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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction

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EL Machete:
da fällt mir prompt nur ein folgenschwerer fehlkauf in meiner rifts phase ein.
den ersten rifts roman ..sonic boom.
das einizge was dort knallt sind die absatz fehler die die leute reinhauen und die fehlenden seiten undd ie story is irgendwie.....gibts eine steigerung von verworren?
warnung finger weg
seeker

Preacher:
@Minne:
Aua, das klingt übel. Zum Glück hab ich mir das Buch nicht gekauft, als ich es in der Bahnhofsbuchhandlung in der Hand hatte...

Aber könntest Du bei einem Text dieser Länge vielleicht trotzdem ab und zu mal nen Absatz setzen? Würde die Lesbarkeit echt verbessern.

Bitpicker:
Das übelste Buch, das ich je gelesen habe und an das ich mich wenigstens noch bruchstückhaft erinnere, ist Dea Mortis von Andreas Gößling. Das Buch soll von Clive Barker, H.P. Lovecraft und H.R. Giger inspiriert sein, und es ist auch schön mit Bildern des letzteren aufgemacht. Aber das Buch bewegt sich auf unterirdischem Niveau. Ich zitier einfach mal meine Amazon-Kritik, damit ich das nicht nochmal schreiben muss:


--- Zitat ---Nicht für eine Sekunde erreicht irgendein Charakter darin irgendeine Tiefe. Der Hauptcharakter ist ein verwirrter Schwachkopf, dem lauter schreckliche Dinge passieren, auf die er kaum reagiert; ebensowenig wie irgendwer auf die Tatsache reagiert, dass er zwei Drittel des Buches nur mit einer Unterhose bekleidet herumrennt. Sämtliche Nebencharaktere sind ausschließlich Stichwortgeber, wobei sich diese Stichworte in der Regel auf kryptisches Gefasel beschränken, nirgendwo ist eine Spur von Logik oder Glaubwürdigkeit zu entdecken. Alles ist schlangenfarben, echsenfarben, aus Schlangenleder, aus Echsenleder, irgendwas mit 'schlangen-' oder 'echsen-' steht buchstäblich auf jeder Seite. Von Lovecraftschem Einfluss ist wenig zu spüren (dessen Charaktere wissen wenigstens, in welche Bredouille sie sich geritten haben), von Barker höchstens leichte Splatter-Anklänge, die Giger-Bilder wurden wirklich mit Gewalt in die Story reingehämmert...

--- Ende Zitat ---

Insgesamt liest sich das Buch wie das Machwerk von jemandem, der mal 'nen 'kreatives Schreiben für Anfänger'- Kurs der VHS geschwänzt hat.

Robin

Bluerps:
Ich kann dem meissten das ich lese irgendwas abgewinnen, aber richtig hirnerweichend schlecht fand ich "StarCraft: Shadow of the Xel'Naga". (Wers nicht weiss: Starcraft ist ein PC-Spiel aus dem Jahre 1999)
Der erste Starcraft Roman ist ja noch durchaus lesbar, auch wenn er im wesentlichen nur die Handlung des Spiels nacherzählt, aber Shadow of the Xel'Naga ist einfach nur grottig. Die Handlung ist langweilig und vorhersehbar und keinen Charakter habe ich gemocht, oder fand ihn zumindest interessant. Das ganz liest sich so, als hätte jemand im Editor des Spiels ein drittklassiges Level gebastelt, dazu eine lahme Hintergrundgeschichte geschrieben und die dann auf 200 Seiten aufgeblasen.

Zu R.A. Salvatore muss ich auch noch was sagen. Ich hab von dem die Reihe "Das Lied von Deneir" gelesen. Ich fand die Bücher auf eine trashige Weise sehr unterhaltsam. Der Hauptcharakter, Cadderly Bonaduce, ist der totale Powergamer. Nicht nur das er (als D&D Priester) Zaubern kann, ohne dafür beten zu müssen, er hat auch eine völlig kaputte Ausrüstung bestehend aus einer Armbrust die explodierende Bolzen verschiesst (quasi ein mittelalterlicher Granatwerfer) und einem Kampfstab/Blasrohr/Taschenlampe, mit giftigen Pfeilen die wirklich alles einschläfern können. Wobei er das alles selber erfunden und gebaut bat.
Besonders amüsant fand ich immer, wie der Autor erst seitenlang die Macht eines Antagonisten beschreibt um ihn dann in einem Satz durch Cadderly besiegen besiegen zu lassen. Beispielsweise kämpft Cadderly an einer Stelle gegen einen Attentäter, der seinen Geist in den Körper eines anderen versetzen kann und dadurch mit dem Opfer den Körper tauscht. Am Ende landen der Geist des Attentäters und Cadderlys Geist im selben Körper und kämpfen um die Kontrolle desselben. Da wird dann ellenlang beschrieben, wie stark der Attentäter ist - der macht das schon seit hunderten von Jahren, hat schon zahlreiche fürchterlich starke Gegner geistig niedergerungen, hat noch irgendeinen Vorteil im gegenwärtigen Kampf (weil er zuerst im Körper war, glaub ich), etc. - und danach folgt nur "Aber gegen Cadderly hatte er keine Chance". Fand ich urkomisch. ~;D


Bluerps

Preacher:
@Bitpicker:
Interessant - da fällt mir mal wieder auf, daß bei Amazon aus irgendwelchen Gründen meistens die positiven Kritiken als hilfreich bewertet werden, aber nicht die Verrisse.Zumindest kommt's mich immer wieder so vor.

Was ich ziemlich unterirdisch fand war "Der Wechselbalg" von Chris Kubasik und eine Star-Wars-Kurzgeschichte deren Namen ich gnädigerweise vergessen habe von Timothy Zahn und Michael Stackpole - was mich eigentlich wundert, denn von beiden weiß ich, daß sie es besser können.

Und "Wolf und Rabe" von Stackpole ist auch seltsam. An sich coole Charaktere und gute Sprüche (die Stories selber sind so lala) , aber das als Shadowrun-Gecshichten zu verkaufen ist ein bischen frech - hat mit SR nämlich nur marginal etwas zu tun, und der Autor hat sich offensichtlich auch nicht mit dem Hintergrund beschäftigt.

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