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[TOR 2e] Die Lage in Seestadt
Darklander:
Die nachfolgende Diskussion ergab sich ursprünglich aus dem Sammelthread zu TOR 2e. schneeland
--- Zitat von: Raven Nash am 29.03.2023 | 11:22 ---Das liegt wohl auch daran, dass über Laketown zu der Zeit der 2e faktisch nichts bekannt ist. Dale ist noch da (also Bardings müssten da sein), aber zu Laketown wird iirc kein Wort mehr verloren. Kann sein, dass es nur noch ein Fischerdorf ist.
Die Kompatibilität dürfte auch genau in die Richtung gedacht sein - die alten Abenteuer mit den neuen Regeln spielen. Nicht, alte Chars konvertieren.
--- Ende Zitat ---
Irgendwo hatte ich die Tage gelesen, dass die Seestadt nach Smaugs BBQ an anderer Stelle neu errichtet wurde, aber wohl nicht ganz so groß. Nagel mich aber nicht drauf fest. ;D Von daher denke ich, dass es Seestadt zur Zeit von 2e wieder gibt, allerdings quasi nur als Wiederneuaufbau. Da eine Kultur sich ja nicht allein am Namen einer Stadt festmachen lässt, wäre daher die Frage, ob die Seestädter aus 1e nicht eher die neuen Bardinger sind, da diese ja aus ersterern hervorgegangen sind. Bis sich die Seestadt zu einer neuen, eigenständigen und losgelösten Kultur entwickelt, müssten wahrscheinlich noch ein paar Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte vergehen. Es sei denn, man spielt es so, dass die Neu-Seestädter ein renitentes kleines Völkchen sind, das eben nicht ins "gemachte Nest" nach Thal umziehen, sondern weiterhin ländlich leben wollte. Die könnten also an der ein oder anderen Stelle durch ihren Charakter auch andere Werte haben.
Just my 2 cent ;)
Edit: Ardapedia sagt folgendes dazu "Schließlich wurde Esgaroth großzügiger und schöner wieder aufgebaut. Doch verlagerte man die Stadt diesmal etwas weiter nach Norden, höher das Ufer hinauf."
KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
--- Zitat von: Arandil am 29.03.2023 | 13:16 ---Irgendwo hatte ich die Tage gelesen, dass die Seestadt nach Smaugs BBQ an anderer Stelle neu errichtet wurde, aber wohl nicht ganz so groß. Nagel mich aber nicht drauf fest. ;D Von daher denke ich, dass es Seestadt zur Zeit von 2e wieder gibt, allerdings quasi nur als Wiederneuaufbau. Da eine Kultur sich ja nicht allein am Namen einer Stadt festmachen lässt, wäre daher die Frage, ob die Seestädter aus 1e nicht eher die neuen Bardinger sind, da diese ja aus ersterern hervorgegangen sind. Bis sich die Seestadt zu einer neuen, eigenständigen und losgelösten Kultur entwickelt, müssten wahrscheinlich noch ein paar Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte vergehen. Es sei denn, man spielt es so, dass die Neu-Seestädter ein renitentes kleines Völkchen sind, das eben nicht ins "gemachte Nest" nach Thal umziehen, sondern weiterhin ländlich leben wollte. Die könnten also an der ein oder anderen Stelle durch ihren Charakter auch andere Werte haben.
Just my 2 cent ;)
Edit: Ardapedia sagt folgendes dazu "Schließlich wurde Esgaroth großzügiger und schöner wieder aufgebaut. Doch verlagerte man die Stadt diesmal etwas weiter nach Norden, höher das Ufer hinauf."
--- Ende Zitat ---
Im Hobbit wird das von Tolkien auch ziemlich klar gesagt, das Zitat aus der Ardapedia basiert da drauf (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)(Zitat aus der alten deutschen Übersetzung - Bilbos Unterhaltung mit Balin und Gandlaf bei deren Besuch Jahre später: "Natürlich sprachen sie über die gemeinsam verlebten Zeiten, und Bilbo fragte, wie es in den Ländern um den Einsamen Berg aussah. Gut ging es anscheinend dort allen. Bard hatte die Stadt Dal wieder erbaut. Menschen waren von der Seestadt und weiter aus dem Süden und Westen zu ihm gekommen. Das ganze Tal war wieder reich bestellt. Im Frühling erfüllten Vogelruf und blühende Blumen das verwüstete Land und im Herbst Früchte und fröhliche Feste. Auch die Seestadt war wieder aufgebaut worden und wohlhabender denn je. Reiche Frachten fuhren das Eilige Wasser stromauf und stromab. Freundschaft herrschte hier zwischen Elben, Zwergen und Menschen.")
Die Darstellung der Kultur von Seestadt in der 1st Ed war sehr kanonkonform (wobei natürlich ne ziemliche Grauzone zwischen Bardingern und Esgarothern da sein sollte) - "ländliches Leben" trifft es eher nicht.
Esgaroth 2.0 ist definitiv Esgaroth Reloaded - noch mehr Handel, noch mehr städtische Kultur.
Jiba:
--- Zitat ---Esgaroth 2.0 ist definitiv Esgaroth Reloaded - noch mehr Handel, noch mehr städtische Kultur.
--- Ende Zitat ---
Sicherlich. Wir können ja nicht davon ausgehen, dass die Esgarother Kultur plötzlich weg ist, nur weil die Stadt weg ist. Wir reden hier ja ohnehin nur von 1-2 Generationen zeitlichem Abstand zwischen Esgaroth und Neu-Esgaroth.
Darklander:
--- Zitat von: Jiba am 29.03.2023 | 14:08 ---Sicherlich. Wir können ja nicht davon ausgehen, dass die Esgarother Kultur plötzlich weg ist, nur weil die Stadt weg ist. Wir reden hier ja ohnehin nur von 1-2 Generationen zeitlichem Abstand zwischen Esgaroth und Neu-Esgaroth.
--- Ende Zitat ---
Sprich: Bardinger = (Neu-)Esgarother ... oder?
KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Nicht ganz - ich zitiere mal Tolkiens Worte am Ende des Hobbits zum Wiederaufbau von Thal:
"Bard hatte die Stadt Dal wieder erbaut. Menschen waren von der Seestadt und weiter aus dem Süden und Westen zu ihm gekommen."
Also auch verstreute Nachkommen der original Thaler Kultur sowie diverse sonstige Völkerschaften in der Gegend. Esgarother bilden da eher nur den Kern.
Das ist übrigens eine hervorragende Darstellung von frühmittelalterlicher Personenverbands-Staatenbildung (kein Wunder, Tolkien hatte mit dem Kram den ganzen Tag beruflich zu tun, als Hintergrund für seine sprachlichen Studien).
Man hat nen Kern mit einer oder mehreren Großfamilien, die alle möglichen Leute an sich binden, um ein Gemeinwesen zu bilden, das sich dann auf eine gemeinsame Abkunft beruft (die man sich meistens zusammengeflunkert hat).
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