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Fun with Target Numbers - Tricks für Zielwert-Systeme

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sir_paul:
Hallo erstmal,

na dann hole ich mal diesen alten Thread aus der Versenkung.

Ich muss zugeben die Vorschläge aus fun with target numbers gefallen mir recht gut. Ich habe aber mal eine Frage, ausgehend von folgendem Zitat:


--- Zitat von: critikus am 18.05.2005 | 11:08 ---Egal, ob man über einem oder unter einem Wert würfeln muß, man verwendet ein Zielwertsystem.  (Für den Rest des Artikels arbeite ich mit einem zu unterwürfelnden Zielwert.).
--- Ende Zitat ---

Der Autor macht also erstmal keinen großen Unterschied zwischen Überwürfeln und Unterwürfeln, geht aber im Rest des Artikels von zu unterwürfelnden Zielwerten aus. Da ich aber lieber überwürfel stellt sich für mich die Frage ob man die vorgschlagenden Techniken so abändern kann das sie mit zu überwürfelnden Zielwerten funktionieren?

Natürlich ist das Ziel das weiterhin nicht gerechnet sondern nur verglichen werden muss! Ich zerbreche mir schon eine geraume Zeit den Kopf und ich finde einfach keinen Lösungsansatzt...

Habt ihr Ideen zur Umsetzung? Kann man die Vorschläge überhaupt auf überwürfel Systeme umschreiben?

Gruß
sir_paul


pharyon:

--- Zitat von: sir_paul am 30.06.2009 | 14:49 ---Habt ihr Ideen zur Umsetzung? Kann man die Vorschläge überhaupt auf überwürfel Systeme umschreiben?

--- Ende Zitat ---
Grundsätzlich kann man das schon. Die einfachste Form wäre das vollständige Umdrehen der Werte. In der Regel ist ja ein Wert besser, je größer er ist. Wenn du das umdrehst, kannst du dann natürlich schnell ein Überwürfel-System haben.

Für den Fall, dass du die Wertbedeutung beibehalten willst, kann man auch Folgendes machen:
Wenn eine Probe erfolgreich geschafft wurde, darf die nächste gegen den niedrigsten Wert der Probe gewürfelt werden.
Rechnen ist aber immer irgendwo versteckt drin. Diese Herangehensweise lenkt das Rechnen halt auf die Werte im Charbogen (alles was gerechnet wurde, wird auf dem Blatt festgehalten, im Spiel muss man nur noch vergleichen).

Beispiel Mehrfachaktion:
Colt, der coole Cowboy, versucht gleichzeitig in Deckung zu springen und im Sprung mit seinem Revolver einen Banditen anzuschießen. In Deckung springen ist - bekanntermaßen in einem ausgedachten System - schwierig (Zielwert 5), einen sich bewegenden Gegner treffen sehr schwierig (Zielwert 7). Wenn du den Sprung schaffst und - sagen wir - eine 4 als niedrigsten Wurf hattest, wird deine Chance zu treffen wesentlich größer (je nach Würfeltyp).

Das Problem: Für Action-Settings ist das ne einfache gangbare Methode, für gritty oder plausibilitätsorientierte aber eher ungeeignet.
Gruß, p^^

sir_paul:
Hallo, den folgenden Ansatz verstehe ich nicht so ganz  wtf?


--- Zitat von: pharyon am 30.06.2009 | 15:28 ---Wenn eine Probe erfolgreich geschafft wurde, darf die nächste gegen den niedrigsten Wert der Probe gewürfelt werden.
--- Ende Zitat ---

Gehst du davon aus das eine Probe mit mehrere Würfeln durchgeführt wird?

pharyon:

--- Zitat von: sir_paul am 30.06.2009 | 15:50 ---Gehst du davon aus das eine Probe mit mehrere Würfeln durchgeführt wird?

--- Ende Zitat ---
Ups... hab ich nicht gesagt. Ja, ich bin von einem Pool ausgegangen.

Eine andere Methode - Überwürfeln ohne Pool - wäre, wenn du deinen Fertigkeitswert durch das Wurfergebnis ersetzen würdest. Meistens wahrscheinlich besser, aber manchmal auch richtig schlecht.
p^^

Haukrinn:
Das mit den Mehrfachhandlungen erscheint mir immer noch abwegig zu sein. Ich kann damit ja im Prinzip beliebig viele Handlungen machen, ohne dass das je ein Ende nimmt.

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