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7te See: 3e im Jahr 2026, Studio Agate

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Leonidas:

--- Zitat von: Totemtier am 15.02.2026 | 11:52 ---Danke für eure Rückmeldungen und Eindrücke des aktuellen Playtests.

Was würdet ihr sagen: Wen stellt die aktuelle Playtest-Version zufriedener?
Die 7te-See-Spieler von der 1. oder 2. Edition?

Worst case wäre ja, dass keine Zielgruppe sich angesprochen fühlt und die neue Edition einfach ignoriert.

--- Ende Zitat ---

Schwierig zu sagen. Ist lange her, dass ich 1e bespielt habe. Die 2e kenne ich nur leseweise und durch das Herunterladen letztlich unbenutzter Bücher aus dem Crowdfunding.

Ich würde tippen, dass die 3e dort Anklang findet, wo starke narrative Kontrolle als positiv wahrgenommen wird.

Skaeg:

--- Zitat von: Fëanor am 15.02.2026 | 11:27 ---Was ich persönlich schade finde. Zumal sie noch gross posaunt haben, sie würden auf die Antworten der Community hören und da war R&K einer der grossen DO‘s.
--- Ende Zitat ---
Ohne hier ein Pferd im Rennen zu haben: Ich verstehe nicht, warum man so etwas macht. Ähnlich wie beim neuen Tunnels & Trolls. Die spielmechanischen Eigenheiten des Systems sind doch auch product identity. Okay, bei 7te See sind auch Stil und Setting sehr wichtig, aber gerade wenn man einen Kernmechanismus hat, der eben nicht identisch mit dem vieler anderer Systeme ist und den die Fans wollen, ist es doch dumm, den (vermeintlich im Sinne der Vereinfachung) über Bord zu werfen.

Totemtier:
Ich vermute, dass sie eine Misch-Version beider Regel-Ed. hinkriegen wollen, um beim Marketing möglichst viele Interessierte anzusprechen.

"Ja, wir haben Roll & Keep aus der 1.Ed. (oder sowas in der Art). Ja, wir haben auch einzelne Elemente aus der 2. Ed."

Beim ersten Playtest waren noch "Raises" drin, das hat die Redax beim 2. Playtest über Bord geworfen.

Was sie (leider, in meinen Augen) viel zu früh festgelegt haben: Die 3.Ed. soll auch mit der 2.Ed. kompatibel bleiben.

Hintergrund: Letztes Jahr kam mit "The Price of Arrogance" ein KS, bei dem viele (2.Ed.Fans?) mitgemacht haben. Es war zwar "nur" eine Übersetzung aus dem franz. ins Englische, aber jetzt will man ein Jahr später diese Kunden möglichst nicht vergraulen. ("Hey, letztes Jahr... wisst ihr noch? Das tolle Zeug könnt ihr für die neue Ed. alles nicht mehr verwenden...sorry!").
In F. hat die 2.Ed. viele Fans und Studio Agate hat auch div. eigenes Material dazu herausgebracht. Diese Fanbase aus dem eigenen Land will man ja logischerweise auch ins Boot holen.

Warum schrieb ich weiter oben "leider"...
Wenn sie regelseitig zu viele verschiedene (Regel-) Geschmäcker und Vorlieben zufrieden stellen wollen, ist am Ende niemand richtig zufrieden mit dem 3.Anlauf.

Meine Hoffnung ist, dass bis zum CF im März (& mit dem nä. Playtest) die 3.Ed. eine eigene Regel-Identität bekommt. Irgendwann sollte ich wissen, was an der 3.Ed. speziell ist - im Vergleich zur 1. oder 2. Ed.
Auch wenn das bedeuten würde, dass man früher oder später die eine oder andere Zielgruppe stärker anspricht als die andere.
Und sich auch mal bewusst für oder gegen diese "Abwärtskompatibilität" zur 2.Ed. entscheidet. Oder klar für oder gegen Roll & Keep. Etc.

klatschi:

--- Zitat von: Leonidas am 15.02.2026 | 11:11 ---„Roll&Keep“ scheint in der 3e eigentlich nur noch nostalgische Begriffsschwurbelei zu sein. Im Wesentlichen ist es ein Würfelpoolsystem („roll“), in dem man Erfolge, das ist jeder Würfel größer oder gleich TN, zählt („keep“). Der Regeltext mischt da auch sprachlich zwischen „kept dice“ und „successes“ hin und her, obwohl beides das selbe meint.
edit: es gibt keine Obergrenze mehr für die Erfolge, die man „behalten“ darf.

--- Ende Zitat ---


--- Zitat von: Jiba am 15.02.2026 | 11:19 ---Ja, das ist richtig. Nach nochmaligem Nachlesen wird deutlich: Es ist NICHT Roll&Keep. Es ist ein Würfelpool-Erfolgssystem. Wie z.B. die WoD.

--- Ende Zitat ---


--- Zitat von: Fëanor am 15.02.2026 | 11:27 ---Was ich persönlich schade finde. Zumal sie noch gross posaunt haben, sie würden auf die Antworten der Community hören und da war R&K einer der grossen DO‘s.

--- Ende Zitat ---

Danke für die Einordnung
Grundlegend finde ich das Poolsystem dann eh besser als das rein numerische Roll & Keep, weil es fast dasselbe macht, aber nicht noch einen Zwischenschritt braucht. Ich habe aber natürlich auch keine emotionale Bindung an das Spiel

Hätten die Würfel unterschiedliche Effekte (1en geben zB ne Metawährung und ich kann dann entscheiden, bewusst ein paar davon im Check zu lassen, dann wäre das für mich sinnvoller, weil somit eine Entscheidung mit verbunden ist).

Leonidas:
Mit Würfelpool statt RnK bin ich im Grundsatz auch d‘accord.
Nur eben damit nicht, dass es hauptsächlich dazu dient, Heldenpunkte zu generieren, mit denen dann am Würfelsystem vorbei sehr viel des eigentlichen Spiels gestaltet wird. (System: Für jeden Erfolg über der TN bekommt man einen Heldenpunkt).

Es gibt übrigens „Wundenwürfel“, das sind, ähnlich wie in 2e, zusätzliche Würfel für den Pool, die es bei Überschreiten einer bestimmten Anzahl erlittener Treffer gibt, bei denen dann eine gewürfelte „1“  einen besonderen Nachteil bringt. Die finde ich gut.

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