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Ist der Druide grundsätzlich Gruppenuntauglich?

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Thalamus Grondak:
In meiner Gruppe spielt ein Spieler eine Druidin, und während der letzten Sessions ergab sich das Problem, jedenfalls in meiner Sicht, das der Druide vielzuhäufig die möglichkeit hat sich in ein Tier zu verwandeln. Oder der entsprechende Spieler diese Möglichkeit zu stark ausnutzt.
Besagter Spieler ist eigentlich kein Powergamer, aber schon jemand, der weiß was sein Char kann, und es nutzt, wenn möglich.
Der Druide kann sich 4x am Tag in ein beinahe beliebiges(Stufe 11) Tier verwandeln. Hier will ich weniger darüber Diskutieren, wie ich den Spieler dazu bekomme, diese Fähigkeit ein wenig bedachter einzusetzen, als vielmehr darüber, wie ihr solch eine Situation empfindet.
Es ist oft so, das die Druidin die Hälfte der Session in Tiergestalt verbringt. Auf den ersten Blick ist das auch immer recht hilfreich, wenn sie sich z.B. als kleiens Tier durch eine Feindliche Stadt schleicht.

Allerdings gibt es dabei 2 Große Probleme.
1. Wird dadurch die Bindung an die Gruppe gebrochen, denn die nicht-Druiden müssen ja noch immer sehen, wie sie durch die Stadt kommen.
2. Ist mit Gruppeninterner Interaktion natürlich Käse, wenn eins von 3 Gruppenmitgliedern als Wombat durch die Gegend wuselt.
   
Das Problem ist eigentlich, das die Verwandlungen in den entsprechenden Situationen durchaus logisch sind, da sie die Situation ungefährlicher machen. Die Frage ist also:
Ist der Druide grundsätzlich Gruppenuntauglich?

Seraph:

--- Zitat von: Thalamus Grondak am  5.09.2005 | 10:09 ---Ist der Druide grundsätzlich Gruppenuntauglich?

--- Ende Zitat ---

Eigentlich ja, sofern es kein rein urbanes Abenteuer ist. Gestaltwandel ist kein reines Druidenfeature... Magier/Hexer koennen das auf der Stufe auch, und koennen sogar zu Drachen werden.

Wenn der spieler nur an sich selbst denkt, dann liegt das nicht am Druiden, sondern an seinem Spielstil. Jede Klasse laesst sich IMHO auf diese Weise missbrauchen. ;)

BoltWing:
Denke ich auch. In solchen fällen müsste sich der Spieler versuchen zurückzuhalten. Die anderen haben bestimmt auch gute Pläne und wollen die umsetzen. Oder wie sehen die das?

Generell empfinde ich jedoch nicht, dass der Druide an sich Gruppenuntauglich ist. JEDE Klasse lässt sich auf die eine oder andere Art und Weise ausnutzen.

Thalamus Grondak:

--- Zitat von: Seraph am  5.09.2005 | 10:13 ---Wenn der spieler nur an sich selbst denkt, dann liegt das nicht am Druiden, sondern an seinem Spielstil. Jede Klasse laesst sich IMHO auf diese Weise missbrauchen. ;)

--- Ende Zitat ---
Das stimmt soweit schon, aber aber das Problem ist beim Druiden irgendwie besonders enervierend. Wahrscheinlich liegt es daran, das man dieses Verhalten höchstens dem Spieler und nicht dem Druiden selbst anlasten kann.
Druiden sind numal eher einzelgänger, und deshalb kann man dem Spieler auch schlecht sagen, das spielst du "schlecht" aus. Natürlich kann auch mit jeder anderen Char-Klasse einen Einzelgänger spielen, aber beim Druiden gehört es ja sozusagen zum Grundkonzept.

Seraph:
@Thalamus: Ein Phaenomen, dass ebenso bei Moenchen und Paladinen auftritt, bei denen vielleicht sogar extremer. ;) Der Druide ist an keinen Codex gebunden, der ihn zwingt sich antisozial zu verhalten. Vielmehr repraesentiert er ja Menschen/Metamenschen in der Natur, und solange er die Natur gegenueber der Zivilisation bevorzugt kann man ihm kein schlechtes RP vorwerfen. Es sollte aber auch klar sein, dass man bei D&D in der Gruppe Spass haben sollte, und vielleicht wuerde es helfen, wenn sich der Druide etwas milder verhalten wuerde.

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