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[Serie] Starfleet Academy
Teylen:
Mit Starfleet Academy ist die neueste Star Trek Serie frisch gestartet.
Ich war etwas zurückhaltend der Serie eine Chance zu geben, nachdem mich die letzten Live Action Serien verloren hatten (Discovery vor der letzten Season, Strange New World). Nachdem ich aber das Papageno-Snippet gezeigt bekam, gab ich der Serie doch eine Chance.
Allgemein, die Serie richtet sich so an eine Zielgruppe von 16 bis 25. Also mehr so die klassische CW-Zielgruppe. Also bei Sachen wie das Arrowverse.
Die ersten 22 Minuten fand ich sehr anstrengend und hätte fast weggeschaltet, dann gibt es einen Stimmungsumschwung und soweit bin ich bisher sehr happy.
Die Akademie Leiterin/Captain hat Chancen meine Lieblings-Cap zu werden.
Die Stimmung ist endlich Star Trek wie ich es mag. Also soweit es halt draußen ist. Sind ja erst zwei Episoden.
Die "Moral"/"Geschichten" fühlen sich Star Trekkig an und das Teendrama hat mich nicht zu sehr angekekst.
Ein besonderer Aspekt der mir gefiel war das, anders als bei Strange New World, das ganze nicht von einem starren "das und das muß so geschehen"-Rahmen bedrängt wird. Dafür gibt es nette callbacks zu den alten Filmen und zu Prodigy. Die aber auch ohne Filmwissen bzw. Hintergrund funktionieren.
Allgemein würde ich es empfehlen.
Wie gesagt, nur Teendrama muß man abkönnen.
Talasha:
--- Zitat von: Teylen am 18.01.2026 | 17:53 ---
Wie gesagt, nur Teendrama muß man abkönnen.
--- Ende Zitat ---
Ja, das Teendrama wirkt sehr übertrieben auf mich, keine AHnung ob das die übliche Inflation an Drama ist, aber ein bisschen weniger wäre doch besser gewesen. Ich hoffe ja, sie gehen nicht auf irgendwelche peinlichen Rivaltitäten mit dem Kriegscollege, das wäre doch ein zu übles Kliche.
Der Captain ist in Ordnung, aber ich mag seine Nummer 1 mehr, auch wenn ich mich frage ob es nicht eine Klingonin auch getan hätte, mal gucken was sie aus deren Familiengeschichte machen.
Runenstahl:
Uns gefällt die Serie bislang auch sehr gut. Bin voll bei Teylen was den "Captain" angeht. Das Teenydrama stört mich nicht im geringsten.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Nur der "Streit" zwischen Caleb und Tarima war mMn zu künstlich.
PS: Seit den ersten Trailern wird die Serie mal wieder totgeredet. Zu "woke" (wo denn ?) sagen die einen, nicht "Star Trek" sagen andere (ohne genau zu sagen warum). Auf Rotten Tomatoes gibt jemand der 1. Staffel (von der ja bislang nur 2 Episoden draußen sind) die Minimalwertung weil es seiner Meinung nach keine Handlung sondern nur Explosionen gibt. Keine Ahnung was der gesehen hat. Starfleet Academy kann es jedenfalls nicht gewesen sein. Der nächste fand es voll doof wie der Captain es sich im Sessel bequem macht (das fand ich gerade besonders gut das sie hier ihren eigenen Charakter reinbringt).
Kurz: Falls jemand aufgrund irgendwelcher Kritiken im Netz einen Bogen um die Serie machen will, kann ich nur Empfehlen sich einfach mal die ersten Folgen anzusehen und sich selbst eine Meinung zu bilden.
1of3:
Echte Trekkies wissen, dass man eine Serie nicht vor Staffel 3 beurteilt. >;D
Vielleicht - so möchte ich hoffen - haben die Autorys sich jetzt freigestrampelt. Nach den einschlägigen Serien der 90er hatten, sie sich bei ENT sehr weise entschieden 200 Jahre Abstand zu nehmen (bzw. 100 Jahre von TOS). DSC, PIC und LD tun genau das Gegenteil. Die kreisen ganz eng um diese Serien und kauen den selben Stoff lieber noch mal durch, als was Neues zu machen. In komödiantischer Weise funktioniert das immerhin hervorragend. SNW hingegen ist zwar in der Nähe, hält TOS aber eher auf eine Armlänge Abstand, um seine eigenen Sachen zu treiben, was aber nicht ganz einfach ist.
SFA scheint der Versuch zu sein, auf Basis des Zeitsprung etwas Neues zu probieren. Ich schaue dem gespannt entgegen. Passend immerhin, dass die schon in ENT angedeutete Auflösung der klassischen Spezies zum Tragen kommt.
Philipp.Baas:
Generell fühlt sich seit Enterprise mit Archer für mich nichts mehr wie Star Trek an. Der Grund ist relativ einfach:
Star Trek hat immer den Zeitgeist einer Generation getroffen und hat dort viele Themen bearbeitet und vorweggenommen, die für die jeweiligen Generationen wichtig waren.
Ich bin einfach Ü40 und meine Themen wurden bei TNG, Deep Space Nine, ein wenig Voyager und noch ein ganz klein bisschen bei Enterprise abgefrühstückt.
Discovery und Picard meinen mich als Zuschauer nicht (hoffe ich, denn sonst haben die Autoren echt verkackt). Ich verstehe die Figuren nicht (von identifizieren ganz zu schweigen) und sie haben mir lieb gewonnene Figuren sogar für mich nachhaltig beschädigt. Aber macht auch nichts, sollen sie tun. Ich denke mir, Star Trek war immer am Puls der Zeit. Ich halt nicht mehr so richtig. Guck ich andere Sachen und freue mich, dass neue Generationen mit den Werten der Sternenflotte und philosophischen Fragen in einer Space-Seifen-Oper konfrontiert werden.
Edit: Weiteres Star Trek brauche ich dann auch nicht gucken. Strange new Starfleet Academies spare ich mir. Ich bin schlicht nicht mehr das Zielpublikum.
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