Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme

Chronicles of Ramlar

<< < (3/4) > >>

Grimmstorm:

--- Zitat von: Ein am 19.09.2007 | 11:49 ---Jo, mir auch, aber ich glaube leider nicht, dass Ramlar so ein Fall ist.

--- Ende Zitat ---

Nicht das ich Dir diese Ansicht absprechen möchte - es interessiert mich nur warum das so sein könnte? Keine Angst, ich werde nicht versuchen Dir das Spiel zu verkaufen! Ist lediglich Neugier. Schließlich ist für mich die Meinung anderer nicht ganz unwichtig um meinen eigenen Standpunkt zu bewerten und damit entweder zu bestätigt zu sehen oder ihn zu überdenken!

In diesem Sinne schon mal danke für die Aufklärung!

Falcon:
Uff, du bist sehr schreibwütig ;)
Hab jetzt einen sehr guten Eindruck bekommen (den Würfelmechanismus hab ich auch endlich verstanden) aber glaube, daß es nicht das richtige System für mich ist, weil es für die entscheidenen Fragestellungen ebenfalls keine Antworten liefert und sich in die Reihe Erzählspiele eingliedert, die Aktionen und Beschreibungen als für sich alleine stehend wertvoll genug erachten. Das sind für mich Beschreibung ermöglichende Systeme.

Das es Spass machen kann es einfach nur auszumalen bestreite ich nicht, aber darum gehts mir nicht. Das ist nichts, was Ramlar hervorheben würde (das geht zur Not sogar mit DSA). Du sagst ja auch, das die Mechanismen zu großen Teilen schon irgendwo vorhanden sind. und "Beschreib einfach mal" ist für mich kein Mechanismus. Lediglich die Suche nach Erklärungen für Expertise fördert zwar die Kommunkation aber meine Spielerfahrung hat gezeigt, das Sätze, die mit "kann ich mit...?" oder "darf ich...?" nicht als atmosphärische Beschr. wahrgenommen werden, sondern als Metadiskussion.

Das Übertragen im Kampf sehe ich noch eher als Lichtblick für Unterstützende Beschreibungen.
Ob ich ein wirklich durchweg unterstützendes Spiel finde ist leider fraglich  :-\

Grimmstorm schrieb:
--- Zitat ---Geht nicht darum die Kreativität einzuschränken sondern diese lediglich in ein gewisses Minimum an Regeln zu fassen. Sonst könnte man - wie von Dir ja bemerkt - völlig auf Regeln verzichten. Aber darum geht es hier ja nicht. Wink
--- Ende Zitat ---
Das reicht mir persönlich nicht. In jedem noch so komplexen Rollenspielsystem fängt zwar irgendwo Willkür an und die Grenze ist fliessen aber ich reduziere es lieber auf ein Minimum.
Ich stelle mir immer die Frage, kann ich mit einem RPG Buch einen Char basteln, mich damit in irgendeine Runde setzen und spielen. Das geht mit Ramlar sicher nicht (mit HQ;Fate,TSoY auch nicht). Mit den D&D Corebooks schon (nicht, daß ich die Regeln damit verteidigen will).

Kampf und Verteidigungswerte zu einem Wurf zusammenzufügen finde ich grundsätzlich sehr gut aber das reicht mir auch nicht um ein neues System anzufangen (das haben auch viele). Nicht zuletzt muss man ja auch seine Runde überzeugen ;)

Grimmstorm:

--- Zitat von: Falcon am 19.09.2007 | 13:18 ---Uff, du bist sehr schreibwütig ;)
--- Ende Zitat ---
...ja, ich rede zu viel. Frag mal meine -sehr stille- Frau!

--- Zitat ---Hab jetzt einen sehr guten Eindruck bekommen (den Würfelmechanismus hab ich auch endlich verstanden) aber glaube, daß es nicht das richtige System für mich ist, weil es für die entscheidenen Fragestellungen ebenfalls keine Antworten liefert und sich in die Reihe Erzählspiele eingliedert, die Aktionen und Beschreibungen als für sich alleine stehend wertvoll genug erachten. Das sind für mich Beschreibung ermöglichende Systeme.
--- Ende Zitat ---
Ah, ok, ich habe mir das schon fast so gedacht. Aber dann haben wir ja beide was davon gehabt. Ist doch super. Ich verstehe Deinen Standpunkt.

--- Zitat ---Das es Spass machen kann es einfach nur auszumalen bestreite ich nicht, aber darum gehts mir nicht. Das ist nichts, was Ramlar hervorheben würde (das geht zur Not sogar mit DSA). Du sagst ja auch, das die Mechanismen zu großen Teilen schon irgendwo vorhanden sind. und "Beschreib einfach mal" ist für mich kein Mechanismus. Lediglich die Suche nach Erklärungen für Expertise fördert zwar die Kommunkation aber meine Spielerfahrung hat gezeigt, das Sätze, die mit "kann ich mit...?" oder "darf ich...?" nicht als atmosphärische Beschr. wahrgenommen werden, sondern als Metadiskussion.
--- Ende Zitat ---
Genau diese Metadiskussion darf man eben nicht zulassen. Ich würde mich da auch nicht drauf einlassen. Wenn einer fragt, "kann ich...?", dann sage ich, "keine Ahnung, erklärs mir, wie das aussieht..."
Aber im Grunde ist das Haarspalterei. Wie gesagt, ich verstehe Deinen Standpunkt!

--- Zitat ---Das Übertragen im Kampf sehe ich noch eher als Lichtblick für Unterstützende Beschreibungen.
Ob ich ein wirklich durchweg unterstützendes Spiel finde ist leider fraglich  :-\

--- Ende Zitat ---
Tja, so ist das mit dem Wunschzettel. COR ist auch nicht DAS Speil für mich. Hin und wieder freue ich mich zB sehr auf die Tabellenflut bei Rolemaster und die äußerst blutigen Krit - nicht nachdenken und beschreiben, einfach lesen und ablachen! ;)
Oder eben auch mal D&D - obschon ich es abgrundtief hasse.

--- Zitat ---Ich stelle mir immer die Frage, kann ich mit einem RPG Buch einen Char basteln, mich damit in irgendeine Runde setzen und spielen. Das geht mit Ramlar sicher nicht (mit HQ;Fate,TSoY auch nicht). Mit den D&D Corebooks schon (nicht, daß ich die Regeln damit verteidigen will).
--- Ende Zitat ---
Absolut richtig. Die gesamte Aussage.

--- Zitat ---Kampf und Verteidigungswerte zu einem Wurf zusammenzufügen finde ich grundsätzlich sehr gut aber das reicht mir auch nicht um ein neues System anzufangen (das haben auch viele).
--- Ende Zitat ---
Ja, wie gesagt, ich habe auch nicht behauptet das alles an dem System gut ist, oder überwältigend neu. Einiges ist sicher einfach nur "gut geklaut". Aber es hat auch seine Highlights. D/Tw benutze ich zB nur noch. Jedes Spiel ist sehr einfach darauf umzustellen. Und das ist für mich DAS eine Stilmittel um Charakterentwicklung voranzutreiben. Aber wie mit allem anderen ist das eine Frage des Geschmacks.

--- Zitat ---Nicht zuletzt muss man ja auch seine Runde überzeugen ;)
--- Ende Zitat ---
Oh oh...wem sagst Du das. Da bin ich sehr leid geprüft. Mein Regal ist zu 99% mit "Überzeugungsrohrkrepierern" angefüllt...

Ein:
Um es kurz zu machen:
HeroQuest kann genau das, was Ramlar mit seinen Expertisen, Manövern, Stunts macht. Es gibt nur keine Einschränkungen über einen XP-Verbrauch. Man wird also nicht dafür bestraft kreativ ans Werk zu gehen. Dafür wurde bei HeroQuest nicht ein altbackend wirkendes Kampfsystem oben aufgesetzt, vielmehr werden alle Konflikte mit denselben Mechanismen aufgelöst. Was ein Segen, aber auch ein Fluch sein kann.

Grimmstorm:
Hm, interessant - das einzige was ich bei Heroquest überzeugend fand war die Charaktererschaffung. Die ist wirklich schön. Das Kampfsystem/Fertigkeitssystem mag zwar inovativ sein, hat mich persönlich aber weniger überzeugt. Hier finde ich Ramlar einfach detailierter und besser zu handhaben.
Wenn ich mir die Arbeit machen wollte würde ich also eher Ramlar mit den guten Punkten aus der HQ-Charaktererschaffung ergänzen als umgekehrt.
Aber es wundert mich nicht das Du HQ so gut findest. Ist ja auch kein schlechtes System. Aber zum Glück sind die Geschmäcker verschieden. Sonst gäbe es heute nur noch D&D. ;)

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln