Das Tanelorn spielt > [Ruin Master] Snow Saga
[RMS - S] A1 -Zeit des Zorns- Der Bote
Outsider:
Oktar hört dem Skwilden bedächtig zu überlässt dann aber Rendre das Reden welcher noch sichtlich mit seiner Fassung ringt, ob des Angebots von Oktar die Nachfolge des Clans möglicherweise in die Hände von Ausländern zu legen.
Rendre muss sich mehrfach räuspern.
„Die Mitgift ist verhandelt und ausgezahlt, sie ist mit Tomus Hagtorn nach Wretguard verbracht worden. Die Verbindung wird schwerlich bestehen bleiben hätte doch erst ein gemeinsames Kind diese endgültig besiegelt. So steht es Huld frei erneut zu heiraten.“ Nach einer kurzen Pause ergänzt Rendre noch: „Wenn er das denn will und nach einer angemessenen Frist der Trauer versteht sich. Welche…“ jetzt blickt Rendre zu Oktar und man sieht das er angespannt ist „…gemessen an der Zeit welche die zwei vermählt waren, nicht sehr lang ist.“
Outsider:
Oktar bleibt gebrochen und alleine in der Halle der Runen zurück während ihr eure Reisevorbereitungen trefft. Die Entscheidung fällt darauf einen Wagen mitzunehmen, Proviant, Futter für die Pferde und ein trockener Platz zum Schlafen sprechen einfach ihre eigene Sprache. Das Wetter ist deutlich schlechte als noch zu eurer Reise nach Storhavn und da hattet ihr den Luxus ein Schiff zu nehmen. Es wird noch kurz diskutiert ob man nicht erneut ein Schiff nehmen sollte um nach Jordek zu segeln, aber der Weg von Jordek nach Hallwind war nur um wenige Wegstunden kürzer und nicht so gut ausgebaut wie der Kupferweg. Eine Schiffsreise bis ganz in den Norden in das Gebiet des Blauaxtclans fiel aus. Dort würde man euch nicht mit offenen Armen empfangen und mit dem schlechter werdenden Wetter wurde auch die See unsicherer, so blieb es beim Kupferweg.
Sote erhielt eine erste Wundversorgung nachdem seine Strafe wegen der Überbringung der schlechten Nachrichten beendet worden war, aber gut ging es dem Sklaven nicht. Ihr konntet euch die Schmerzen schwerlich ausmahlen und er war für die nächsten Wochen eurer Führer. Genauso im Sattel wie ihr, den Wagen lehnte er ab und ritt auf seinem eigenen Pferd.
Bepackt und mit einem Ersatzpferd ausgestattet verliest ihr früh am nächsten Morgen Storhavn, eure Zeit als Jarls war vorbei. Der harsche Alltag der Straße hatte euch wieder und die Vorzeichen eurer Reise waren so düster wie die bleigrauen Wolken welche tief über dem Land hingen. Eiskalter Regen peitschte euch von Norden entgegen als würde das Land oder etwas in ihm nicht wollen das ihr kommt. Nur dem Kupferweg war es zu verdanken, dass ihr trotz aller Widrigkeiten gut vorankamt. Die Straße war ein Meisterwerk und selbst jetzt nach Jahren der Vernachlässigung noch immer gut zu befahren. Vor eurem inneren Auge könnt ihr die Wagenladungen an Kupfer sehen welche auf diesem Weg aus dem Norden kamen und die Gegend reich gemacht haben. Viel reicher als es ein so verlassener wilder Landstrich eigentlich hätte sein sollen. Jetzt jedoch war der Kupferweg so gut wie leer und nur das Unwetter war euer ständiger Begleiter.
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