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Doctor Who

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alexandro:
Prinzipiell ganz OK. Der Plot war etwas banal und Testimony eher vergessenswert, aber prinzipiell keine schlechte Folge.

Gestört hat mich nur:
-die Rassismus/Mysogynie-Schiene des ersten Doctors (so schlimm war er nichtmal in den alten Folgen aus den 60ern und es wirkte auch unglaubwürdig, weil er aus einer Gesellschaft kommt, wo das einfach kein Thema ist. Dass er sich so auf der Erde der 60er aklimatisiert hat (nachdem er in den alten Folgen zunächst nichts mit anderen Menschen zu tun haben wollte), zerstört meine Suspension of Disbelief).
-die Einführung von Jodie Whitaker: ja, bei anderen Doctoren wurde die TARDIS auch schon geschrottet. Aber selten in einer solchen Comedy-Weise ("Huch, ich bin auf den falschen Knopf gekommen!"), welche den Hauptcharakter inkompetent erscheinen lassen - das waren sonst fast immer äußere Faktoren. Unschön.

Naja, mal schauen was Chipnall draus macht.

tartex:
Meine Interpretation ist eine andere: die TARDIS mag die neue Doctor nicht und zickt rum. Im Endeffekt haut sie 13 sogar raus.

Falls die neue Staffel damit beginnt, dass 13 mal eine oder zwei Folgen ohne TARDIS anfangen muss, wäre das eine schöne Auflockerung. Und es gäbe Gelegenheit menschliche Nebencharaktere das erste Mal seit Rose wieder mit ernsthaftem Umfeld aufzubauen.

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: tartex am 28.12.2017 | 17:13 ---Falls die neue Staffel damit beginnt, dass 13 mal eine oder zwei Folgen ohne TARDIS anfangen muss, wäre das eine schöne Auflockerung. Und es gäbe Gelegenheit menschliche Nebencharaktere das erste Mal seit Rose wieder mit ernsthaftem Umfeld aufzubauen.

--- Ende Zitat ---

Martha und Donna hatten auch ein ernsthaftes Umfeld. Die Umfelder gingen erst mit Moffat verloren. Der sich mehr für Zeitreisen, verschwurbelte Monologe und pseudo-geniale Lösungen von haarsträubenden Plots interessierte. Eigentlich hatte er mit Doctor 11 bereits auserzählt, doch es musste ja weitergehen. Capaldi hätte echt nen kompetenteren Showrunner verdient gehabt.

alexandro:
Amy hatte auch ein ordentliches Umfeld, ebenso Bill. Einzig bei Clara fehlte das (plotdevice-bedingt).

tartex:
Amy war doch das beste Beispiel einer familienlosen (Sex-)Fantasie. Klar, sie hatte eine Freund/Ehemann, aber der ist noch kein Umfeld. (Okay, es gab wohl die Hochzeitsfeier, aber die Leute haben meiner Erinnerung nach danach nie eine Rolle gespielt oder wurden von Amy erwähnt. Muss zugeben habe schon in Staffel 6 Ausfallserscheinungen gehabt.

Bei Martha waren die Familienmitglieder eigentlich nicht ausgearbeitet, obwohl sie natürlich vorkamen, aber das war eine gute Abwechslung zu Rose.

Donna? Ja, die nörgelnde Mutter war eh witzig, aber der Großvater war mir zu anbiedernd geschrieben. IMO waren da RTD auch schon eher die Ideen ausgegangen.

Tja, ein neuer Showrunner schadet selten.

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