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Nützlichkeitsunterschiede von Skills und was man dagegen tun kann

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Tudor the Traveller:

--- Zitat von: flaschengeist am 12.12.2025 | 09:47 ---Danke für deine Erläuterung, die Erfolgswahrscheinlichkeit über alle Charaktere hinweg ist allerdings nicht mein Thema. Mir geht es darum, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit des einzelnen Charakters bei konstantem DC weniger vom Zufall (repräsentiert durch den Würfel) als von seiner individuellen Kompetenz (repräsentiert durch seine Ability + ggf. Übungsbonus) abhängt.
Das ist für Runden relevant, die sich über sowas ärgern.

--- Ende Zitat ---

Ist imo ein User-Problem, kein Systemproblem  ;)

Die 2Dx stauchen nur den Zahlenraum und machen ihn nichtlinear. Der einzige Vorteil ist imo, dass man kleinere Zahlen benutzen kann.

nobody@home:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 12.12.2025 | 10:57 ---Ist imo ein User-Problem, kein Systemproblem  ;)

Die 2Dx stauchen nur den Zahlenraum und machen ihn nichtlinear. Der einzige Vorteil ist imo, dass man kleinere Zahlen benutzen kann.

--- Ende Zitat ---

Während Leute, die zumindest wissen, was eine Normalverteilung überhaupt ist, gerade in der Nichtlinearität den Hauptvorteil sehen -- denn daß man meistens irgendwo in der Mitte herumpendelt und Ausreißer deutlich um so seltener werden, je extremer sie ausfallen, entspricht in der Praxis oft genug schon der schlichten Alltagserfahrung besser. Was denn auch Beschwerden über "Swinginess" selbst von Menschen, die mit Wahrscheinlichkeitsrechnung noch nie zu tun hatten und einfach nach Gefühl gehen, einigermaßen gut erklärt; wo's an erwarteter Konsistenz fehlt, merkt man das früher oder später auch als Laie.

flaschengeist:
Ich habe auch langsam den Eindruck, dass manche hier einfach nicht verstehen, welche Unterschiede mit verschiedenen mathematischen Verteilungen einhergehen. Keine Ahnung wie ich es noch anders erklären soll, ich habe doch sogar bereits ein ganz konkretes Beispiel verlinkt. Ich zitiere es einfach nochmal in den wesentlichen Abschnitten:


--- Zitat von: flaschengeist am 12.10.2020 | 10:58 ---Ein großer Vorteil von 2 Würfeln (idealerweise solche, mit weniger Varianz als der W20) ist, dass sie aufgrund ihrer Verteilung Stilblüten, wie sie leider typisch für D&D sind, deutlich unwahrscheinlicher machen. Wer kennt es nicht: Der Barbar mit +10 Athletik will die Tür eintreten (sagen wir DC 15) und scheitert, weil er eine 1-4 würfelt (20% Chance hierfür). Der Zauberer mit -1 Athletik tritt die Tür hingegen ein, weil er eine 16-20 würfelt (25% Chance hierfür). Bei 2W10 wäre die Chance des Barbaren zu scheitern lediglich bei 6% und die des Zauberers erfolgreich zu sein lediglich bei 15%.

--- Ende Zitat ---

Edit: Wenn man weiter rechnet, ergibt sich in dem Beispiel für die Stilblüte eine mehr als 5x so hohe Chance, wenn ich statt zwei W10 einen W20 verwende.

Sashael:
Das Ganze bricht dann aber doch ziemlich, sobald es an die hohen DCs geht.

Ein "Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie!" wäre bei 2w10 ganz schön schwierig.

"Du musst ne 20 würfeln."

W20 -> 5% Chance.
2W10 -> 1% Chance.

Heisst, bei den 08/15 Standardwürfen wirst du erfolgreicher, aber bei den Momenten, in denen Eddie Munson sagt "And that's why we play!" bist du echt beschissener dran.

Aber jeder wie er mag.  ;D

nobody@home:
"Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie!" wäre ja auch eher etwas, wo man sich schon gar nicht mehr auf reines Würfelglück alleine verläßt, sondern gezielt schummelt. Denn spätestens eine natürliche 22 kriegt man "ehrlich" sowieso weder mit 1W20 noch mit 2W10. ;D

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