Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
PSI in D&D 3.5
AGS:
Hallo,
ich lese gerade intensiv im neuen PSI-Handbuch von F&S und habe auch schon eine PSI-Testrunde begonnen. Nun würde mich interessieren, wer hier so alles schon alles mit PSI arbeitet bzw. mit dem dt. Werk PSI in seine bestehenden Runden einbauen möchte und wie ihr so zu PSI in D&D steht.
Mit einem "Der Geist ist mächtiger als die Feder und das Schwert!",
A G S
Selganor [n/a]:
Ich verwende keine deutschen Buecher, daher kann ich nur was zur WotC-Ausgabe von Psi sagen.
Psi kann ganz gut in Runden passen (z.B. als "alternative Magie")
Wer auch in 3.5 nicht auf den Psikampf verzichten will dem sei "Hyperconscious" von Malhavoc empfohlen wo die 3.0 Psi-Buecher von Malhavoc aktualisiert werden und einige weitere Optionen aufgebracht werden.
Irgendwelche konkreten Fragen?
Skele-Surtur:
Ich persönlich kann PSI nicht besonders gut leiden. Es ist mir zu futuristisch und bringt zu viele neue Ellemente in ein onehin schon sehr unübersichtliches System. Es gibt Magie, wozu brauch ich da PSI? Ich habe mir mal überlegt Magie rauszukicken und nur mit PSI zu arbeiten... wobei PSI dann Magie hieße. Aber das ist nur bedingt sinnvoll. Ich denke es kommt aufs Setting an, aber Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass PSI eigentlich nur Ballast ist.
Allerdings negiert meine ganz persönliche Abneigung gegen PSI in High-Fantasy Settings die faktische Relevanz meiner Aussage, soll heißen ist nicht fundiert.
K!aus:
Ja, es kommt aufs Setting an. Und Psioniker sind in Eberron vollständig integriert.
Ich mochte Psi bisher auch nicht, was daran lag, dass ich bisher FR gespielt habe und ich zustimme, dass Psioniker nicht in eine klassishce High Fantasy Welt passen.
Aber wie in den einleitenden Worten gesagt, finde ich die Psioniker nun sehr schön. Das flexible System ist meines erachtens sehr ansprechend und ist durch den geheimen Krieg der zwei Parteien Kalashtar und Inspired sehr schön integriert.
Cheers, Evil DM
AGS:
PSI ist in der Tat etwas seltsam einzuordnen. Es ist ein bisschen eine dritte Art von Magie (neben arkanen und göttlichen Zaubern), baut aber auf ganz anderen Systemen auf. Die Idee, daß einige Leute (und Wesen) allein durch die Kraft ihres Geistes zu solchen Dingen in der Lage sind, für die andere entweder das Gewebe/Zaubersprüche nutzen oder ihre Götter anflehen müssen, empfand ich immer schon als sehr reizvoll, die InWorld-Umsetzung als eher bemüht - Mönchsartige Eremiten, die mit ihren Fähigkeiten aus den Mengen anderer Helden heraus stechen, was wiederum nicht so ganz zu ihrem unauffälligen Hintergrund passte.
PSI ist und bleibt für die meisten Welten ein marketingttechnisch gewollter Aufsatz, etwas neues, das als alt dargestellt nachträglich integriert wurde - aber in den meisten Runden, die ohne PSI begonnen haben, aufgrund des logischen Bruchs nur selten verwendet wurde. Und wie EvilDM schon sagte: in eine klassische HighFantasy-Welt passt PSI nur sehr bedingt.
Eberron ist eine Option, die ich gerne noch mal probieren würde, insbesondere auch wegen der Integration der geistigen Kräfte in die gesamte Gesellschaft bzw. ganze Welt.
PSI ist, wie anfangs schon gesagt, so etwas wie eine dritte Art von Magie. Ein weiterer Weg, ohne Einsatz körperlicher Mittel seltsame Sachen zu machen. Die Quelle, aus der diese Macht kommt, ist das seltsame daran, aber inGame unterscheidet sich PSI nur sehr bedingt (u. a. durch dei Ausprägungen der Wirkungen) von Magie - es ist eine weitere Art, seltsame Dinge zu tun.
Das PSI-System mit den PSI-Punkten empfinde ich als schöner als das seltsame Slot-System, mit dem die Zauber arbeiten. Wie seht ihr das?
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