Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Rechtschaffen Gut - Dienstleister und Weichflöte?
Joerg.D:
--- Zitat ---"...spricht immer die
Wahrheit, hält sein Wort, hilft den Bedürftigen und ereifert sich gegen Ungerechtigkeit blablabla..."
--- Ende Zitat ---
Jup, aber da steht nicht muss seine Lebensgrundlage aufs Spiel setzen um allen zu helfen.
Auch ein Rechtschaffend Guter Charakter muss etwas Essen und Trinken. Er muss seine Übernachtungen bezahlen und seine Ausrüstung ersetzen.
Er wird dem Jungen mit Sicherheit helfen, aber Er kann auch darauf bestehen, das ALLE Mitglieder der Party sich an dem guten Werk beteiligen.
Sonst gibt es in Zukunft nur noch Heil und Sonstige Sprüche gegen Bezahlung, denn der Kampf fürs Gute muß finanziert werden.
Die Gesinnungen in D&D sind abolut, also gibt es keine Ausflüchte. Abe sie sind für alle absolut. Was für Gesinnungen hat der Reste der Gruppe denn?
Visionär:
Konkret zu dem Fall mit dem Weihwasser und der Waldläuferin:
Du bist RG, deswegen hast du dir die Mühen gemacht und Ressourcen geopfert, um deine Kameradin zu retten. Aber: Du bist RG, dass ist mehr als nur eine persönliche Einstellung, du erwartest ähnliches Verhalten auch von deinen Kameraden, denn gerade bei dieser Gesinnung sehe ich auch eine gewisse Missionarische Einstellung. In Sinne deiner ethisch-moralischen Sicht bist nicht nur du zu Aufopferung und Hilfe verpflichtet, sondern ALLE deine Kameraden und am besten die ganze Welt. Wenn du nun merkst, denn mit RG bist du nicht zwangsläufig dumm, dass deine Kameraden deine Güte und deine altruistische Einstellung schamlos ausnutzen ohne selbst an sich zu arbeiten, dann wirst du entweder deiner Forderung nach korrektem Verhalten ihrerseits Nachdruck verleihen, oder, wenn sich solche Ereignisse häufen einsehen, dass es die falschen Reisegefährten sind.
גליטצער:
Aeh, ein wirklich fanatischer Inquisitor waere wohl eher Rechtschaffen Neutral, aber ein Rechtschaffen Guter Charakter kann auch mal eher rechtschaffen als gut sein, wer hat denn gesagt, dass die Gut-Boese Achse immer schwerer wiegt als die Rechtschaffen-Chaotisch?
Ein Rechtschaffen guter Paladin oder Priester von Tyr koennte genausogut auf die Idee kommen, dass auf Diebstahl Hand abhacken steht...
Und weil er so ein herzensguter Mensch ist, und das Warten im Kerker auf den Scharfrichter die Dorfkasse nur unnoetig belasten wuerde, macht er das selber. Auf der Stelle, mitten auf dem Marktplatz, damit es auch Allen als abschreckendes Beispiel dient.
--- Zitat von: Haukrinn am 5.06.2006 | 19:33 ---Exakt. Und falls sie das nicht akzeptieren wollen, werd' RN und schick sie zum Teufel.
Auch das mit dem Fanatismus finde ich sehr gut. Wenn Du zu blind bist zu sehen, daß Du etwas falsches tust, kannst Du ja immer noch RG sein. Sonst wär's ja irgendwie absolut unmöglich Paladine zu spielen.
--- Ende Zitat ---
Stimmt, schau Dir mal die Helmis in Thornhold von Elaine Cunningham an. Dann weisst Du, was Rechtschaffen Gut auch sein kann.
Visionär:
öhm, nö!
Das ist eine rechtschaffen böse Tat. bestenfalls.
Minne:
Was soll rechtschaffen gut anderes bedeuten als alturistisch und dabei hohe ideale verfolgend?
Aber nur weil ein charakter alturistisch ist heisst das noch lange nicht, dass er sich ausnutzen lassen muss, gerade das rechtschaffen bedeutet ja im grunde, dass er ein hoch entwickeltes gerechtigkeitsdenken hat und mit diesem gerechtigkeitsdenken kann er ruhig auch was fordern. Moral geht in beide richtungen. Wenn sowas zur Regel wird, dann kann ich mir gut vorstellen, dass der Paladin sich von den anderen SCs abwendet.
Edit : Ähm - der Sohn hats schon gesagt.
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