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| D&D Ja, oder nein? |
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| Roland:
--- Zitat von: Darklone am 31.12.2006 | 10:04 ---Also innerhalb von 3 Jahren einmal die Woche spielen haben sich die Spieler, die sich dafuer sehr interessierten, zum SL entwickelt. Ganz ohne Probleme. Ganz ohne Vorkenntnisse. Also wo ist das Problem? --- Ende Zitat --- Das engagierte Menschen 600 Stunden brauchen, um SL sein zu können, halte ich für ein Problem. In der Zeit holen andere das Abitur nach. ;) |
| Darklone:
Das Abitur brauchst du fuer gewisse Dinge. Wie lange brauchst du zum Autofahren lernen, oder Skifahren. Schwimmen? Das macht Spass, das macht man. Nach ner guten Campagne haben die Spieler selber Lust zum Leiten. Ich sehe das nicht als Problem, sondern als ganz normal. Ganz abgesehen davon: Wie lange hab ich denn als DM gebraucht? Als ich Anfang der 80er das erste DSA Teil in der Hand hatte, hab ich als Spielleiter gefumbled wie noch was. Wir haben die Abenteuer nachgespielt, der Rest war egal. 10 Jahre spaeter war's noch nicht viel besser. Meine Spieler haben nach 3 Jahren bei mir mehr gelernt als ich nach 15 Jahren bei vielen Cons und Gruppen. Wenn sie einfach nur haetten leiten lernen wollen, dann waere das auch in 4 Wochen gegangen. Nur dann haette das Spielen nicht so viel Spass gemacht. |
| Arkam:
Hallo zusammen, ich würde die Eingangsfrage mit einem klaren JA beantworten. Diese klare Bewertung hat sich das System meiner Ansicht nach verdient weil das tragende Konzept mich vollkommen überzeugt. Im PHB finden sich wirklich alle für ein Fantasyspiel nötigen Regeln. Die Hintergründe bringen dann tatsächlich nur noch notwendige Regelanpassungen, etwa vorhandene Rassen, Klassen und ansonsten eben nur den Hintergrund. Aufgrund dieser strickten Trennung liest sich das PHB teilweise tatsächlich so als würde ein D&D Spiel nur aus der Anwendung der Regeln bestehen. Als Spielleiter findet man sich bei D&D, nachdem was ich bisher beobachten konnte, in einer ungewohnten Rolle wieder. Wo man bei anderen systemen eher damit beschäftigt ist unklare Regeln zu erklären, Regelergänzungen zu entwickeln und sich allgemein um die Regeln weniger als um den Hintergrund zu kümmern ist es bei D&D eher umgekehrt. Hier muß man die Spieler und ihre Charaktere an den Hintergrund binden. Denn nicht jeder Hintergrund verträgt die gleichen Klassen und Prestigeklassen. Auch ein beliebiges Wechseln der Klassen ist zwar im Regelwerk beschrieben und geregelt kann aber je nach Hintergrund und Vorstellung über eine Klasse zu Problemen führen. In unserer Iron Kingdom Runde stolperte ein Spieler der einen Mönch spielen wollte darüber das die Religion in diesem Hintergrund teilweise deutlich von dem klassischer Fantasywelten abweicht und ein "Kung Fu Mönch" einfach nicht in den Hintergrund paßt. Dazu gehört auch das man sich was Zusatzbände angeht deutlich beschränkt und auch Mal ein deutliches Nein ausspricht. Denn ansonsten findet man sich wohl tatsächlich in der Spielleiterhälle wieder. Denn das komplette D&D 3.5 Material + aller D20 Ableger nicht nur im Kopf zu haben sondern auch die unmöglichsten Kombinationen per Hausregel abzumildern kann ich nicht anders bezeichnen. Gruß Jochen |
| Michael:
Ich gebe D&D auch ein komplettes Ja. Habe zwar im Moment keine aktuelle Gruppe, mit der ich es spielen könnte, aber wenn würde ich es machen. Das die Regelwerke dick sind ist in Ordnung, bislang habe ich auch alle Bücher komplett gelesen (bis auf die meisten Spruchlisten) und auch wenn das PHB, MM und DMG vielleicht nicht gerade Charme ausstrahlen fand ich diese doch gut zu lesen. Aber die Settingbücher haben es mir sehr angetan, kann man wunderbar drin schmökern (über das Draconomicon bis hin zum Libris Mortis, alles sehr schön, von den Settingbänden ganz zu schweigen). |
| Skele-Surtur:
Also ich gebe D&D ein 90% "Ja". Man kann nicht alles damit machen, aber das meiste. Es ist ein leicht variierbares Komplettpaket, das man nur noch ans Setting anpassen muss. Ausserdem sind 90% der Produkte von hoher bis exquisiter Qualität. Kleines Manko: Die letzten Zusatzbücher wurden leider etwas einschienig und teilweise Langweilig durch überhöhte Nutzung von mehrern Prestigeklassen für ein Thema (Daggerspellshaper&Daggerspellmage for ex.) und zu vielen Logikfehlern bei den Samples. |
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