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Radulf baut einen Hexcrawl (mal wieder :-) )

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Radulf St. Germain:
Wir haben noch nicht gespielt seitdem. Also noch offen sogar in meinem Kopf.  8)

Maarzan:
Der Meuchelmord, sprich das Messer in der Nacht - muss ja nicht das erste sein, was sie an Übergriffen der Rotkappen mitbekommen.

Radulf St. Germain:
Endlich mal wieder weitergespielt.

Meine Spieler sind jetzt im Südwesten der Insel, wo ein Bürgerkrieg tobt. Der Elfenkönig (König in Orange, nicht in Gelb, anderer Kerl) mischt kräftig mit und verrät im entscheidenden Moment seinen Verbündeten.

Ich dacht mir, hier kommt es zu Intrigen, Bündnissen und Verhandlungen in den Dörfern im Spinnenwald. Aber meine Spielerinnen und Spieler nehmen das mehr als Backdrop und haben mehr Spaß die Dungeons im Wald der Reihe nach zu plündern. Gut, das ist bei einer Sandbox legitim. Ich denke ich werde den brutalen Ausgang der Kämpfe das nächste Mal zeigen, denn damit das Herr König in Orange sein Etappenziel erreicht und kann sich auf den Hauptdungeon einschießen.

Ich glaube etwas Zeit braucht er noch seine Position zu konsolidieren. Da das Dungeon-Crawling gerade so hoch im Kurs steht will ich die Gruppe nicht in Richtung des "Plots" drängen. Sollen sie noch 2-3 mal plündern, ich zeige, wie der Wald mehr und mehr von den Elfen kontrolliert wird.

Schöner Moment war, als die Gruppe im "Palast der Pilzkaiserin" durch ein Portal ging. Auf der anderen Seite stand eine Armee bereit, die Gruppe zieht sich zurück. Das Portal wird geschlossen, einer springt noch in letzter Minute raus, der andere verkackt es. Während die Gruppe schon aus dem Dungeon flieht, macht ein SC das Portal nochmal ganz kurz auf um seinen Kameraden zu retten. Dieser schreibt sich daraufhin auf seinem Charakterbogen auf, dass er von Ordogan (dem anderen) gerettet wurde und das er Elster (der Diebin, die das Portal geschlossen hat) ab jetzt misstraut.

Das war ein sehr epischer Abschluss eines Abenteuers, das bis kurz vor Schluss eher wie ein Standarddungeon wirkte.

Jiyu:
Habe erst angefangen, das PDF durchzulesen, aber finde es schon jetzt super. Strotzt nur so vor tollen Ideen!  :d

Einige Fragen:

1) Eskalationen der Herrin der Unterwelt: In Stufe 3 (Hallen des Ghoulkönigs) und Stufe 4 (Kontor der Elfen) besteht jeweils eine relevante Chance, dass der Wurm getötet wird. Sind die folgenden Stufen, wo der Wurm vorkommt, dann komplett hinfällig? Also keine weiteren Angriffe auf andere Fraktionen mehr, nur noch verschanzen und Jagd auf SC machen lassen?

2) Ist die Übersichtskarte der Gruppe bekannt? Oder leere Hexmap und nur was erkundet ist, ist bekannt, alles andere höchstens lose durch Hörensagen?

3) Wie genau machst du die prozedurale Hexploration ("Wenn die SC unerforschtes Hexgebiet betreten würfle Wx. So viele unerforschte Hexe müssen sie betreten, bevor sie einen der nicht zugewiesenen Orte finden.")?

Konkretes Beispiel: Gruppe betritt unerforschtes Hex 1. Würfelergebnis = 4, also in unerforschtem Hex 4 findet sich was. Soweit ok. Was ist mit den Hexes auf dem Weg dahin?

Variante a - In Hex 2, 3, 4 jeweils auch würfeln, weil unerforscht, und somit eine Liste an anzutreffenden Orten aufbauen? Aus dem Bauch heraus würde sagen, zu viel Verwaltungsaufwand und erzeugt eine zu hohe Dichte an Points of Interest, oder?
 
Also Variante b - erst nach Hex 4 wieder würfeln?

Radulf St. Germain:
Zu Deinen Fragen:

Ja, wenn der Wurm tot ist, dann endet dieser Strang. Die grobe Idee ist, dass man Ende nur ein Bösewicht aktiv bleibt.

Hexploration: Die Grundidee ist, dass man in jeder Session einen interessanten Ort findet. Man geht am Anfang los, dann kommt nach x Hexen ein Ort. Unterwegs gibt es Random Encounters, idealerweise deuten die dann zu dem Ort, wo möglich. Händler erzählen, dass sie etwas komisches gesehen haben usw.

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