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Witcher......1968?!

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nobody@home:
Apropos Hippies und Flowerpower: da entsteht vor meinem geistigen Auge so ein bißchen eine Vision von Woodstock mit dem einen oder anderen Werwolf- oder Sasquatch-Musiker und Leuten, die außer Drogen und Philosophie vor Publikum oder auch im privaten Zelt mehr zur Seite echte Magie vorführen, um zu demonstrieren, daß man davor eigentlich gar keine Angst haben muß.

Wobei man natürlich immer noch den einen oder anderen wohlmeinenden Spinner haben kann, der sich schlicht verhebt und irgendeine Form von übernatürlichem Unheil losläßt, ohne es überhaupt zu wollen -- aber wenn das Übernatürliche auch seine positiven oder wenigstens harmlosen Seiten haben soll, dann wäre eine ähnlich angelegte "Gegenkultur" im Setting wahrscheinlich genau die allererste Fraktion, die das als Botschaft aufgreifen und unters Volk zu bringen versuchen würde. Natürlich auch gegen den Willen von Parteien, die möglichst viel geheim halten wollen...

Aedin Madasohn:

--- Zitat von: Waldviech am 10.03.2026 | 13:03 ---Hmm...mal laut überlegt und in Stichworten formuliert:

- die mundane Technik entspricht den späten 1960ern. Ebenso Elemente von Mode, Kultur und so weiter und so fort - und zwar in einer ähnlichen Art, in der die originale Witcher-Welt eine Art "Abziehbild" des Mittelalters ist.
- wir sagen mal, Magie existiert weiter. Eventuell - nur so ein Gedanke - in sowas wie zwei Strömungen aufgeteilt. Es gibt Traditionalisten, die Zauber noch exakt so wirken wie zu Geralts Zeiten und in letzter Zeit stärker gewordene Progressive, deren "Magie" moderne Technik beinhaltet und grob so wirkt wie "Weird Science". Daher stammt dann auch die eine oder andere Cyberware (sowas wie der 6-Millionen-Dollar-Mann ist zwar eigentlich aus den 1970ern, aber da sind wir mal nicht päpstlicher als der Papst)
- Es existieren noch ein paar langlebige Einzelindividuen aus Geralts Zeit, aber nicht unbedingt die Organisationen. In 700 Jahren kann sich auch für Quasi-Unsterbliche einiges ändern.
- Es sollte irgend ein Kalter-Krieg-Szenario geben: Es gibt ein kommunistisches Serrikanien. Die ehemaligen "Nördlichen Königreiche" könnten dann das Gegenstück zum Westen und zur Nato sein.
- Wenn es noch Anderlinge gibt, dann hat man hier eventuell eine Bürgerrechtsbewegung - die auch endlich mal breiteren Support hat.
- Es regt sich irgend eine, idealerweise fremdartig-nebulöse Bedrohung in den jenseitigen Sphären.

--- Ende Zitat ---

in einer epischen&umfangreichen Kampagne haben Witcher und Magier die Monster "gebannt"
dabei dimmte sich auch das allgemein verfügbare magische Level runter.

100 Jahre waren alle dankbar und das magische Bannnetz wurde vortrefflich gepflegt. es war eine Ehre, ein Hüter zu sein!
....
700 Jahre wissen nur noch ein paar verschrobene Bücherwürmer, dass da was echt wichtiges dranhängt an ihrem "Witchertum"

erste "Banngefäße" platzen auf und lassen längst vergessene Schrecken ausbrechen...

nur gut, dass da am Waldrand Opa Gercke mit dem ollen Vorderlader-Silberpennyhack unter dem Bett
als sozial unangepasster Kinderschreck und wutbürgerlicher Spaziergängerverjager wohnt in seiner Hütte haust...

so langsam kommt auch die Obrigkeit darauf, dass sich da was "tut" (aber viel zu "aufgeklärt" ist, um "Magie" als Erklärung zu akzeptieren)
in einer Mischung aus beamtenmäßiger Wurstigkeit und wohlorganisierter Verantwortungslosigkeit (Vollkörperauffressung von Menschen ist nicht meine Zuständigkeit, ich schreib nur Parksünder auf...) lässt die Obrigkeit es halt laufen, dass da so "Freaks" im Wald rumrennen und im Anschluss es zu keinen unerklärlichen Körperverletzungen mit Todesfolge und spurlosen Verschwinden mehr kommt.

Silberklingen und Hacksilber-Vorderlader wären ja auch jenseits der waffenverliebten USA noch vorstellbar.



   

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