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[RMS - S] A1 -Zeit des Zorns- Der Bote

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Outsider:
Fast schon gierig macht Oktar einen Schritt nach vorne und ergreift die blutende Hand des Skwilden.

„Mein Freund, ihr bietet an worum ich nicht zu bitten gewagt hätte. Ihr habt mir die Axt Azlahns aus dem verfluchten Wald ohne Wiederkehr gebracht. Wen wenn nicht euch und eure Gefährten sollte ich dafür erwählen die Geheimnisse des Mordes an meiner Miri zu entwirren. Bei Sturmi, meine besten Krieger mochten meine Tochter nicht beschützen, ich bete das euch gelingen mag was anderen verwehrt bleibt!“

Tränen der Trauer und der Wut rinnen über das Gesicht des alten Mannes.

"Ich weiß noch nicht wie ich euch entlohnen kann, aber dieser Clan braucht Nachfolger für den Fall das mir keine Kinder mehr beschert sein werden."

Hinter euch könnt ihr Rendre unterdrückt aufstöhnen hören.

"Ich muss darüber nachsinnen, aber euer Gewicht in Gold sei euch gewiss, wenn ihr mir sagen könnt welch düsteres Schicksal mir Miri nahm!"

klatschi:
Hírngar
Im Raum der Runen im Anwesen des Oktar Grimme

Ich muss sie finden! Der erste Impuls. Das Aufbäumen, Nicht-Akzeptieren. Ich muss Sie finden! Jetzt!
Sein ganzer Körper schreit danach, auf dem Absatz kehrt zu machen, diesen Schatten eines Mannes in seiner Trauer und seinem Selbstmitleid zurückzulassen, und sich der Sache anzunehmen. Er, der Miri zu diesem Schicksal verdammt hat, er, der sie erst mach Wretguard verkauft hat, wie ein Schacherer auf dem Marktplatz ein Stück Fleisch feilbot.
Hírngar schwieg und tat nichts. Zu sehr hatten Gylfis und Aeryns Lektionen sein Verhalten geprägt und zu sehr war er immer noch unfähig, überhaupt etwas herauszubekommen. Im Kopf überschlagen sich die Fakten: Wretguards Lage, der Winter, was er seinen Gefährten antun würde. Ich werde sie zurücklassen, ich kann das dem Alten nicht zumuten.

Und dann spricht der skwilde Worte, die Hírngars Herz offenlegten, er spricht Worte, die der Holzfäller gerne gesprochen hätte, wenn seine verdammte Zunge nicht so an seinem Gaumen geklebt wäre oder wenn er gewusst hätte, wie man Worte so bedeutungsschwanger aneinander reihte. Er spürte die Wucht des Moments, als der skwilde das Messer an seine Hand setzte.

"Wir brechen auf!", presste Hírngar aus wütend aufeinandergepressten Zähnen hervor und nickte Oktar Grimme entschlossen zu.
Miri... Wir kommen.

pharyon:
Aeryn Aulí
Im Raum der Runen im Anwesen des Oktar Grimme

Die Tage waren wie im Fluge vergangen. Weniger wegen der opulenten Aufmerksamkeit, die Oktar Grimme Gylfi, Hírngar und Aeryn schenkte, sondern vielmerh wegen der verschiedenen Aufgaben. Eine Reise vorbbereiten, Leute und Land besser kennen lernen, die eigenen Fähigkeiten schulen. Das und der Austausch mit ihren Gefährten. Sowohl Gylfi als auch Hírngar waren für ein besonderes Schicksal ausersehen. Das erkannte Aeryn nun. Sollte sie ihre eigene Suche hierfür zurückstellen? Antworten finden sich manchmal in der unerwartetsten Ecke. Auch das war eine Lektion ihres Lehrers, ihres Mentors. So war es kein schwerer Entschluss, den Pfad ihrer Gefährten weiter gemeinsam zu beschreiten. Aeryn freute sich auf den Tag, wo sie wieder in Bewegung kommen würden. Auch wenn sie nicht genau wusste, wann dieser Tag da sein würde.



Das kann nicht war sein! Aeryn war wie versteinert. Sotes Worte und Oktars Worte klangen in ihr noch nach. Miri sollte tot sein? Nach allem, was sie von Hírngar und Gylfi gehört hatte, war Aeryn davon ausgegangen, dass sie ihr in Wretguard bald einen Besuch abstatten würden. Jetzt soll sie nie dort angekommen sein. Die Verse, die Gylfi und Hírngar bis hierhin zusammengetragen hatten, ließen keine Hoffnung in ihr aufkommen, aber Aeryn war wütend. Und so trotzte ihr Herz ihrem Verstand doch einen kleinen Funken ab. Sie würden nach Norden reisen. Sie würden herausfinden, was dort geschehen war. Und - sollte auch nur die kleinste Chance bestehen - sie würden Miri finden und retten. So nahm Aeryn wieder aufmerksam wahr, was ihre Gefährten taten und antworteten. Sie freute sich, dass es ihnen nicht im Mindesten anders ging als ihr. Sie blinzelte eine einzelne, kleine Träne weg und wandte sich Gylfi, Hírngar und dem Oktar zu. Mit einem kühnen, trotzigen Lächeln antwortete sie, fest, nur mit einem kleinen Bruch gegen Ende des Satzes: "Wir brechen auf, werden ihr Schicksal herausfinden und Euch davon unterrichten. Und wir werden herausfinden, wer oder was dahinter steckt. Für Euch und ... für Miri." Sie hätte gerne noch viel mehr gesagt. Noch viel mehr versprochen. Sie wusste aber, dass zu große Töne oft ein erster Schritt zur eigenen Katastrophe war. Wenn du dein Wort gibst, halte es in Gänze ein. Zu deiner Ehre und zur Ehre der Person, der du dein Wort gegeben hast. Mehr tun als du versprochen hast, kannst du dann immer noch, wenn die Gelegenheit sich bietet. Diese Worte ihres Mentors brannten in diesem Augenblick in ihrer Erinnerung.

Aber ihr Herz schlug wild und brannte heiß. Wer auch immer dieses Schicksal für Miri veranlasst hatte, würde es büßen.

Outsider:
Auch wenn ihm immer noch Tränen über die Wangen laufen ist etwas von der alten Entschlossenheit in seinen Blick zurückgekehrt. Euch ist klar, dass er erneut in Trauer versinken wird sobald ihr auf Reisen seit, hatte er doch vor wenigen Wochen erst das Schicksal seines Ziehsohns Azlahn erfahren und jetzt sogar seine leibliche Tochter verloren. Für den Moment aber ist er wieder das handelnde Clanoberhaupt des Grimme Clans, der reichste Mann der Wildlande für den es keine Grenzen gibt.

„Nehmt aus meinen Kammern was immer ihr für notwendig erachtet, Geld und Pferde stelle ich euch. Sote wird euer Führer nach Wretguard sein, er kann euch alles über den Hagtorn Clan und die anderen Bewohner von Wretguard erzählen. Er kennt die Wege zwischen Storhavn und dem Norden wie kein zweiter, so ist sichergestellt, dass ihr nicht fehlgeht bis ihr Wretguard erreicht!“

Hinxe:
Gylfi
Im Raum der Runen im Anwesen des Oktar Grimme

Die Reaktionen von Aeryn und Hírngar überraschten Gylfi nicht mehr wirklich, bestätigte bei ihm aber erneut das gute Gefühl, sich die richtigen Gefährten ausgesucht zu haben. Schließlich hatte er sich ihnen schon vor wenigen Wochen soweit geöffnet, dass er von seiner Begegnung mit der Hexe in den Wäldern irgendwo zwischen den Mitt- und den Sturmlanden erzählt hatte. Die Vettel weissagte mir, dass noch zu meinen Lebzeiten der Fimbulwinter hereinbrechen würde. Ich sollte das Kind des Lichts treffen und dem Heerführer der Schwarzen Sonne gegenübertreten. Diese Gestalten tauchen auch in der Prophezeiung auf. So hatte er Ihnen berichtet, was zuvor noch niemand erfahren hatte.

Der Alte nickte der Elfe und dem Waldläufer dankbar zu und wandte sich dann wieder Oktar zu. "Wir werden mit Hilfe Deines Angebots so schnell sein, wie es nur geht. Doch ich erbitte eine weitere Gabe, die in Deinen Augen ungewöhnlich scheinen mag. Doch ich versichere Dir, Schwertjarl, dass es mir dabei helfen wird, die Aufgabe zu bewältgen." Mit diesen Worten holte er mit seiner noch blutigen Hand eine kleine Statue aus schwarzem Stein hervor, in der der Betrachter die abgegriffene Figur eines Zwergen erkennen konnte, der einen Becher oder Kelch hält. Gylfi näherte sich damit Oktar. "Lass mich Deine Tränen sammeln. Sie vermögen die Macht, mit der ich den Willen der flowras aus dem Nebel in unsere Welt ziehe, zu stärken. Ich befürchte, dass ich viel davon brauchen werde..." Zu seiner Überraschung gewährte der Gastgeber die Bitte. Vorsichtig sammelte der bruid einige Tränen ein und trat dann zurück. "Ich danke Dir!"

Danach wandte der skwilde sich sowohl an Oktar als auch an Rendre. "Sollte Miri wirklich getötet worden sein, wovon ich noch nicht vollständig überzeugt bin,...", kurz warf er Sote einen abschätzigen Blick zu, "...wie verhält es sich dann mit der Verbindung zu den Hagtorns? Ist die Mitgift schon ausbezahlt? Bleibt die Verbindung, die die Ehe knüpfen sollte, weiter bestehen?"

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