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Indiana Jones & The Kingdom of the Crystal Skull

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Xemides:
Moin,

war gerade auch in Indy4, und muß sagen, er hat gefallen, wenn auch nicht perfekt war. Fate of Atlantis kenne ich gar nicht, viele Anspielungen erkannte ich nicht, dafür habe ich Teil 1 - 3 vor zu langer Zeit gesehen.

Für mich gehört zu solch einem Film außer der Action halt auch das Rätsel lösen in den ruhigen Szenen, die einige kritisieren. Von daher fand ich den Film an keiner Stelle langweilig. Gut, die Eingeborenen waren letztendlich überflüssig, die angedeuteten Untoten wären zumindest cooler und pulpiger gewesen.

Die Russen waren sehr eintönig, ohne wirkliches Profil, und ein wenig angewandte Psi-Kraft (das Schloss ist mir auch nicht aufgefallen, dachte die hätten das zerschossen) hätten ihr auch nicht geschadet. Obwohl, hat sie vielleicht die Peilsender so geortet, ein Peilgerät wurde nämlich nicht gezeigt ? Und die Peilsender kamen mir viel zu modern vor.

Auch wimmelte es in den USA der 50er ja wirklich von russischen Agenten, kein Wunder das die hysterisch waren  ;D.

Cool fand ich die Fallen und Mechanismen. Sowas mag ich.

Und das Kates Kopf platzt oder ähnliches war mir sofort klar, als sie alles wissen wollte.

Die Alien-Thematik fand ich auch daneben. Die Krisstallschädel hätte man auch anders benutzen können als so. Das passt wirklich nicht unbedingt zu Indy.

Alles in allem würde ich dem Film eine 2- geben.

P.S.: Schlangengott, es heißt Science-Fiction, mit einem C nach dem S.

P.P.S.: Indy hat übrigens ein realistisches Vorbild http://de.wikipedia.org/wiki/Hiram_Bingham.





Falcon:
hab mir die Schlossszene beim Zweiten mal schauen ja nochmal ganz genau angeguckt und es gibt wirklich nur mit VIEL gutem Willen Anzeichen, daß dort irgendwas Psimäßiges abläuft.

Meines Erachtens hebt sie einfach die Hand zum Abmarschbefehl, so daß irgendein Soldat das Knöpfchen für die Sprengladung drückt (da sie zuvor die ganze Zeit dran rumgefummelt haben).

du sprichst Falle in mehrzahl? Welche zweite (oder mehr) Fallen kamen denn da vor?

Angeblich soll es ja tonnen an Andeutungen zu anderen Filmen geben. Leider hab ich davon auch nicht viel gesehen. Ich fände mal einen Thread interessant wo die Leute posten, was sie so gefunden haben.

Crimson King:
War gestern im Kino und durchaus zufrieden, wobei ich denke, dass man mit wenig Aufwand einen wesentlich besseren Film auf der gleichen Basis hätte drehen können. ich schließe mich dem allgemeinen Konsens an, dass er 1 und 3 nicht das Wasser reichen kann, 2 aber locker toppt.

Was ich gut fand:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die 50er-Anspielungen, speziell die scheinbare Einfachheit, eine Atombombenexplosion zu überleben sowie die Kommunistenhatz
Die meisten Actionszenen, allen voran die Hatz mit den 3 Fahrzeugen durch den Urwald inklusive Degenduell auf fahrenen Autos
Den Sohnemann. Einfach gut agiert, der Junge
Die Thematik. Keine Probleme mit Aliens und Russen
Die Spezial-Effekte. Keine Probleme mit CGI
Die Idee mit den Treiberameisen, leider nicht konsequent durchgezogen. Die Leute, die es erwischt hat, hätten nicht weggetragen, sondern skelettiert werden sollen

Was ich nicht gut fand:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Allen voran den Absturz über die drei Wasserfälle. Das IST eine schlechte Szene und selbst im Indy-Universum unglaubwürdig. Einer hätte es vollauf getan.
Die derbe Logik-Lücke, Mac wieder zu vertrauen
Die derbe Logik-Lücke, dass Schwarzpulver auf 50 oder 100 Meter Entfernung vom Schädel angezogen wird, Der Degen oder die Kalashnikovs aber erst, wenn sie nah dran sind
Die Antagonistin. An der Schauspielerin liegt es nicht, Cate Blanchett ist klasse. Ein paar echte Psi-Einlagen hätten es hier sicher getan
Die flache Art und Weise des Endes mit Zusammenfügen des Aliens und Kopfplatzen
Die Tarzan-Nummer

Preacher:
Jetzt hab ich nen ausführlichen Beitrag geschrieben, aber das brauch ich nicht - der deckt sich inhaltlich komplett mit dem von Crimson King - also kann ich mir's genauso gut sparen und sagen: Stimmt ;)

Arbo:
Oh nee, was war das für ein S*****! Der Titel hatte mir ja schon keine wirklich große Hoffnung gemacht: Kristallschädel. Was Dämlicheres gab es sicher seit den „Nacht der reitenden Leichen“-Titeln nicht mehr! Und dann dieser gezwungene Humor. O.K. - Humor war da ja gar nicht bei. Kann mich nicht erinnern, wirklich gelacht zu haben (gut, am Anfang mal ganz kurz, aber das war eher ein Schmunzeln und dann auch nur aus Solidarität). Statt dessen sonen altbackener Herr Ford neben ner ebenso alten Karen Allen und dem Pseudo-Brando-Dean-Martin-Verschnitt LeBeouf ... das wirkte alles so verkrampft. Kein wirklich interessanter Gegenspieler – und das, obwohl ich Cate Blanchett wirklich mag. Kein Nazi, obwohl doch Südamerika nach 45. Mensch; ich meine, so nen Alt-Nazi im Exil, das wäre doch was gewesen. Statt dessen Russen und das auch noch in Zeiten des atomaren Wettrüstens zwischen „Ost“ und „West“. So ganz einfach in den USA ... und in Südamerika.

Und dann noch dieser Kristallschädel. Was war das für eine bescheuerte Story? Was haben die da geraucht? Hätten bloß noch Scully und Mulder gefehlt! Manchmal wirkte es, als ob der Herr Lucas wohl noch ein paar Elemente aus seinem Game-Schaffen mit einbauen wollte: Ja, da gab es mal was, wo es ebenfalls um mumifiziertes Zeug ging, um Pyramiden und die dazu passende „Drumrumstory“ - der Held hieß da aber ZACK. Hätten nur noch Tentakelmonster und verrückte Wissenschaftler gefehlt ... was noch nen anderes Game gewesen wäre. Echt, vor allem das Ende hat mir den ganzen Indy kaputt gemacht. Meine Fresse, was für ein Müll!

Nicht mal im Ansatz kam irgendwie ein wie auch immer geartetes Indy-Feeling auf! Weder coole Sidekicks a la John Rhys Davis, noch coole Gegner. Und ja, Indy ohne Nazis, das ist kein Indy.

Ein Glück, dass heute Kinotag war: Da habe ich das für 3,50 Euro bekommen können – und nicht für den teuren Normalpreis.

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