Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Neu bei D&D 3.5
Michael:
So seid gestern bin ich stolzer Besitzer von dem Spielleiterhandbuch, dem Spielerhandbuch und dem Complete Warrior (Monster Manual I kommt demnächst) und wir haben gestern schon fröhlich angefangen Charaktere zu würfeln.
Während der Charaktererschaffung ist dann eine Frage aufgekommen:
Wo sehe, ob jemand good/average/poor in etwas ist? Oder kann man das nur anhand der Klassentabellen sehen?
Ansonsten (da ich vermutlich mal wieder der Dumme bin der den eSeL machen darf):
Es stehen im DMM steht, dass man mit D&D möglichst "Kick the Door" spielen kann. Meine Spieler sind der Idee einfach mal grunzstupide alles zu hacken fröhlich entgegengetreten. Ich persönlich habe nichts gegen diese Spielweise habe dies als SL noch nie gemacht, deswegen wollte ich mal fragen:
Sehen dann alle Abenteuer nach Dungeon aus?
Welches Setting würdet ihr empfehlen (das fehlt noch)?
Kann man auch Rollenspiel mit ein paar mehr Kämpfen machen, anstatt "Kick it like Beckham" zu spielen? (argh irgendwie begeistert mich die Idee nicht einen stupiden Dungeon zu bauen)
Mehr Fragen haben sich noch nicht ergeben, aufgrund dessen, dass ich noch nicht wirklich die Zeit hatte, das DMM zu lesen.
Selganor [n/a]:
PHB und DMG auf deutsch aber CW auf englisch?
Oder doch alles in einer Sprache?
Ja, an den Klassentabellen kannst du leicht erkennen wie die Verteilung ist (dass z.B. ein Wizard "poor BAB" aber "good Will" hat )
In meiner Freitagsrunde habe ich mehrere DungeonHASSER (die kriegen sogar schon einen Koller wenn sie in einem grossen Herrenhaus einen Gang "entdecken" an dem 6-8 Tueren zu den Gaestezimmern sind), daher versuche ich allzu grosse Dungeons (wenn ueberhaupt) zu vermeiden.
BTW: Dungeoncrawl ist NICHT "grunzstupide alles zu hacken". Im Grossteil der Dungeons bist du mit der Einstellung nach ein paar Raeumen schon tot...
Beim Setting kommt es drauf an ob du ein deutsches Setting "brauchst" oder ob es eines der zahlreichen englischen Settings sein darf.
Wenn du allerdings gleich eine komplette (wenn auch HARTE) Kampagne willst dann schau dir mal die "Shackled City" von Paizo an.
Die war
Ahasverus:
???
dann bau keinen stupiden dungeon sondern einen durchdachten; oder noch besser: lass den dungeon weg.
Bei mir kommen beim D&D leiten zwar hin und wieder Burgverliesse, Magierlabors und alte Höhlen als Dungeons vor, die meiste Zeit wird aber im Wald, auf Feldern, in Städten und Häusern gespielt. Will sagen: D&D kann man ganz normal spielen, wo immer es zur Story passt, es braucht keinen Dungeon (warum auch).
Die Wahl des Setting hängt davon ab, welche Art von Spiel(-welt) Dir und Deinen Spielern am ehesten Zusagt: hoher Magie grad, kleiner Magie grad, sehr bunt und ausgefallen oder eher dunkel und brutal... die Experten hier werden Dir leichter Tipps geben können, wenn Du etwas dazu sagst, was Du gerne spielen möchtest...
CrazyDwarf:
Also meiner Ansicht nach lassen sich auch mit D&D alle Arten von Abenteuern umsetzen die in jedem anderen Fantasy-Setting auch möglich sind - obwohl D&D wirklich den guten alten Dungeon-Crawl bevorteilt, aber hey - deswegen heißt es ja auch Dungeons & Dragons und nicht etwa Drama & Dragons ;)
Als Setting habe ich als SL immer was selbstgemachtes vorgezogen. Die Entwicklung meines Settings hat (damals noch bei AD&D) ganz simpel mit der Kleinstadt aus der die Charaktere stammten angefangen, dann kam die umliegende Grafschaft, Nachbarländer und so weiter. Wobei ich immer insofern auf die Spieler eingegangen sind was sie gerne im nächsten Abenteuer machen wollten ("das Zwergenkönigreich besuchen" usw.) so kannst du immer schön das vorbereiten was du als nächstes brauchst. Am Anfang haben sie sich innerstädtisch mit der Diebesgilde rumgeschlagen (inkl. Detektivarbeit & Dungeoncrawl in der örtlichen Kanalisation) gegen Ende meiner alten AD&D Kampagne hat sich das ganze eher zu einer Wildniskampagne entwickelt (was schlicht und ergreifend daran liegt das viele Monster/Kreaturen denen du in freier Wildnis begegnen kannst meiner Ansicht nach zu tough für low-level Charaktere sind).
Cariad:
Ich habe bisher überwiegend D&D gespielt, und ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Bei "meinen" Gruppen ist Dungeoncrawling auch eher selten, und wir haben schon in ganz verschiedenen Settings gespielt. Wir bewegen uns zwar meist in den Forgotten Realms, gestalten aber einen Großteil unserer Umgebung selbst, wie es halt gerade so passt. Wir sind da keine Regelwerksfetischisten... ;)
Mal mit vielen Kämpfen, mal ohne. Je nachdem, wonach Gruppe und jeweils aktuellem Meister der Sinn steht. Wir hatten auch schon eine Kampagne, die komplett ohne Kämpfe auskam. Da war ein Ausgleich nötig zu dem Krieg in der Kampagne davor... ~;D
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