Das Tanelorn spielt > [Alien] The Lost Worlds
[Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
pharyon:
Arthur
Arthur lächelt sichtbar aber nicht zu breit. "Alles klar. Sie wissen, was zu tun ist." Hamidan Amir nickt er zu. "Guten Morgen, Mrs. Amir, Wenn John und ich an Bord der USCSS Iyanla gehen, halten Sie hier alles schön einsatzfähig, ja?"
Dann macht er sich auf dem Weg, sich anzuziehen, in die Kantine zu gehen um sich ein kurzes, effektives Frühstück zu gönnen - die gleichen Zutaten wie John, nur nicht so exakt portioniert, und einen Apfel. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Ganz routiniert greift er auf dem Weg nach seinem Pad und studiert die ersten Anzeigen, die ihm die KI liefert. Beim ersten Kaffee seit Jahren studiert er die Anzeigen und Instruktionen. In der Kantine findet er seinen jüngeren Bruder konzentriert beim Frühstück und überprüfen seiner Ausrüstung.
"Alles klar bei dir? Du bist schon bereit, oder nicht?"
darkeye:
John
zwei, drei, schlucken. Das Kauen ist wichtig, viele vergessen das. Sie schlucken den Nahrungsbrei einfach runter, aber dann bildet sich nicht genug Speichel. Also zwei, drei, schlucken...
Arturs Stimme dringt zu John durch.
"Guten Morgen, Sir.", John schmunzelt leicht seinem älteren Bruder zu. "Du solltest nicht so viel von dem Käse nehmen, das verschlechtert die Protein-Biosynthese eher, weißt du nicht? Ich hab dir das soch vor dem Abflug erklärt. Ab einer Dosis von 2,74 mikro hemmt die Phosphokinase die..." John bricht ab, als er wieder in das Gesicht seines Bruders blickt. "Entschuldige, ich bin wohl doch noch nicht ganz wach. Hast du Koffeintabletten?" Er blickt sich suchend um, durchsucht seinen Overall. "Mist, sind noch im Spind, ich muss meine Tabletten noch holen bevor wir rübergehen."
Er trinkt den letzten Schluck Kaffee, dann den letzten Schlucl Saftkonzentrat.
...erst Kaffee, dann Saft...das ist wichtig für die Koffeinaufnahme...
Outsider:
Amir wollte erst zu einem militärischen Gruß ansetzen, ließ es dann aber und tippte sich nur an die Stirn „Aye Aye Mr. Douglas…“ irgendwie hate sie sich eine Ansprache mit Vornahmen noch nicht angewöhnt „…wir machen ihnen die Solovetsky Island flott!“
Mit Koffeintabletten ausgestattet und dem Bruder an der Seite begebt ihr euch auf die Iyanla. Die Schiffe waren über eine feste Andockschleuse miteinander verbunden, so dass es ein leichtes war hinüber auf das über zwei Kilometer lange Kolonieschiff zu wechseln. Die USCSS Iyanla war riesige, selbst im Vergleich zu einer Fregatte oder einem Raffineriemodul, die Gänge und Räume jedoch welche hinter dem Schott lagen unterschieden sich kaum von denen auf eurem Schiff. Alles war ein ticken freundlicher als auf den Arbeitstieren der Flotte. Es gab Verkleidungen und nicht nur nackte Rohre hinter Gitterplatten, aber im Grunde genommen hatte die Crew hier den gleichen geringen Komfort welche die Raumfahrt der letzten 100 Jahre auszeichnete. Funktionell, einfach und leicht zu warten.
Ihr kommt an dem Schott vorbei, das tiefer in die Iyanla führte. Hinter der Tür mit den Biohazard Symbol und lauter Warntafeln lagen die Kryoschlafkammern. 10.000 Kolonisten, direkt hinter dieser Tür. In langen Frachträumen. Ganze Familien die dazu aufgebrochen waren sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Ein wenig spürt ihr den Druck des Erfolges auf euren Schultern. Wer hinter dieser Tür eingefroren war erwartete aufzuwachen und das Paradies zu erblicken oder zumindest ein Paradies an Möglichkeiten wo es sonst nur Sackgasen gab. Weiter hinten, im letzten Abschnitt der Iyanla warteten 12.000 eingefrorene Embryonen darauf ihr Leben in den neuen Kolonien zu beginnen. Die große Mutter Mission war eine Arche des Lebens für einen Abschnitt des Raums der seit über 70 Jahren kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hatte.
Langsam füllten sich die Gänge und schlussendlich kamt ihr in dem großen Briefingraum an. Ein zweckentfremdeter Hanger. Was auch immer sonst hier auf Kolonieschiffen untergebracht war, es waren keine Menschen. Jetzt jedoch standen Reihen von weißen Klappstühlen hier, ausgerichtet auf eine improvisierte Bühne. Ein Murmeln und Raunen erfüllte den Hangar, etwas das euch schon fast zu aufdringlich vorkam. Die Anwesenheit so viele Menschen in einem Raum ist einfach ungewöhnlich wenn man zwischen den Sternen reiste. Die Crews der Schiffe sind hier, die der SEV´s genauso wie der Bergungsschiffe, alle die jetzt schon Wach sein müssen sind versammelt.
Oben auf dem Pult steht General Nurlan Ozlinski, durch und durch Berufssoldat der UPP ist er der ausgewählte Leiter der Großen Muttermission.
Er hat sich hochgedient heißt es. Keine Politkarriere, kein Elternhaus das ihn den Einstieg erleichterte. Er war Fußsoldat und hat alle Ränge durchlaufen, bis er die Sterne eines Generals bekam. Er gilt als Streng.
Er ist gerade mit dem ranghöchsten WeYu Vertreter in ein Gespräch vertieft. Direktor Kamal Vartouhi, WeYu hat das Kolonieschiff bezahlt und die SEV´s, seine Firma hat die KI´s an Bord der Schiffe auf die neusten Modelle geupgradet und dafür gesorgt, dass sie in einem Netzwerk mit dem der USCSS Iyanla arbeiten.
Sicherlich nicht aus reiner Nächstenliebe, wurden die meisten Kolonien hier draußen doch von WeYu gegründet und erst später unter den Schutz des 3WE gestellt. Einer seiner feuchten Träume wäre es wohl, dass jahrhunderte alte Investitionen sich endlich auszahlen und die Kolonien unter den Mantel der 3WE zurückkehren.
Immer an seiner Seite der Synthet Gaius, die Neuauflage des 2103 Models der Walter-Serie. Platin Edition, welcher die Tagesgeschäfte führt und den Direktor entlasten soll.
Im Gegensatz zu diesem mehr als menschenähnlichen Modell wirken die Syntehten auf eurem Schiff wie bessere Toaster oder Werkzeuge.
darkeye:
John
John scannt die Umgebung, versucht sich einzuprägen wer mit wem spricht - nur die Fakten. Für die Zwischenmenschlichen Schwingungen ist Arthur zuständig. John würde lieber mit Gaius reden - da weiß er woran er ist.
pharyon:
Arthur
Arthur schaut sich kurz im Briefingraum um und versucht, die Gesichter und Namen zuzuordnen. Als ihm dies nach kurzer Zeit gelingt, lächelt er. Einige der anderen Crews grüßend und sich auch bei Gelegenheit kurz in Smalltalk verwickeln lassend nähert er sich dem General und Direktor.
"Guten Tag, General Ozlinski, guten Tag, Direktor Vartouhi, es freut mich, dass bis hier hin allem Anschein nach keine nennenswerten Zwischenfälle aufgetreten sind. Wie geht es Ihnen?" Wie heißt es so schön? Schütteln wir mal den Baum - mal schauen, was herunterfällt. Aufmerksam und mit einem Lächeln wartet er auf die Reaktion und Antworten seiner Vorgesetzten.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln