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Exalted - Small Talk

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Edler Baldur:
Wobei in der dritten Edition wohl ein paar Sachen auch im Fluff geändert werden sollen (wohl z.T. sehr problematisch bei Lunars). Ansonsten fand ich die Kompaß-Bücher doch sehr gemischt, insbesondere dann auch teilweise die etwas überzogenen (außen-)politischen Pläne, welche nach der Realisierung, welche Distanz zwischen einigen der betroffenen Personen/Staaten lag, mehr als nur aberwitzig erscheinen.

Bluerps:
Das Gefühl hatte ich in der ersten Edition auch schon gelegentlich, das nicht alle Autoren sich die Distanzen in Creation wirklich bewusst gemacht haben. Wie das in der zweiten Edition aussieht kann ich leider nicht beurteilen.

Zum Fluff der ersten Edition kann ich noch sagen das ich damit nie wirklich große Probleme hatte. Die Schwächen lagen da im Wesentlichen in der Spielmechanik (wobei die zweite Edition da aber auch nicht stark ist).


Bluerps

Jiba:

--- Zitat von: Edler Baldur am 20.12.2012 | 00:36 ---Wobei in der dritten Edition wohl ein paar Sachen auch im Fluff geändert werden sollen (wohl z.T. sehr problematisch bei Lunars).

--- Ende Zitat ---

Details?

Ich schließe mich La Cipollas Meinung an: Wenn auch unter Vorbehalt, denn Bluerps spricht was Wichtiges an. Dadurch, dass die Erste Edition irgendwo noch neu und ein stückweit unfertig war, fiel es mir leichter, da reinzukommen. Das GRW der Ersten hat bei der Einführung der Grundkonzepte der Welt einige wirklich gute Dienste geleistet, eben weil vieles eher angerissen als klar war und die Drachenblütigen derart prominent vorgestellt werden, das man meinen könnte, das Buch sei für sie geschrieben. Das führte bei mir zu einem "Sense of Wonder", den ich in der konkreteren Zweiten Edition so nicht finden konnte (was auch daran liegen mag, dass ich damit ja nicht ins Setting eingestiegen bin). Dennoch: Als ich das GRW der Zweiten gelesen habe, fragte ich mich vielfach: "Wer soll denn da durchblicken?" Auch finde ich das Buch insgesamt etwas zu stark zerstückelt (Götter- und Unterwelt sollten, finde ich, auch vorn im Settingteil erklärt werden... aber den Vorwurf kann ich dem ersten GRW eigentlich auch machen). Insgesamt kommt mir die Zweite Edition vom Fluff her viel magi-technischer vor als die Erste. Und der Fluff der Zweiten hat auch viel Mist verbrochen (das Erste Zeitalter, die Infernal Exalted)... gut, dass an diesen Baustellen in der Dritten ein wenig aufgeräumt wird.

Das mit den Distanzen scheint mir nicht wirklich durchdacht, auch in der zweiten Edition nicht. Wo Aventurien insgesamt zu klein ist, ist die Schöpfung definitiv zu groß... Fantasywelten ohne Flugzeuge und Züge, die aber größer sind als unsere Erde (oder als Europa) liegen einfach voll außerhalb unseres Erfahrungshorizonts.

La Cipolla:
Man merkt schon, dass sie in der 2. sehr deutlich einen vollen Veröffentlichungsplan vor Augen hatten, das stimmt.

Ich glaube, die Sache mit den Distanzen kommt auch daher, dass sich WW nicht wirklich sicher waren, ob sie eine abstrakte Welt oder eine nachvollziehbare machen wollten. Ich hab beim Lesen ganz oft das Gefühl gehabt (gerade auch in der ersten Edition), man geht eher wie bei der WoD ran, also Orte als Punkte, an denen Abenteuer passieren; dann gab es aber wieder Karten und Reisefluff und internationale Politik und was nicht alles.

Jiba:
Das stimmt. Momentan scheint es mir so, dass einige in sich geschlossene Lokationen in Richtung "nachvollziehbar" gehen wollen (das Kaiserreich zum Beispiel... den Compass zur "Blessed Isle" fand ich damals richtig genial... aber gut, ich bin auch Dragonblooded-Fan) und der weiße Rest der Welt wird abstrakt gehalten. Das beißt sich nur manchmal, siehe First Age-Box: "So, wir präsentieren hier unsere offizielle Version des Ersten Zeitalters... aber bitte machen Sie, was Sie wollen." Das Creation dann noch eine unglaubliche Kitchen Sink ist, macht es nicht besser. :P

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