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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction

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DerEskapist:

--- Zitat von: Grey am 20.11.2013 | 09:36 ---Bitte?!? :o

Ich habe noch nie einen Autor getroffen, der es dermaßen konsequent schafft, jeglichen Spannungsaufbau zu vermeiden! Und selten einen, dessen Möchtegern-Charaktere mich dermaßen angekotzt haben: Der große, tolle, unter seinem Unsterblichkeitsfluch leidende Alleskönner-Held, und die Frauen sind nichts weiter als pubertäre Sex-Phantasien auf zwei Beinen. ("Toughes" Kämpferinnen-Substitut-Wermäuschen, das sich gefallen läßt, vom "Helden" beim geringsten Anzeichen einer Gefahr dauernd K.O. geschlagen zu werden, und auf der anderen Seite die supersexy-notgeile Dunkelelfen-Domina ...)

Das einzige, was Schwartz kann, ist Weltenbau. Die Umgebung lebendig rüberbringen, das hat er unbestritten drauf. Aber abgesehen davon würde ich ihn als den zweitschlechtesten deutschen Fantasy-Autor einsortieren, der mir je untergekommen ist. (Der schlechteste war Helmut Pesch mit seinem "Die Ringe der Macht"-Sülz.)

--- Ende Zitat ---

Ich muss dir zustimmen. Allenfalls partiell kriegt Schwartz Spannungsaufbau über einige Seiten (weniger als 10% des Buchs) hin.

Seinen gut-böse Konflikt mit der Welt aussen rum hat er gut aufgezogen.

Aber wenn Schwartz Herr der Ringe geschrieben hätte, wäre Frodo ein unsterblicher Muskelprotz, unbesiegbar. Im Buch wäre nicht erklärt warum man den Ring in den Vulkan werfen muss, unser Muskel-Superhelden-Frodo hat da nur so ein undefiniertes Bauchgefühl, dass man halt mal nach Mordor gehen sollte um zu gucken. Dabei buhlen zwei weibliche Begleiterinnen um seine Gunst, wobei die eine schon mal in seinem früheren Leben auf ihn stand und ihre Liebe so stark war dass sie jetzt in neuen Körpern weiterleben. Herr der Ringe würde dann den banalen Abenteureralltag im Detail schildern durch den die Ringgefährten mehr oder weniger zufallsgesteuert stolpern, ohne dass die Motivation klar wird. Kurz vor Ende, nach ca. 1000 Seiten Alltagsbeschriebungen und Dialogen mit den manchmal zickenden weiblichen Charakteren kommt Schwartz dann in den Sinn dass es ja irgendwie um ein großes Abenteuer geht und er würde die eigentliche Reise nach Mordor etc in 10 Seiten abhandeln und spannende Momente nur so in Inhaltsangaben-Stil behandeln. Dann, am Ende von Herr der Ringe gibt's n Cliffhanger - Golum verschluckt den Ring und haut ab.
Alles ist wieder offen und wir müssen die nächste Triologie kaufen bei denen sich unsere Superhelden wieder zufallsgesteuert über 1000 Seiten unterhalten und evtl. an den neuen dunklen Herrscher Golum ranirren ...
 ;)

Galatea:
http://www.klopfers-web.de/stefonrudel.php

http://www.klopfers-web.de/blog?kat=19

DerEskapist:

--- Zitat von: Galatea am 20.11.2013 | 19:03 ---http://www.klopfers-web.de/stefonrudel.php

http://www.klopfers-web.de/blog?kat=19

--- Ende Zitat ---

Muahahaha  ~;D

Ok - dieses Buch scheint in einer eigenen Liga zu spielen... Es hat sich ja auch kein Verlag dieser Sache angenommen, sondern der Mann hat vermutlich noch draufgelegt um der Weltöffentlichkeit seine literarischen Meisterleistungen nicht vorzuenthalten...  8]

ChaosAmSpieltisch:

--- Zitat von: Galatea am 20.11.2013 | 19:03 ---http://www.klopfers-web.de/stefonrudel.php

http://www.klopfers-web.de/blog?kat=19

--- Ende Zitat ---

Frage mich gerade, wie ich es geschafft habe, die 5 Seiten Rezi zu lesen, wie sehr muss der Rezensent beim Lesen gelitten haben.

Grey:

--- Zitat von: DerEskapist am 20.11.2013 | 18:42 ---wenn Schwartz Herr der Ringe geschrieben hätte, ...

--- Ende Zitat ---
:d Eine trefflichst akkurate Analyse, mein lieber Watson.


--- Zitat von: ChaosAmSpieltisch am 20.11.2013 | 19:52 ---Frage mich gerade, wie ich es geschafft habe, die 5 Seiten Rezi zu lesen, wie sehr muss der Rezensent beim Lesen gelitten haben.

--- Ende Zitat ---
Yep, da habe ich Klopfer mal wieder aus tiefstem Herzen bewundert. Mir ist schon beim Lesen der Rezi von den "Inhalten" schlecht geworden.

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