Medien & Phantastik > Sehen, Lesen, Hören
Beobachtung in Blogs, Rezensionen usw.: Warum geht es nicht ohne Abwertung?
ghoul:
Was, niemand öffnet Champagner, wenn ich einen Verriss schreibe?
Outsider:
--- Zitat von: ghoul am 29.03.2026 | 15:15 ---Was, niemand öffnet Champagner, wenn ich einen Verriss schreibe?
--- Ende Zitat ---
Woher willst du das wissen? >;D ~;D
gunware:
--- Zitat von: ghoul am 29.03.2026 | 15:15 ---Was, niemand öffnet Champagner, wenn ich einen Verriss schreibe?
--- Ende Zitat ---
Ich mag dieses sektartige Zeug nicht.
korknadel:
Zum Thema früher:
Zum einen war der Journalismus früher auch schon beklagenswert, als Beispiel für derlei Klagen mag Karl Kraus herhalten oder Tucholsky usw.
Und dasselbe gilt für Verrisse. Man findet solche auch schon bei Kraus, Kerr, Polgar, Roth, Tucholsky, Adorno, Kracauer, Kesten und vielen anderen, die mir momentan nicht einfallen wollen. Kafka zum Beispiel fand die Lasker-Schüler scheiße, man stelle sich vor. Nicht jedem zeitgenössischen Urteil, auch aus berufenem Munde, hat die Kunstgeschichte recht gegeben.
Prisma:
--- Zitat von: Sashael am 29.03.2026 | 15:01 ---Marcel Reich-Ranicki ist meiner Meinung nach ein ganz schlechtes Beispiel.
1) Alle wussten oder gingen davon aus, dass der Mann wirklich wusste, wovon er da redet. Die Zuschauer haben ihm die Kompetenz einfach zugestanden.
Das ist nichts, was ein durchschnittlicher Blogger für sich beanspruchen kann und damit wird alles, was er sagt, anders bewertet als wenn es von einem Reich-Ranicki käme.
--- Ende Zitat ---
Hust... https://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Reich-Ranicki
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