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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction
Jens:
Oh, ja da gibt es Blüten...
Hat einer von euch schon mal die Unterhaltungsliteratur gelesen die man im Spiel Morrowind findet? Großartig! Ein Lob vor allem an den Schreiber von "Die wahre Barenziah", das er so lange durchgehalten hat... Mann ist da ne Menge Schrott bei...
Aber wenn man gerade dabei ist, die Pest zu vertreiben und übermonster Aschenghule und Vampire zu schlachten und dann in deren Häusern son Buch findet und es liest hat man doch noch was zu lachen... ;D
Ruinenbaumeister:
--- Zitat ---Mag ja sein, dass das Buch deinen Erwartungen nicht entsprach. Aber wenn es zu den "schlimmsten Bücher(n) aus dem Bereich F/SF" gehört die du kennst, dann scheinst du - mit Verlaub - nicht viele zu kennen.
--- Ende Zitat ---
Ich kenne einige Haufen Bücher, die hier schon genannt wurden (Pullmans "His Dark Materials", Hohlbeins "Der Hexer von Salem" etc.), und die mir entweder sehr gefallen, oder die mir zumindest gefallen haben, als ich noch 12 war. "Das Lied von Eis und Feuer" allerdings hat mir zu keinem Zeitpunkt gefallen. Ich dachte immer, es würde eben ein bißchen dauern, bis es spannend würde, aber da gab es nichts.
Welchen Anspruch hat den Martin mit seinem Machwerk erfüllt? Den eines epischen Monumentalwerkes, nach Art von HdR? Nein, denn es fehlt ein stimmiger Hintergrund. Den, zumindest etwas Spannendes geschaffen zu haben? Anfangs vielleicht, aber nach der vierten überraschenden lächerlichen Wendung ist die Luft draußen. Oder sollte die Geschichte gar geheimnisvoll sein? Da gibt es sogar von Hohlbein weniger klischeehafte Werke.
Wie gesagt, "Das Lied von eis und Feuer" ist eine Daily Soap - nach dem Motto: "Wer stirbt als nächstes?".
Don Kamillo:
Tach auch, naben der Tatsach, daß ich mal "Das dunkle Schwert" von Margaret Weis & Tracy Hickman erwähnen wollte... eigentlich ziemlich cool bis so zum 3 Band, aber dann gehts sooo rapide bergab, wer's kennt, weiß warum... da gibt es Dinge die sich nur schwer vereinbaren lassen, und die haben es nicht geschafft, obwohl ich ansonsten alles von den beiden, was ich gelesen habe, sehr hochloben kann und es auch mache ( Dragonlance + vor allem "Die Rose des Propheten"! ).
Zum Thema Lied von Eis & Feuer:
Ich pers. finde die Bücher schon sehr cool und auch stimmig, sehe aber zumindest das Problem, daß Martin drauflosgeschrieben hat, ohne sich so viel weiter zu überlegen, wie es weitergeht und seine Cliffhanger sind zwar schon echt übel, aber ich finde auch so langsam zu übel... Daß Hauptcharaktere draufgehen, finde ich mal sehr gut, wie auch bei Ericson & Feist ( Feintuch & Weber lasse ich mal aussen vor, da ist es Gewohnheit ), ausser daß ich hasse, wenn sie in Nebensätzen und offline gehen. Da gehen viele Autoren harmlosere Wege... Das Lied von Eis und Feuer muß man irgendwann, wenn es mal vollendet wird, als Gesamtwerk sehen. Die Einzelbücher sind stark voneinander abhängig... Mich nervt auch, daß so einige Plots nicht zu potte kommen. In jedem Fall erwarte ich von einem Buch, das was passiert und im Gegensatz z.B. zum Rad der Zeit passiert beim Lied von Eis und Feuer was, und davon jede Menge, an fast allen Fronten, darum gehts mir zu einem guten Teil, wenn Hintergrund und Charaktere auch noch passen, warum nicht, und das ist auch der Fall bei Martin... Egal, gut jetzt, ich gehe Badminton spielen!
Aber mir z.b. hat HdR nicht besonders gefallen, als ich es damals mal vor 15 Jahren gelesen habe ( es war halt ganz o.k., wie ein Besuch bei Mc Donalds, nicht unvergesslich, aber auch nicht totaler Mist ) Da hat für mich irgendwie nix gestimmt, den kleinen Hobbit dagegen fand ich super, habe ich auch davor gelesen und immer noch als Buch daheim!
Minne:
Ich verstehe auch nicht wovon der Professor da redet, in meinen Augen ist Martin einer der wenigen "erwachsenen" Fantasy-Autoren, und ich finde die Bücher sehr ansprechend. Ich bin auf ihn durch eine Fantasy-Kurzgeschichten sammlung (der 13. schrein oder so) wo sich einige top fantasy-autoren ein stelldichein gebeben haben, seine kurzgeschichte "der heckenritter" ist mir durch interessante charactere, angenehmen schreibstil und einen gelungenen spannungsbogen aufgefallen.
Danach habe ich angefangen das lied von eis und feuer zu lesen und war sehr schnell gefesselt, wobei ich sagen muss, dass einige cliffhanger tatsächlich übel sind (ich gebe zu teilweise ein paar kapitel vorgesprungen zu sein, um die cliffhanger zu umgehen. Da die Handlungsstränge teilweise unabhängig vonneinander sind, kann man dann auch ganz gut wieder zurückgehen.)
in diesem sinne : valar morghulis!
Catweazle:
Ach ja - da fällt mir noch Ganzhohl-beins Unterland ein. Spannende Geschichte... entwickelt sich sehr witzig ... und dann plötzlich passiert folgendes:
1. auf den letzten paar Seiten werden neue Charaktere eingeführt, die die Auflösung herbeiführen
2. plötzlich ist jeder mit jedem verwandt
3. eine Lösung wird aus dem Hut gezaubert, die kaum etwas mit der bisherigen Handlung zu tun hat und die sich gar nicht abzeichnen konnte.
Zu sagen, dass ich enttäuscht war ist gelinde gesagt untertrieben.
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