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Reading Challenge 2026
DonJohnny:
Ich hoffe das Ziel ist nicht unrealistisch aber das wird sich zeigen. Ich nehme mir vor ein ganzes Buch zu lesen. Chasm City, der zweite Teil von Alastair Reynolds Infinity Space Zykluses.
Infernal Teddy:
January
1/100: Simon R. Green - Wer die Nachtigall hört (Geschichten aus der Nightside 3) 3/5
2/100: Simon R. Green - Der Fluch der Dunklen Mutter (Geschichten aus der Nightside 4) 3/5
3/100: James O'Barr - The Crow 5/5
4/100: Ursula Poznanski - Erebos 3/5
5/100: Dan Abnett - Malleus (Eisenhorn Trilogy 2 / Inquisition Series 2) 3/5
6/100: V. E. Schwab - Bury our bones in the midnight soil 3/5
7/100: J. R. R. Tolkien - The Silmarillion 5/5
8/100: Battletech - Total Warfare 5/5
9/100: Alex Jahnke & Marcus Rauchfuß - Steampunk Kurz & Geek 2/5
Febuary
10/100: Travis Baldree - Brigands & Breadknives 4/5
11/100: J.R.R. Tolkien - The Hobbit 5/5
12/100: Dan Simmons - Die Hyperion-Gesänge 5/5
13/100: Isaac Asimov - Meine Freunde die Roboter 2/5
14/100: Rai W. Cole - A murder in Whitewall 3/5
15/100: Jean Van Hamme - Thorgal 01: Die Rache der Zauberin 3/5
16/100: Jean Van Hamme - Thorgal 02: Die Insel des ewigen Frosts 3/5
17/100: Sir Terry Pratchett - Strata 2/5
18/100: Carl Bowen - A Day as Dark As Night 3/5
19/100: Richard Dansky - Chosen of the Sun 3/5
20/100: Matt Forbeck - Circle of Protection 3/5
21/100: J.R.R. Tolkien - The Lord of the Rings 5/5
22/100: Kieron Gillen - Phonogram Vol. 1: Rue Britannia 4/5
23/100: Kieron Gillen - Phonogram Vol. 2: The Singles Club 4/5
24/100: Isaac Asimov - Die Stahlhöhlen 3/5
25/100: Iain M. Banks - Consider Phlebas 5/5
26/100: Kieron Gillen - Phonogram Vol. 3: The immaterial Girl 4/5
March
27/100: R. F. Kuang - The Poppy War 3/5
28/100: Harald Haarmann - Das Rätsel der Donauzivilisation 4/5
29/100: Diverse Autor*innen - Clan Novel Saga Vol. 1: The Fall of Atlanta 3/5
30/100: Keith Baker - The City of Towers (The Dreaming Dark 1) 4/5
31/100: Isaac Asimov - Prelude to Foundation 4/5 (+1 nostalgia bonus. Baby's first Asimov...)
32/100: Iain M. Banks - The Player of Games 5/5
33/100: Jim Butcher - Storm Front (The Dresden Files 1) 5/5
34/100: Diverse Autor*innen - The God-Machine Chronicle anthology 3/5
35/100: Diverse Autor*innen - The Strix Chronicle anthology 3/5
36/100: Diverse Autor*innen - The Idigiam Chronicle anthology 3/5
37/100: Diverse Autor*innen - The Fallen World Chronicle anthology 3/5
38/100: Diverse Autor*innen - The Firestorm Chronicle anthology 3/5
39/100: Diverse Autor*innen - The Huntsmen Chronicle anthology 3/5
40/100: Diverse Autor*innen - Three Shades of Night 3/5
41/100: Diverse Autor*innen - Curse of the Blue Nile 3/5
42/100: Diverse Autor*innen - Tales of the Dark Eras 3/5
April
43/100: Robert Louis Stevenson - Treasure Island 5/5
44/100: Diverse Autor*innen - Role Inclusive 4/5
45/100: Diverse Autor*innen - Das Science Fiction Jahr 2009 3/5
46/100: Alastair Reynolds - Revelation Space 5/5
47/100: Iain M. Banks - Use of Weapons 4/5
48/100: Jay Kristoff - Empire of the Dawn (6)5/5
49/100: Jim Butcher - Fool Moon (The Dresden Files 2) 3/5
50/100: QNTM - There is no Antimemetics Division 5/5
51/100: Elaine Cunningham - Winter Witch
52/100: Terry Pratchett - The colour of magic (Discworld 1) 3/5
53/100: Richard Lee Byers - Dark Kingdoms 4/5
May
54/100: Keith Baker - The shattered Land (The Dreaming Dark 2) 3/5
55/100: J. C. Vogt - Anarchie Deco 3/6
56/100: James Clavell - Shogun 4/5
57/100: Iain Banks - The Wasp Factory 4/5
58/100: Diverse Autor*innen - Against A Diamond Sky: Tales from Orion's Arm Vol. 1 3/5
59/100: Brian Herbert & Kevin J. Anderson - Butler's Jihad (Legends of Dune 1 Dune 1) 1/5
60/100: Michael Moorcock - Elric von Melnibone, Die Sage vom Ende der Zeit 5/5
61/100: Terry Jones - Nicobobinus 4/5
62/100: R.F. Kuang - Katabasis 5/5
63/100: Delilah S. Dawson - Ravenloft: Heir of Strahd 4/5
June
64/100: Jim Butcher - Grave Peril (The Dresden Files 3) 3/5
65/100: Terry Pratchett - The Light Fantastic (Discworld 2) 3/5
66/100: Mary Stewart - The Crystal Cave 5/5
67/100: David Simon - Homicide: A year on the killing streets 5/5
68/100: Keith Baker - The Queen of Stone (Thorn of Breland 1) 3/5
69/100: Kieron Gillen - The Wicked + The Divine, Vol. 1: The Faust Act 5/5
70/100: Kieron Gillen - The Wicked + The Divine, Vol. 2: Fandemonium 5/5
71/100: Iain M. Banks - The State of the Art 3/5
72/100: Kieron Gillen - The Wicked + The Divine, Vol. 3: Commercial Suicide 5/5
73/100: Kieron Gillen - The Wicked + The Divine, Vol. 4: Rising Action 5/5
74/100: Kieron Gillen - The Wicked + The Divine, Vol. 5: Imperial Phase, Part 1 5/5
75/100: Kieron Gillen - The Wicked + The Divine, Vol. 6: Imperial Phase, Part 2 5/5
76/100: Kieron Gillen - The Wicked + The Divine, Vol. 7: Mothering Invention 5/5
77/100: Kieron Gillen - The Wicked + The Divine, Vol. 8: Old Is the New New 5/5
78/100: Kieron Gillen - The Wicked + The Divine, Vol. 9: Okay 5/5
79/100: Robert Harris - Imperium 5/5
July
80/100: Diverse Autor*innen - The Mongoliad Book 1 4/5
81/100: Kieron Gillen - Die, Vol. 1: Fantasy Heartbreaker 5/5
82/100: Kieron Gillen - Die, Vol. 2: Split the Party 5/5
83/100: Kieron Gillen - Die, Vol. 3: The Great Game 5/5
84/100: Kieron Gillen - Die, Vol. 4: Bleed 5/5
85/100: Matt Dinniman - Dungeon Crawler Carl 5/5
86/100: Peter Ackroyd - London: the Concise Biography 4/5
87/100: Eric H. Cline - 1177 B.C.: The Year Civilization Collapsed 5/5
88/100: Terry Pratchett - Equal Rites 2/5
DonJohnny:
--- Zitat von: Infernal Teddy am 01.01 am 1.01.2026 | 13:06 ---1/100:
--- Ende Zitat ---
Alter
kamica:
Ich melde mich für 12 Bücher.
Menthir:
#1 - Stefan Jordan - Geschichtsschreibung - Geschichte und Theorie
Stefan Jordans Buch ist eine überaus solide, selbstkritische und behände Reflektion über die Historiografie. Im ersten Teil beginnt er mit einer historischen Herleitung, die er zwar global aufzubereiten und zu beschreiben versucht, dabei aber konstatiert, dass moderne Historiografie doch am Ende v.a. westlich und auch männlich geprägt ist.
Weiter beschäftigt er sich mit dem Verhältnis zwischen Historiografie und Geschichtsphilosophie in diesem Teil.
Im zweiten Teil beschäftigt er sich vor allem mit formalen und formellen Fragen, und erläutert unter anderem die Formen der Geschichtsschreibung (auch in ihren fiktiven Formen, wie dem historischen Epos oder dem historischen Roman) sowie die Funktion der Geschichtsschreibung (bspw. Erinnerung, kollektives Gedächtnis, aber auch historische Sinn- oder Identitätsbildung)
Abgeschlossen wird es mit einer kurzen Einführung in die Quellen und Authentizität von Geschichte.
Was auf den ersten Blick trocken wirken mag, ist es bei genauerer Betrachtung nicht. Das liegt zum einen daran, dass Jordan das Werk herrlich unprätentiös in Duktus und Form präsentiert und die Information sowie Analyse nicht überfrachtet, sondern zielführend und flott schreibt für ein theoretisches Werk, ohne jedoch in Floskeln oder Flapsigkeiten abzurutschen. Zum anderen wartet Stefan Jordan auch mit einigen wichtigen Diskussionen auf. So entgeht ihm nicht, dass Geschichte auch immer wieder vereinnahmt wird, und entwickelt u.a. daran die These, dass moderne Geschichtswissenschaft auf die Ausbildung eines demokratischen Gemeinwesens angewiesen ist, da sie ansonsten nur Füllfederhalter bspw. autokratischer Mächte ist und damit in ihrem Ansinnen nicht mehr funktional ist. Nur in dem offenen, freien Meinungs- und Wissensaustausch ist moderne Geschichtswissenschaft seiner Meinung nach funktional, inkl. Freiheit der Wissenschaft.
Dass das Werk also durchaus mit Blick auf die Zukunft der Geschichtswissenschaft, gerade unter dem Eindruck der Entwicklungen rund um Fake News oder der Autokratisierung der westlichen Länder (allen voran den USA), geschrieben ist, macht es umso eindrücklicher.
Abgerundet wird es mit einer Bestandsaufnahme der aktuellen Globalgeschichte mit einer vertieften Erklärung des Autors dazu, warum die Historiografie historisch westlich und männlich aufgestellt ist, und was das global für eine Bedeutung hat; was die Grenzen und Perspektiven dazu sind; und warum es so schwer ist, die eigene Perspektive zu verlassen, bei aller Absichtserklärung.
Insgesamt regt das Buch dazu an, sich auch mit seiner eigenen Position im Sinne der Historiografie auseinandersetzen und bietet einen sehr guten, eindrücklichen Einstieg in die Thematik. Insgesamt ist es also sehr empfehlenswert.
8,5 von 10 Punkten
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