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Mage - The Awakening - Eindrücke
Haukrinn:
--- Zitat von: Jaden am 1.07.2006 | 13:26 ---Aber die Magi sind in meinen Augen Rebellen, die die Menschheit "befreien" wollen. Nya ob die Menschheit das will ist natürlich ne andere Frage :P
--- Ende Zitat ---
An dieser Grundprämisse hat sich ja auch nichts geändert. Die Magi in MtAw wollen, daß die Menschheit erwacht. Die Exarchen wollen das mit allen Mitteln verhindern.
Cyberdance:
Mich haben die einengenden Metaplots in WoD immer genervt. Der offenere Ansatz hat letztendlich mit einen der letzten Anstöße für mich gegeben, selbst mit einzusteigen (das tadellose Aussehen des Buches sowie das neue, schlanke System haben den Rest beigetragen).
Ich kenne das alte Mage nur sehr oberflächlich und ich sehe in dem Setting mehr als genug Konfliktpotenzial - die eingehend erwähnten Exarchen, Scheußlichkeiten aus der Abyss, verantwortungslose Zauberwirker, um Macht ringende Geheimbünde, Geister und letztendlich das ganz normale alltägliche Böse, mit dem man es so oder so zu tun hat.
Ich werde in meiner Version der Spielwelt strikt dafür sorgen, das nicht ein Vampir oder Werwolf darin vorkommt. Mir gefällt das Setting so eigentlich außerordentlich gut.
Eran:
Seit 2002 spiele ich Mage: The Ascension
Seit Oktober 2008 leite ich nun auch eine Mage:The Awakening-Gruppe.
Mein erster Eindruck als Mage für die nWoD rauskam war auch etwas durchwachsen.
Gerade die Paths fand ich etwas schwammig und mir fehlte auch die Technokratie als Gegenspieler.
Jetzt wo ich das "neue" Mage leite bin ich jedoch begeistert.
Die Paths kann man mMn am besten verstehen, wenn man sich fragt wie die jeweilige Magie auf Gedanken und Handeln, ja die Persönlichkeit des Magus wirkt und vielleicht auch umgekehrt, wenn man sich fragt warum beherrscht gerade dieser Mage dieses Arkanum. Auf die Technokratie verzichte ich jetzt gerne.
Die Magie und die Konzepte der Charaktere verschmelzen noch stärker. Die verschiedenen Weltanschauungen der Traditionen sind nicht mehr da um sich beim Charakterbasteln an ihnen zu orientieren, wodurch diese Stereotypen wegfallen. Das Konzept des Charakters als Mensch wird viel wichtiger. MMn ist es leichter möglich stimmigere Charaktere zu erstellen.
Genauso geht es mir mit meinen Plots. Es kommen zwar auch Übernatürliche darin vor, aber vor allem menschliche NSCs (und wie diese zueinander in Beziehung stehen) nehmen mehr Raum in meinen Gedanken ein.
Bei Mage: The Awakening geht es mMn nicht so sehr um Ideen und Weltanschauungen des Kopfes, als viel mehr darum Gefühle der SC nachzuempfinden.
Caralywhynn:
--- Zitat von: jackrabbit am 5.03.2009 | 17:40 ---
Das Konzept des Charakters als Mensch wird viel wichtiger. MMn ist es leichter möglich stimmigere Charaktere zu erstellen.
Bei Mage: The Awakening geht es mMn nicht so sehr um Ideen und Weltanschauungen des Kopfes, als viel mehr darum Gefühle der SC nachzuempfinden.
--- Ende Zitat ---
:d
vollste Zustimmung, so empfinde ich es ebenfalls.
Ich habe das Glück, in einer wirklich sehr guten nWoD-Runde zu spielen (allerdings ein Crossover aus Werwolf/Mage/Vampire/Changeling).
Ich habe das Gefühl, dass dadurch das Crossover für alle beteiligten erleichtert wird und mir als Spieler nicht so sehr die Richtung eingeschränkt ist, in die sich mein Char entwickeln wird ...
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