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Aufstiegsgeschwindigkeit und -methoden bei D&D
Ainor:
Kann sein dass Milestones und Session/Story based Advancement ab und zu verwechselt wird.
Ich glaube nicht dass man einen Vorwand braucht um so zu spielen wie man es bevorzugt.
Das einzige mechanische Problem was sich ergibt wenn die SC drei statt einen Drachenhort pro Stufe plündern ist dass sie sehr starke Ausrüstung bekommen.
Ich würde übrigens schätzen dass 99% der Gruppen die sagen "5E ist zu einfach" auch mehr/bessere Items haben als Zufallswürfe auf der Tabelle ergeben würden.
--- Zitat von: Arldwulf am 13.12.2025 | 22:51 ---Vielleicht magst du mal beschreiben wie sich dies auf das restliche Spiel auswirkt?
--- Ende Zitat ---
Für mich? Überhaupt nicht.
--- Zitat von: Arldwulf am 13.12.2025 | 22:51 ---Ist dort einfach nur die Angabe gestrichen worden, oder gibt es weitere Maßnahmen um dies auch zu unterstützen?
--- Ende Zitat ---
Gestrichen. Ich glaube "6-8 Begegnungen je Abenteuertag" wurden vor allem von Leuten verwendet die sich über das System beschweren wollten.
Kaskantor:
Ich spiele ja überwiegend vorgefertigtes und da gibt es oft Empfehlungen, wann die Chars welche Stufe haben sollten.
Ich bin da äußerst fein damit.
Nur bei Spielen wie zb. Shadowdark und Co. sind EXP wichtig, aber sind da ja auch eher Feature als. Bug :)
Boba Fett:
--- Zitat von: ElfenLied am 14.12.2025 | 06:59 ---Milestone halte ich für absoluten Müll und habe damit nur schlechte Erfahrungen gemacht. In der Praxis existieren an 99% der Spieltische, die behaupten Milestones zu verwenden, keine echten Meilensteine; vielmehr dient es als Vorwand, um die SCs extrem langsam und rein willkürlich leveln zu lassen.
--- Ende Zitat ---
Echt? Also bei uns diente es als Vorwand, die Faulheit XPs verrechnen zu müssen und sich darauf zu einigen, wie man damit umgeht, wenn jemand mal nicht da ist und all sowas.
In Summe haben wir die XP immer grob überschlagen und 10-20% (10% bei konfliktarmen Abenden, 20% bei Kampfintensiven Sitzungen) draufgerechnet und dann gab es irgendwann die neue Stufe.
Bei den Abenteuerpfaden von Pathfinder steht ja sogar drauf, wann die Charaktere welche Stufe erreicht haben sollten und da kamen wir fast immer gut mit.
Aber wir haben auch immer ab der 3. Stufe die Goldkacke nicht mehr kleinlichst berechnet, sondern nur noch große Einnahmen und Ausgaben kalkuliert - die Gruppe hat immer von selbst beschlossen, eine Gruppenkasse zu machen und witzigerweise war immer die Schurkin mit der Verwaltung betraut (okay, die Spielerin macht sowas auch beruflich...).
nobody@home:
Für mich persönlich ist das Hauptproblem am Begriff "Milestone" schlicht, daß der schon in drei anderen Systemen verwendet wird, die ich kenne (D&D4, Fate, Marvel Heroic), und jedesmal etwas anderes bedeutet -- insbesondere bei D&D4, wo er mit Aufstieg und Erfahrung so gar nichts zu tun hat! ;)
--- Zitat von: Ainor am 14.12.2025 | 09:12 ---Kann sein dass Milestones und Session/Story based Advancement ab und zu verwechselt wird.
--- Ende Zitat ---
Da würde ich sagen: auf jeden Fall. Milestones sind ja noch gar nicht die große Rechenerleichterung (das sind dann die anderen Ansätze), sondern eher "einfach nur" XP für Achievements, es steht aber alles recht kurzgefaßt und dicht beieinander da. Wer da insbesondere als Spieler gar nicht so oft in den Dungeon Master's Guide schaut, dem kann es also schon einigermaßen glaubhaft passieren, daß er das eine sagt und das andere meint.
Selganor [n/a]:
Zur "Milestones vs. XP"-Debatte erinne ich mal an diese Diskussion zweier Spielleiter
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