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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction
ChristophDolge:
Generell empfinde ich "Die XYZ" als ziemliche Dünnbrettbohrer-Fantasy. Nur Die Trolle konnte mich in Ansätzen überzeugen, wenn es auch nicht zum lesenswerten Buch gereicht hat, war ich wenigstens nicht völlig vergrault.
Skele-Surtur:
Echt jetzt? Ich fand die Trolle total super. Endlich mal wieder solide Fantasy. Dass die Trolle in "Die Trolle" eigentlich Nebendarsteller sind... so what. Dann ist der Titel eben dem Trend geschuldet.
Wenn jemand mal richtige Gülle lesen will, dann empfehle ich ihm "Inferno" von Edward Lee. Sogenannte "Gothic Fantasy" in Wirklichkeit aber der größte Müll den ich mir jemals angetan habe.
Die Grundidee ist cineastisch betrachtet echt gut, aber die Erzählweise ist unterirdisch, die Charaktere wage ich kaum als solche zu bezeichnen und das ganze "Buch" ist mit vollkommen irrelevanten Details angfüllt, die das ganze Elend nur unnötig in die Länge ziehen. Da wusste ich nicht ob ich kotzen oder gähnen sollte.
Falcon:
die Charakterisierung der Hauptpersonen in die Zwerge 1+2 finde ich richtig gut. Ingrimmsch ist doch schon ein geflügeltes Wort. Überhaupt das genaue zeichnen der klassischen Zwergenperönlichkeit macht sie umso sympathischer.
Inhaltlich fand ich die Bücher schon immer schwach. Das Stakkato an Ereignissen reisst bei den Heitzbüchern aber SEHR viel raus.
aber das vierte rettet es bei weitem Nicht. Absolut unverdientes Ende! Pfui.
Feuersänger:
--- Zitat von: Joe am 19.01.2009 | 19:21 ---ich hab das mit den Orks erlebt. fand die Charakterisierung zwar nicht so schlecht, aber irgendwie habe ich es nicht über 50 Seiten geschafft
--- Ende Zitat ---
Das von Nicholls oder wie der heisst?
Hab ich durchgelesen (zumindest das erste, falls es da mehrere von gibt), aber viel hast nicht verpasst. Die Hauptchars von dem Orkverband da sind ganz drollig, aber sonst ist und bleibt es ein "Stücksken ohne Knochen", wie mein Opa gesagt hätte. Im Prinzip ist der ganze Schmöker nichts anderes als eine ins Reine getippte Mitschrift einer Rollenspielrunde. Nicht mehr und nicht weniger.
Ruinenbaumeister:
Ich sehe die Hauptschwäche bei den Orks eher darin, daß ihnen zu viele positive Charakterzüge aufgeladen wurden, während die Menschen zu dummen, brutalen Mördern stilisiert wurden. Damit sind die Orks zu Menschen gemacht und die Menschen zu Orks, und aufgrund dieser Beliebigkeit fehlt es den Orks an Tiefe, was aber nicht stört, weil Nicholls ja sowieso lieber Gemetzel und abartigen Sex beschreibt.
Richtig schlimm fand ich das Buch damals trotzdem nicht, nur eben uninspiriert.
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