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Hunt:Showdown

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Outsider:
Die SuFu hat nur Nennungen in Beiträgen ergeben, daher mache ich hier mal ein Thema auf.

Ich schleiche schon Jahre um das Spiel rum, aber Permadeath hat mich immer abgeschreckt. Insbesondere da ich wohl eher ein Solo Spieler wäre.

Kann mir jemand sagen wie der Permadeath in dem Spiel geregelt ist. Was behält mein Acc und was geht mit dem Char flöten?

Ich weiß man muss Waffen usw. für die Chars kaufen. Heißt das wenn es ganz blöd läuft ist der Char zwar am Leben aber einem geht das Geld für Ausrüstung aus? Wenn ja was dann?

Lohnt sich der Einstieg noch, oder spielen das eh nur noch Cracks mit max Level Chars welche die Karte auswendig kennen und man eh nur Kanonenfutter Ist?

Ich habe mir ein paar lets Plays und Anfängertipps auf yt angesehen aber so richtig schlau daraus geworden bin ich noch nicht, weil alle das Thema Chartot entweder vermeiden oder lapidar der Meinung sind die ersten 100h stirbt man eh nur.

Letzteres würde ja dafür sprechen, daß Permadeath kaum ins Gewicht fällt, weil eh egal und man Ersatz bekommt.

Kann aber auch heißen die sind so gut, das es sie nicht mehr trifft.

Letzter Fragenblock, es ist ja ein Extraction Shooter. Was passiert mit den Chars die am Ende noch übrig sind aber die Kutsche nicht kriegen? Tod und auf ein neues? Wird immer bis zum letzten Mann gekämpft? Matches sollen 30 / 60 Minuten lang sein  (wenn man nicht stirbt) wird immer die volle Zeit gespielt und was passiert wenn man stirbt? Ist man dann ganz raus aus der Karte und muss ein neues Spiel finden? Also Spawn -> Spawn Camper -> Bullseye -> Char tot -> zurück in die Lobby aka bitte such dir ein neues Spiel?

Fragen über Fragen. Aber vielleicht kann jemand etwas dazu schreiben. Falls ja, schon mal danke im Voraus!!

rillenmanni:
Sei gegrüßt, Todgeweihter!

Ja, die berühmten "ersten 100 Stunden"! ... :)

Also, mein Kontext: Ich nenne mich gern einen Monogamer, dh wenn ich ein Spiel mag, dann mache ich das und nichts anderes. Das ist zwar hauptsächlich meiner familiären Eingebundenheit geschuldet, ist (m)einer Hunt-Karriere aber förderlich. :) Ich bin seit ca 25 Jahren ein FPS-Typ, damals beginnend, mit Unreal Tournament, seit 2008/9 dann L4D(2), was 2022 von Hunt vom Thron gestoßen wurde. (Dabei liebe ich L4D2 noch heute, aber meine freien Spiel-Slots werden nun einmal komplett von Hunt belegt.) Dass ich seit 25 Jahren ausschließlich First Person Shooter gespielt habe, bedeutet aber keineswegs, das ich besonders gut darin wäre. - Das ist eine wichtige Info/Einordnung im Hinblick auf die folgende Hunt-Beschreibung. Ich habe in L4D2 ca 1000 Spielstunden (2009-2022) und in Hunt ziemlich exakt 2000 Spieltunden (2022-26).

Permadeath ist mE einer der unwichtigsten Punkte für Hunt. Weil man nicht viel verliert und weil es ständig passiert, selbst den Hardcore-Schwitzern. Das erst einmal zur Beruhigung. Hunt löst das auch gut im Hinblick auf die Käufe, die man im Spiel machen kann: Du kannst zwar neben dem initialen Kaufpreis viel Geld für Hunt ausgeben, aber nichts von alledem wird Dich in irgendeinerweise besser machen. Es gibt also kein Pay2Win sondern nur "Pay to schmück yourself" (--> weitere Hunter, Waffen-Skins etc). Und was Du einmal gekauft oder anderweitig erworben hast (bspw über Twitch-Drops oder Freischalt-Codes), wirst Du nie wieder verlieren. Falls Du einen anderen Hunter lootest, dann verliert der Spieler des Hunters *nicht* seine wunderschöne Dreieuro-Knifte, aber Du hast ein Exemplar davon ergattert (das Du entweder auf ewig in Deinem Arsenal hütest oder mit ins Spiel nimmst und sicher bald verlieren wirst oder für das Du eines Tages selbst 3 Euro ausgibst und dann jederzeit gefahrlos benutzen kannst).

Es gibt zwei Erfahrungsebenen in Hunt: die des Hunters (der kann bis Level 50 aufsteigen) und die des Spielers ("Blutlinie"), die geht bis 100 und kann via Prestige wieder auf 1 gestellt werden (um den Zyklus bis max 100 Male erneut durchlaufen zu können).
Dem Spieler stehen auf Blutlinienrang 1 nur eine Auswahl an Waffen und Werkzeugen zur Verfügung. Man muss sich weitere Ränge durch spielen freischalten, wobei erfolgreicheres Spielen einen freilich schneller aufsteigen lässt. Auf Rang 100 ist man übrigens auch ohne große Erfolge einigermaßen schnell. Ich selbst habe übrigens noch nie Prestige genommen, weil ich es einfach cooler finde, immer jede Waffe spontan bespielen zu können.
Der Hunter beginnt auf Level 1. Für jedes weitere Level erhält er einen Steigerungspunkt für max 15 Skills, die er nehmen kann. (Man findet im Spiel übrigens weitere Steigerungspunkte und auch direkt Skills.) Um einen Hunter auf Lvl 50 zu bekommen, muss man mit ihm zwischen 3 und 10 Runden lebend aus der Karte entkommen. Ich habe das jetzt, glaube ich, knapp 70 Mal geschafft, einigen ist das aber völlig unwichtig, zB weil sie immer feste druff unterwegs sind. Wichtig ist das Erreichen von Lvl 50 überhaupt nur, wenn man prestigen will, weil dann die natürliche letzte Aussfahr des 50er Hunters dessen Löschung gegen Blutlinienpunkte ist. Davon abgesehen ist es beinahe schnurz, ob man nun viele Skills hat oder nicht. Hunt hat sich ohnehin dem "Mainstream" mehr und mehr geöffnet: Mittlerweile erhält man mit dem nächsten bespielten Hunter 10 Skillpunkte, für die man sich schon 2 bis ca 6 Skills vor der ersten Runde zulegen kann.

Um das also abzuschließen: Permadeath hat in Hunt keinen Schrecken.

Es gibt aber ein Detail, das - wenn man sich zurücklehnt und es nüchtern betrachtet - zwar kein echtes Problem darstellt, das bei manchen Spielern aber emotionalen Schaden verursacht: Ein Spieler geht auf den Boden. Er kann aber grundsätzlich von Mitspielern wieder aufgehoben werden, solange deren Hunter noch leben, bzw kann ein Solo mittels Skill (Nekromant) sich einmal selbst wiederaufstellen. Um das zu unterbinden (zB um Druck aufzubauen), bietet Hunt diverse Möglichkeiten, liegende Hunter anzuzünden und ihnen dadurch schrittweise den Lebensbalken ganz wegzubrutzeln, solange der nicht gelöscht wird.. Interessanterweise löst also der Umstand, den Hunter angezündet zu sehen, bei manchen Spielern ein besonderes Unbehagen aus. :) Ich kann mich noch an mein erstens Spiel erinnern: Wir starben zu dritt. Kaum lag ich, brannte ich auch schon (Huch!). Einer meiner Mitspieler hat dann empört das Spiel verlassen und das Spiel deinstalliert. :) Bald darauf wieder installiert, es unter Vorbehalten erneut probiert, brannte wieder und deinstallierte erneut. :) Er mag ein bisschen mimosig sein, aber tatsächlich ist das Anzünden ein Dauerthema in der Hunt-Community. Zwischen "nie anzünden", "anzünden, wenn die anderen zuerst anzünden", "anzünden, nur wenn es notwendig schein", und "immer anzünden" findet sich da jede felsenfeste Meinung. Ich selbst bin kein großer Anzünder (obwohl es manchmal sehr sinnvoll wäre), bleibe aber völlig entspannt, so ich selbst denn mal wieder brenne. Mein Tipp: Entspannt bleiben, nur sehr wenige Spieler wollen tatsächlich dem betrofffenen Spieler eins auswischen.)

Das Anzünden ist ein Aspekt einer großen Diskussion: Wie spielt man Hunt (gefälligst) "richtig"? Ein Grund, warum ich Hunt so dolle mag, ist der Umstand, dass das Spiel in voller Absicht so konzipiert ist, dass unterschiedliche Spielstile/-auffassungen nebeneinander funktionieren. Ob ich nun mit den auf kurze Distanz übermächtigen Schrotflinten jede Nähe suche, mit der Sniper lieber hundert Meter Abstand halte, ob ich Krach mache oder rumschleiche, ob ich Fallen lege oder "Extraction Camping", ob ich das Bossmonster mache und die Bounty nehme oder erst später dazukomme - das funktioniert alles wunderbar. Aber gerade die Immer-Feste-Druff-Leute sind sehr schnell mit ihren Beschwerden über "Bush Wookies" und "Rats", die sich jedem ehrlichen Kampf entziehen würden und "das Spiel nicht richtig spielen" und "allen den Spaß rauben". Dass die Lauten sich hier offensiver beklagen, liegt in der Natur der Sache, da Schleicher auf andere Art versatil sind. Meine klare Meinung aber ist: Gut, dass das Spiel alles zulässt! Und wer ein zu großes Problem mit den "Spielverderbern" hat, könnte sich mE auch fragen, ob man dann nicht besser offensivere FPS-Spiele probieren sollte. Hunt aber funktioniert, weil es so vielseitig ist.

Zu den "ersten 100 Stunden" (manche reden übrigens von 1000): tatsächlich hat Hunt eine sehr niedrige Lernkurve. Das heißt aber nicht, dass alle Spieler hundert Stunden lang schlecht wären. Manche können das vom ersten Moment an deutlich besser als andere, nämlich richtig gut. Ich selbst bin traditionell im Mittelfeld (3 von 6 Sternen) und kürzlich mal wieder kurzfristig auf zwei Sterne abgerutscht, weil ich zwei Abende lang deutlich mehr gestorben bin als dass ich Leute umgebracht hätte. Nach 2000 Stunden. Da ist dann auch keine Lernkurve mehr. Besagte Kurve bezieht sich mE in erster Linie auf grundlegende Map-Kenntnis, auf die Details der Steuerung, auf das allmähliche Verschwinden der Aufgeregtheit (Puls etc), wenn man jemanden im Fadenkreuz hat, und verbunden damit auf das Erlangen einer gewissen Erfahrung mit mehr oder weniger typischen Kampfsituationen/-Konstellationen.

Der große Knackpunkt bei hunt, der Neuspieler abhält, liegt mE leicht quer zur Lernkurve: Man muss sich auf das Spiel sehr wohl einlassen. Wenn Freund Bruno, der Gelegenheitsspieler, alle zwei Monate mal "fürn Abend" mitmacht, dann beginnt er jedes Mal von vorne. Wenn Bruno Hunt spielen will, dann muss er auch Hunt spielen. :) Am besten mehrmals wöchtentlich zu Beginn, denn es muss eine gewisse Routine entstehen. Denn dann macht es später auch nichts aus, mal zwei Wochen nicht zu spielen. So etwas wie Map-Kenntnis jedoch ist ein nie endendes Projekt: in einer ersten Phase lernt man sich überhaupt zu orientieren, Orte wiederzuerkennen etc. Die zweite Phase, also durch welche Ritzen man irgendwo aus Haus X schießen kann, ist ein ewiges Unternehmen. Und gern ändern die Entwickler auch mal Details. Man lernt also nie aus. Und es ist nicht schlimm, Vieles nicht zu wissen.

Geld (Ingame-Währung Hunt-Dollar): Wer prestiged, setzt sich unter Dauerdruck und wird stets knapp bei Kasse sein, weil man beim Übergang von Rang 100 zu 1 alle Hunter, alle Waffen und fast alles Geld verliert. Trotzdem ist mW noch kein Spieler so pleite gegangen, um das Spiel nicht mehr sinnvoll spielen zu können. :) Es gibt Gratis-Hunter mit rudimentärer Gratis-Bewaffnung. (Diese Waffen kann man übrigens auch gleich verkaufen.) Und man macht im Spiel auch leicht Geld, und sei es über das Lösen von besonderen Aufgaben ... oder indem man sich durch bloßes Nicht-Zugucken auf Twitch Tausende von hunt-Dollar holt. :) Allgemein ist Hunt wie gesagt zugänglicher geworden: Ich hatte in den ersten anderthalb Jahren max 20000 Dollar (was schon komod ist), leicht steigend; mittlerweile bin ich bei 138000 Dollar, obwohl ich das Geld so hemmungslos raushaue wie im echten Leben.
Prestige ... Moment! Man verliert doch alles?! Nein, höchstens temporär. Wenn ich Waffe X erst auf zB Rang 45 bekomme und mir dafür einen schön anzusehenden Skin mit echtem Geld gekauft habe, dann muss ich im nächsten Prestigezyklus erst wieder auf Rang 45 hoch, um die Waffe und damit den Skin nutzen zu können. Und ja, man verliert seine Hunter, schon weil man die ja in Erfahrungspunkte umsetzt, aber wenn ich mir Hunter X mal für echtes Geld gekauft habe, dann kann ich den - wie andere Hunter auch - für läppische 100 Hunt-Doller (also das Spielgeld) wieder zulegen. Also alles kein Problem.

Neue Spielelemente: Das so von einigen gern genannte "Vanilla Hunt" gibt es mittlerweile wohl nur noch für wenige tage zwischen zwei großen Events. Ein Event führt neue Elemente - oder bringt alte Elemente wieder ins Spiel - und bietet jede Menge Aufgaben, über deren Erledigung man sich jede Menge Waffeskins, Erfahrungspunkte, Hunter und Hunt-Dollar freischalten kann.

Spielerbasis, Matchmaking etc: Crytek tut mE viel, um sich die Spielerschaft zu erhalten. Das Spiel ist ziemlich vital. Nichtsdestotrotz gab es mW 2022 noch mehr Spieler als heute. Und da dem Spiel Neuspieler eben nicht so zufliegen - drei von vier Brunos bemerken eben, dass sie nicht das initiale Zeitinvestment leisten wollen - steigt das durchschnittliche Erfahrungslevel der existierenden Spieler. Man hat ja einen gewissen Einblick in die Spielerdetailstatistiken, und ich meine schon, dass viele 3-Sterne-Spieler heute klar "erfahrener" sind (als ich und) als in 2022. Aber ich behaupte dennoch klar, dass sich das Spiel noch immer lohnt.
Zum Matchmaking: Das gibt es in Hunt. Es ist nicht perfekt und es ist je besser, desto mehr Spieler aktuell im Spiel sind. Mir geht es ganz gut damit.

Outsider:
Klasse Zusammenfassung! Das klingt zumindest alles nach Dingen die nicht mega abschrecken. Ich glaunbe da man anscheinend eh nicht "den einen" Hunter hat sondern (wenn ich das richtig gesehen habe) Aussehen, Name usw. eh Zufall ist wäre es mir egal ob der Pixelhaufen brennt oder nicht.

Was bringt Prestige? Also das zurücksetzen der Blutlinie auf 1?

In Paday 2 war das essentiell zum Freischalten der Spielinhalte. Da musste man jeden Char 100x auf Stufe 100 bringen um alles freizuschalten (glaube so war das, ewig nicht gespielt). Als kleinen Vorteil gab's Bonus EP je höher die ausgehende Stufe war. Sprich das erste mal 100 zu erreichen hat ewig gedauert, wenn man schon 50/1 oder 80/1 ging es schneller. Und 100/100 war dann nur noch Kür und keine Pflicht mehr.

Aber ich schweife ab. Also was bringt Prestige bei H:S? Einfach Gameplay-Loop für Leute die ein Ziel brauchen oder gibt das irgendwelche Vorteile. Gut ist, es scheint ja freiwillig zu sein die PD2 Sache wirkt noch ein wenig traumatisch nach ;D Ich hatte mir gesagt nie wieder.

rillenmanni:
Oh! Stimmt! Ich hatte meine Payday2-Phase (parallel zu L4D2) doch glatt vergessen! :) Da hatte ich schon den Eindruck, dass da Pay2Win enthalten war. Manche Waffen hat man doch nur gegen echtes Geld bekommen, oder?

Genau, den einen Hunter hat man nicht. Du kannst ja auch mehrere parallel haben. Alle die gleichen, jeder ein anderer, ganz wie man mag.

Prestige in Hunt: Ist tatsächlich völlig freiwillig. Die Vorteile, die man durch Prestige bekommt: Auf dem langen Weg zu Prestige 100/100 erhält man dann und wann exklusive Skins. Entweder Hunter, die weder durch Kauf, noch durch Twitch verfügbar sein werden, oder Skins zu den existierenden Waffen (es handelt sich also nicht um exklusive Waffen). Da Hunter prinzipiell alle gleich sind, bieten Prestige bzw echtes Geld zahlen keine spielwerten Vorteile. Zumindest ist es durch Crytek so angedacht, hin und wieder gibt es dennoch Beschwerden, wenn der Hunter zu gut getarnt wirkt. Ist klar, manche Hunter siehst du etwas besser im Gebüsch stehen als andere. Als zB Cain, der bartzottelige, nackte, mit Schlamm eingeriebene Mann mit ner Einkaufstüte Totenschädel auf dem Rücken (ich drücke das gerade salopp aus) erstmalig erworben werden konnte, hatte der tatsächlich Vorteile. Auswirkungen: 1) Viele kauften ihn; 2) Viele hassten ihn und drückten ihre Abscheu zB durch Sofort-Anzünden aus :); 3) Crytek besserte bald nach. Denn grundsätzlich soll man sich durch Knete keine technischen Vorteile einkaufen können. Das ist echt angenehm.
Ah, ein weiterer Prestige-Vorteil könnte sein, dass man zu Beginn jedes Durchlaufs festlegen kann, ob man für den aktuellen einen leichte XP-Bonus, etwas mehr Startkapital (Hunt Dollar) oder einen Skin haben möchte. Ich bin mir da nicht sicher. Habe dort lange nicht mehr reingeschaut.

Pay2Schmück: Ich habe ja die Events angesprochen. Aktuell sind wir in Devil's Trail. Dh bis Juni sieht man zB zunächst die wichtigen Markierungen nicht auf der Karte, weiß also nicht, wo die vier Ausgänge (zwei aktiv, zwei nicht) und Ausrüstungspunkte sind. Die Infos kann man zB durch den Besuch in zwei (auf der Karte sichtbaren) Aussichtstürmen finden. Und derzeit ist das "Inferno" zurück, also eine Art Wetter/Umweltfaktor für die Maps, der neben Nebel, Nacht, Regen, verschiedenen Sonnenständen auftauchen kann. Beim Inferno steht ein drittel der Map in Flammen, wodurch sich Flammenkorridore und somit veränderte Laufwege bilden. Das Inferno gab es vor zwei Jahren schon mal. Crytek hat zwischenzeitlich daran geschraubt, heute ist es verbessert zurück. ... Für jedes Event gibt es einen Kampfpass (eigtl zwei). Du kannst im pro Event durch Erfahrungspunkte 40-50 Level erreichen. Für jedes Level gibt es eine Belohung. Nein, nicht für jedes Level, sondern nur mit dem Kampfpass. Letztlich bekommst du mehr schmückenden Kram. (Mit dem zweiten Kampfpass kannst Du Level einkaufen. Events sind heutzutage aber deutlich besser auf Gelegenheitsspieler zugeschnitten, sodass man selbst als mäßiger Spieler alle Level durchbekommen sollte.)
Man kann als Individuum also völlig davon absehen, für das Spiel irgendetwas auszugeben, aber wahrscheinlich wird man es dennoch trotzdem hin und wieder wollen. Das macht Crytek bei aller Unverbindlichkeit schon ganz gut. :) Und das ist letztlich auch wichtig, um das Spiel am Laufen zu halten, insofern butter ich da gern mal was rein. Es ist wirklich super zu sehen, dass ständig weiterentwickelt wird. Man merkt das ja. Kein neues Spiel kann auf einem solchen Level sein.

Echtes Geld durch Spielen: Als Spieler Dinge kaufen kann man entweder durch echtes Geld (zB einen neuen Hunter in Steam) oder durch Blutmarken, mit denen man im Spiel ebenfalls neue Hunter, Waffenskins, Kampfpässe oder Hunter-Slots kaufen kann. An Blutmarken gelangt man wie folgt: Du kaufst sie (im Spiel) durch echtes Geld, du findest sie auf der Map, du erhältst sie als Belohnung für irgendwelche Aufgaben. Aufgaben und Map bringen dir stets nur kleine Mengen, aber ich habe schon bemerkt, dass man dadurch tatsächlich etwas bewirken kann. Beispiel "Hunter-Slot": Anfangs kann man 7, 10, 12 (? Es ist lange her) Hunter parallel ready to play haben. Für jeden weiteren Slot muss man 150 Blutmarken ausgeben. Die erhält man locker innerhalb einiger Wochen nebenbei. (300 Blutmarken entsprechen 3 Euro. 7000 Blutmarken entsprechen 50 Euro (Rabatt).) Auch hier wieder: Benötigt man zusätzliche Slots? Nein. Denn wozu braucht man sie denn strenggenommen? Man kann ja nur jeweils einen Hunter auf die Map schicken. Seine Galerie parkt man sich ganz freiwillig voll, normalerweise, weil man seine Lvl50-Hunter dann behalten kann. Warum will man sie behalten? Reine Nostalgie. Wenn man sie weiter bespielt, dann werden sie bald sterben, was eigtl völlig okay ist. Wenn man sie nicht in Rente schicken will (lohnt sich bei Prestige), dann stehen sie halt rum und tun gar nichts. Ich glaube, ich habe ca 55 Slots derzeit, Maximum müsste 75 sein.

Outsider:
Bei PD2 konnte man glaube ich nur DLC kaufen die dann neben neuen Chars und Missionen auch neue Waffen beinhalten konnten.

P2W bei coop PVE gibt es in meinen Augen nicht. Ich weiß viele sehen das anders aber mir ist es egal ob andere "bessere" Waffen haben solange wir die Mission schaffen. Gerade PD2 hat ja in einem Großteil der Heists das Ziel die Waffe garnicht zu benutzen   8)

Und wenn man sie doch nutzt ist die Zahl der Gegner ja so hoch, da ist für jeden was dabei.

Klingt insgesamt sehr interessant was du zu H:S schreibst!!!

Jetzt muss ich mal in mich gehen ob PvP mal wieder ein Ausflug wert ist. Als mega + ich mag das Setting und die Waffenauswahl bei H:S extrem. Zielen und Einzelschuss + hoher Schaden ist in allen FPS meist mehr mein Ding als diese brrrrrt kniften und spray 'n pray.

Die letzte PvP Erfahrung war APB und Battlefield 3  ::) laaang laaang ist es her. ~;D

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