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[The Pool] Auf Wunsch einer einzelnen Dame: The Pool auf dem Großen Treffen
Schwules Lesbenpony:
Wow, ich bin echt beeindruckt, dass Ihr Euch mit diesem Post so viel Mühe meinetwegen gemacht habt! Bisher habe ich nur einen Teil hiervon gelesen, bin aber auf den Rest gespannt.
Danke für Eure Mühen!
Doc Letterwood:
Mir hat es auch immensen Spaß gemacht!
Ignacio war quasi als Sidekick in diesem Szenario unterwegs. Seine imho schönsten Szenen waren a.), als die Höhlen während der Flucht der Kranken einstürzten. Dramatische Rettungsaktion, als er Tezias jüngere Schwester aus den Trümmern rettet, quasi die letzte Verbindung zu seiner getöteten Liebe; und b.) der Dialog mit Bruder Johannes, den Fredi schon angesprochen hat. Diese Steilvorlage konnte ich mir nicht entgehen lassen, denn im Grunde war Ignacios Schicksal ähnlich dem von Bruder Johannes: eine geliebte Person soll dem Scheiterhaufen übergeben werden. Einmal war dies Tezia, die Ignacio über alles geliebt hatte. Und nun war Johannes' Schwester der Ketzerei angeklagt und sollte das gleiche Schicksal erleiden.
Lord Verminaard:
Ich denke, es war für den Erfolg der Runde entscheidend, dass Morebytes und Woozle sich mit einer Nebenrolle für ihre Charaktere zufrieden gegeben haben. So konnten wir uns auf die Story um Fredi und Christian konzentrieren, deren Dreh- und Angelpunkt Dolores war. Das lief sehr gut. Wenn wir bei den anderen beiden SCs noch weitere Kriegsschauplätze aufgemacht hätten, wären wir erstens mit der Zeit nicht hingekommen und es wäre zweitens wahrscheinlich zu chaotisch geworden.
Schwules Lesbenpony:
Ein paar Frage aus der neugierigen Ecke:
Wie hat Euch das Spielsystem gefallen? Inwiefern war es Eurem Spiel dienlich oder was habt ihr vermisst?
Haltet ihr die Würfelvergaberegeln für gut, oder würdet ihr etwas ändern wollen (wie Anti-pool z.B.)?
Fredi der Elch:
Ich finde das System ganz gut. Es ist relativ wenig aufwändig und bietet durch die Conflict-Resolution schnelle Entscheidungen. Allerdings, und das ist eben auch ein Feature, bietet es wenig Struktur. Das hat Vor- und Nachteile: es ermöglicht ein Spielerlebnis, dass näher an "klassischem" Rolenspiel ist. Andererseits hilft es auch nicht wirklich bei der Storystruktur oder Ähnlichem (wie z.B. PtA). The Pool bleibt damit irgendwie genau das, was es sein soll: die ultimative Anti-Illusionismus Engine.
Ich selbst würde tatsächlich eher in Richtung Anti-Pool gehen. Ich mag diese negative Rückkopplung: für Siege muss man zahlen, für Niederlagen bekommt man was. Und die Erzählrechte würde ich vom Erfolg abkoppeln und auch nicht Würfel kosten lassen. Aber ansonsten ist das Grundprinzip seh schön. Gibts da nicht so eine Modifikation von Anti-Pool mit wenigen Wüfeln? Die könnte es glaube ich sein...
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