, Alarmstufe Rot, Rambo, Commando, Expendables und Co die Unterschiede in Basismotivation der Beteiligten und dem MacGuffin erschöpfen. Ansonsten ist es "Held/en, die zahlenmäßig absurd unterlegen sind, kämpfen "aus Gründen" gegen fiese Böslinge mit Armee und benutzen dazu jede Menge Feuerkraft".

Wie man also bereits im Filmgenre sehen kann, kann man daraus jede Menge unterschiedliche Filme und sogar Serien daraus machen.

Ich bin tatsächlich All In gegangen und werde die Gimmicks im Spiel nutzen oder auch nicht.

Schaun mer mal.

--- Ende Zitat ---

Der Preis, den sie mit Outgunned halt dann zahlen ist, dass sie viel kleinteiliger emulieren/simulieren müssen, als das bei BroCo der Fall war. Dort gab es weniger bewegliche Teile: Weniger Ressourcen zu handlen, weniger besondere Fertigkeiten (von denen wir ja bislang noch fast gar nichts gesehen haben), etc. Wenn es spezielle Regeln gab, dann für ein Genre/What-if, nicht für einzelne Charaktertypen.

Und mehr Details und bewegliche Teile bedeutet halt auch weniger Flexibilität und Kreativität auf Seiten der Spielenden. Daher finde ich, dass sie sich von einem "Spiel-die-Geschichte-Spiel" stark in Richtung eines "Spiel-die Regeln-Spiel" (und simuliere damit Genre/Setting). Das hat offensichtlich viele Fans - ich habe BroCo gerade so abgefeiert, weil es ein improlastiges Spiel-die-Geschichte-Spiel war, das nicht kleinteilig und ohne Sonderregeln mit ein und demselben Mechanismus viele Situationen frei handlen konnte, dabei aber nicht so meta oder constrained war wie andere freiere Spiele (you know who you are) und auch nicht so einen langweiligen Würfelmechanismus hatte wie wieder andere simple PnPs.

Genau diese Kombination zeichnete es für mich aus - und mir gehen sie davon halt einfach viel zu weit weg. Vielleicht notgedrungen - das ändert aber an der Tatsache nichts.

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