Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Pflicht für jeden DnD Spieler?
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: J.Jack am 12.01.2006 | 10:58 ---Ich glaube ich habe einfach nur Probleme mit den Begrifflichkeiten. Dungeoncrawl heißt wohl bei den meisten Leuten was anderes als bei mir. Wahrschweinlich bin ich mit Euren Begrifflichkeiten nicht fit... wahrscheinlich auch was "Storytelling" für Euch und für mich bedeutet.
--- Ende Zitat ---
Deshalb mein Vorschlag unter eigenem Thread eine Begrifferklaerung zu machen was DU darunter verstehst, dann koennen andere Leute auch mal sagen was sie darunter verstehen
Asdrubael:
Wo gibt es denn da begriffsprobleme? Blick ich nicht... man braucht doch nur zu übersetzen:
Dungeoncrawl = Verließekriechen
also mit seinem Char durch dunkle Höhlen robben
Das Wort Plot, Kampagne oder Geschichte kommt nicht vor. also ist es hier unwichtig: kann also drin sein, muss aber nicht
Storytellen also Geschichten erzählen
zeigt ja schon dass eine Handlung im Vordergrund stehen muss und es um das verhalten der Char in dieser Geschichte mit dem Fokus auf Story und Plot geht
Verließe, Erkunden und durch den Dreck robben kommt nicht in diesem Wort vor, also muss es nicht dabei sein, kann aber
Haukrinn:
Nachdem Asdru hier die Begrifflichkeiten schön dargelegt hat, sehen wir uns das Ganze doch nochmal im Kontext des Artikels an:
D&D beschäftigt sich auf der regeltechnischen Seite nicht mit Storytelling - garnicht - durch nichts!
Da der Artikel sich aber ausschließlich auf die Hinterfragung der Regeln bezieht, erscheint mir diese Crawl or Tell Diskussion an dieser Stelle irgendwie müssig. D&D-Regeln zielen auf Taktik ab. Zur HInterfragung kommt es im günstigsten Fall, wenn diese Regeln zu Ergebnissen führen, die der Meinung des GMV widersprechen - was doch des Öfteren vorkommen mag. Der Artikel zeigt jetzt einige Alternativen auf, wie der SL mit solchen Fragen umgehen kann (Wobei ich weder "Ich bin Dein Gott" noch "Das steht so im Buch" oder gar "Aus!" nicht als wirklich gute Alternativen ansehen würde...). Wobei die beste Alternative - "Wenn euch die Art und Weise dieses Systems nicht gefällt, dann spielt doch etwas anderes!" aus relativ gut nachvollziehbaren, marketingtechnischen Gründen entfällt. ;)
Wolf Sturmklinge:
--- Zitat von: J.Jack am 12.01.2006 | 10:58 ---Ich glaube ich habe einfach nur Probleme mit den Begrifflichkeiten. Dungeoncrawl heißt wohl bei den meisten Leuten was anderes als bei mir. Wahrschweinlich bin ich mit Euren Begrifflichkeiten nicht fit... wahrscheinlich auch was "Storytelling" für Euch und für mich bedeutet.
--- Ende Zitat ---
Dungeoncrawl = Kerkerkrabbeln/Kerkerkriechen.
Storytelling = Geschichten erzählen.
Für mich ist Dungeoncrawl eine abgespeckte Form von Rollenspiel in der es primär nur um die Werteentwicklung der Charaktere geht (Leveln).
Unter Storytelling verstehe ich genau das Gegenteil.
Ich halte mich gerne zwischen den beiden Begriffen auf.
--- Zitat ---Ich mag D&D, weil man mit D&D hervorrangend taktisches, vielseitiges Fantasy-Rollenspiel betreiben kann, dass in erster Linie auf taktischen Konflikt mit dem Gegner, Erforschen und Erleben von "Orten" und schenller, spürbarer Veränderung von Charakteren basiert.
--- Ende Zitat ---
Die Basis eines Rollenspiels wird meiner Meinung nach, bei D&D wie auch bei allen anderen Rollenspielen nicht vom System, sondern von den Spielern bestimmt. Man kann sich natürlich von externen Quellen zu einem gewissen Spielstil leiten lassen, aber das hat nichts mit dem System zu tun.
Wo steht denn bei D&D, wie man es zu spielen hat? Nirgends, die Regeln sind nur Vorgaben wie es für alle fair gestaltet werden kann. Das hat nichts mit Dungeoncrawl zu tun.
Aber mir wird die Diskussion über ein Spiel zu ernst. Fest steht, D&D ist ein Rollenspiel wie jedes andere auch.
Cyberdance:
--- Zitat von: Thalamus Grondak am 11.01.2006 | 21:31 ---D&D verleitet durchaus zum Dungeoncrawl und Powergaming wenn man einfach nur konsumiert, wenn man aber schon ein ebestimmte Vorstellung von Rollenspiel hat, dann wird D&D diese auch nicht nachteiig beeinflußen.
--- Ende Zitat ---
Das sehe ich auch so.
Im übrigen macht es (zumindest für mich) der Mix - nur tumbes Gemetzel ist öde aber nur endlose Phasen mit geistreichen Dialogen, in denen es seit Tagen keine Haue mehr gab, sind es auch. ;) Ein Abenteuer ist irgendwie beides und das hat tatsächlich nichts mit dem System zu tun und geht in D&D genauso wunderbar wie in fast jedem anderen Fantasy-System. Das ist dann letztendlich nur noch Geschmackssache.
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