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Aufstiegsgeschwindigkeit und -methoden bei D&D
gunware:
--- Zitat von: Zed am 17.12.2025 | 13:36 ---Eher Recht gebe ich Dir bei „From Zero to Hero“ in 9 Monaten. Als Fan vom Kampagenspiel muss es da ein besseres Maß geben, meine ich. Dass die Regeln zum Stufenaufstieg bzw zur Ausbildung diesen Part abdecken sollen, sehe ich nicht als zwangsläufig an.
...
Das ließe sich in meinen Augen einfacher und eleganter lösen, in dem man es narrativ macht („Zur Erholung/Ernte/Forschungszwecken/Begräbnis der Mutter reist Ihr nach Hause und kommt nach 5 Monaten erst wieder zusammen…“) oder indem man die SCs ihr Stronghold errichten/verwalten lässt.
--- Ende Zitat ---
Das klappt halt nicht gut, wenn die Charaktere z. B. aus dem Unterreich fliehen müssen oder ein Dungeon aus mehreren Ebenen (quasi pro Ebene eine Stufe) als Kampagne spielen. Dann würde sich eine längere "Leer"Zeit sehr unpassend anfühlen. Noch unpassender als schneller Aufstieg meiner Meinung nach.
Skaeg:
--- Zitat von: gunware am 17.12.2025 | 17:19 ---Das klappt halt nicht gut, wenn die Charaktere z. B. aus dem Unterreich fliehen müssen oder ein Dungeon aus mehreren Ebenen (quasi pro Ebene eine Stufe) als Kampagne spielen. Dann würde sich eine längere "Leer"Zeit sehr unpassend anfühlen. Noch unpassender als schneller Aufstieg meiner Meinung nach.
--- Ende Zitat ---
Für mich persönlich funktioniert "Megadungeon als Kampagne" nicht nur aus diesem Grunde nicht gut. Ein Dungeon sollte in ein oder zwei Abenden abgefrühstückt sein, Maximum.
Und "aus dem Unterreich fliehen" ist das, was ich gerade leite - eigentlich schon der Teil "wieder zurückkehren und auf die K***e hauen". Genau da knirscht es für mich. Bei dem "Flucht"-Teil ging es noch: Unter anderem, weil die Reisen länger gedauert haben, mangels magischer Möglichkeiten zur Abkürzung. Zum anderen, weil wir schon in Stufe 3 angefangen haben - es war mehr "andere Leute aus dem Unterreich retten" und die Diskrepanz nicht ganz so groß war.
nobody@home:
--- Zitat von: Skaeg am 17.12.2025 | 17:48 ---Für mich persönlich funktioniert "Megadungeon als Kampagne" nicht nur aus diesem Grunde nicht gut. Ein Dungeon sollte in ein oder zwei Abenden abgefrühstückt sein, Maximum.
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Generelle Zustimmung meinerseits. Oh, sicher -- es kann auch mal "Dungeons" geben, die über längere Zeit interessant bleiben. Aber die sollten in einer halbwegs plausiblen Fantasywelt mMn mehr die Ausnahme als die Regel sein, schon allein, weil's von so ziemlich allem, was mit zunehmender Größe auch mehr Aufwand erfordert, normalerweise deutlich mehr kleine als große Exemplare gibt...
(Über das Dungeon als Selbstzweck in D&D schimpfe ich vielleicht bei Gelegenheit noch ein bißchen mehr in einem anderen Faden, hier gehört das eigentlich nicht hin. ;))
ElfenLied:
Wenn man auf Meilensteinen besteht, dann sind Megadungeons doch ideal. Jede Ebene, die erfolgreich absolviert wird, gibt ein Level. Das ist fair den Spielern gegenüber, da Ziele klar ersichtlich sind, und erleichtert es auch für den SL.
gunware:
--- Zitat von: Skaeg am 17.12.2025 | 17:48 ---Für mich persönlich funktioniert "Megadungeon als Kampagne" nicht nur aus diesem Grunde nicht gut.
--- Ende Zitat ---
Es war zwar nicht D&D, aber für ums funktionierte es sehr gut - und hat sich auch gar nicht seltsam angefühlt. Das Schreckensgewölbe würde ein Reinfall, wenn es mehrmonatige Aufstiege geben müssten. Aber klar, wenn du solche Geschichten im Rollenspiel nicht magst (oder nicht für dich funktionieren), dann ist das verständlich. Für uns ist halt wichtiger, was passiert, als wie schnell steigt man auf.
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