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Oblivion vom Thron Stoßer? - TWO WORLDS

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Imiri:
Also bei Two Worlds hab ich vonn den genannten Sachen nur Anti-Alias und Auflösung. Und die sind inzwischen schon am unteren Limit. Okay, die Auflösung noch nicht ganz, aber das will ja wohl auch keiner.
Grafikkarte ist wohl etwas schwach auf der Brust das wusste ich schon immer. Aber der Performenceunterschied ist nicht so dramatisch, egal was ich ändere. Werde wohl noch mal etwas rumprobieren dürfen...

Suro:
So, Kinder, gebt nochmal ein nettes Fazit ab, so mit den aktuellen Patches einbezogen und so.  ;)
Irgendwi ehätte ich grad schon Interesse dran, aber irgendwie finde ich im Netz nicht so viele Reviews im Moment.

Arkam:
Hallo zusammen,

also ich habe gerade mit Two Worlds angefangen. Von da aus hier erst Mal nur ein Ersteindruck.

Die Installation ging zwar nicht gerade schnell voran aber rein Gefühlsmäßig war sie im Vergleich zu Oblivion und The Witcher die schnellste.
Da ich eine frühe Version hatte und der aktuelle Patchstand 1.6 ist hatte ich ein wenig Patcharbeit vor mir. Leicht genervt hat mich das der Patch von 1.0 auf 1.6 bei mir nicht funktionierte. Das ist aber problemlos über die Stufenpatches zu umgehen.
Das Spiel selbst erfordert eine Registrierung die auch Hardwaredaten erfaßt. Demnächst steht bei mir ein Prozessorupdate an dann werde ich etwas zum Umgang mit ehrlichen Kunden schreiben können.
Meine Hardware aus QX 6600, Intel Quadcore 2,4 GHz und GForce 8800 GTX mit 768 MB Grafikspeicher und 4 GB Hauptspeicher sollte ausgereizt werden also alle Regler auf Anschlag, die Auflösung muß ich nachreichen unter 1024 mal 786 bin ich aber nicht gewesen.

Nach dem Intro landet man direkt in der Spielwelt und nicht etwa in einem Beginnerdungeon. Das fand ich sehr angenehm. Die Bedienung ist genretypisch. Da ich erst Mal einfach drauflosspiele und dann später in die Anleitung schaue habe ich sicherlich noch nicht jede Feinheit mitbekommen.
Man kann das Aussehen seines Charakters noch individualisieren da man aber einen in die Story eingebundenen Charakter, einen Kopfgeldjäger, spielt sind keine Anfangswerte festzulegen. Man bekommt mit den Stufenanstiegen Steigerungspunkte für Attribute und Skillpunkte für Skills. Man beginnt mit ein paar Grundfähigkeiten und aknn bei Lehrmeistern neue Fertigkeiten erwerben, habe ich noch nicht getan.

Das Kampfsystem ist einfach. Mit der linken Maustaste auf den Gegner klicken und man greift ihn an. Beim Fernkampf muß man die linke Maustaste gedrückt halten dann zoomt man auf den Gegner zu und wartet bis das Ziel aufgenommen wurde. Es gibt die Möglichkeit eine Spezialaktion auszulösen indem man die rechte Maustaste betätigt. Dazu gibt es einen Skill "Schmutzige Tricks" oder alternativ die Magie.
Die Gegner sind bisher erfreulich normal. Man kämpft am anfang also gegen Menschen, Wildschweine, Bären und Wölfe.

Menschliche Gegner hinterlassen natürlich ihre Ausrüstung. Tierische Gegner hinterlassen Körperteile wie Stoßzähne oder Haut die man alchimistisch nutzen kann.
Das Inventar ist übersichtlich. Nützlich ist das man sobald man eine Waffe oder Rüstung anwählt zwei Dinge angezeigt bekommt. Zunächst Mal den direkten Vergleich mit der aktuellen Waffe oder Rüstung die man trät und dann ob eine Möglichkeit zum Aufbauen besteht. Zieht man zwei passende Ausrüstungsgegenstände zusammen, also etwa zwei Stiefel oder zwei Kurzschwerter so erhält man ein Teil mit besseren Werten. Das System was jetzt bestimmt was man zusammenlegen kann habe ich noch nicht heraus gefunden.

Die Alchimie ist ins Spiel integriert und man hat auch fast alles notwendige am Anfang dabei. Man findet unterwegs alle möglichen Pflanzen, Mineralien oder Pilze die man beliebig im Kessel zusammenbrauen kann. Dann bekommt man die spieltechnischen Daten des Gebräus angezeigt und kann sich entscheiden ob man es in seine Rezeptliste aufnehmen will. Viele Zutaten sind giftig so das die Tränke zwar Vorteile aber eben auch Lebenspunktabzüge mit sich bringen.

Die Magie kommt relativ schnell ins Spiel. Dazu sammelt man Spruchkarten die man mit Boosterkarten noch individuell anpassen kann. Magie ist auch die Antwort auf Probleme mit Geistern.

In der Umgebung findet man immer wieder Schreine an denen man Lebenspunkte und Magiepunkte regeneriert. Das erscheint zwar auf den ersten Blick ungewohnt aber seien wir Mal ehrlich das Konzept reichlich Heiltränke mit sich rumzuschleppen ist auch nicht besser. Stirbt man so taucht man am nächsten Schrein der Lebenspunkte regeniert wieder auf. Kämpfe werden dann schon Mal rund um einen Schrein ausgetragen.
Das Spiel hat bisher sinnvoll verteilt Autosaves aber man kann auch jederzeit abspeichern. Durch das Auftauchen am nächsten Lebenspunkteschrein ärgert man sich aber auch nicht wenn man länger nicht gespeichert hat oder gerade bei einem Gegner etwas sinnvolles gefunden hat.

Die Questen die ich bisher gefunden habe waren solider Standard. Also bringe mir Gegenstand x, säubere den Dungeon oder verscheuche die bösen Räuber.

Da ich Oblivion, Two Worlds und TheWitcher gleichzeitig installiert und kurz angespielt habe, bei den beiden anderen Titeln bin ich noch im Anfängerteil und Two Worlds auch noch nicht richtig lange gespielt habe kann ich derzeit nur ein angeben das ich Two World bisher am nettesten finde.

Gruß Jochen

Haukrinn:
Okay, dann auch mal meine Meinung zu Two Worlds

Installation

Ich hab's über Steam gekauft, deshalb viel die Patcherei bei mir weg. Ärgerlicherweise ist er mit der Sprache am Anfang durcheinander gekommen, so dass überall bei mir "TranslationString" stand anstatt sinnvollem Text. Nach einer Reinigung des Steamcaches lief das aber. Erheblich ärgerlicher ist die Verwendung des VHC1-Codecs im Spiel, für den man Vista oder die Media Player 11 für XP braucht. Zumal das Spiel die HD-fähigkeiten des Codecs nicht mal ansatzweise ausnutzt. Die Videos sind zum größten Teil in Spielegrafik gehalten und mit niedriger Auflösung aufgenommen. Bah! Ähnliches gilt für die Verwendung der Ageia-Physik-Engine. Hier können Treiberversionen schnell kollidieren, Two Worlds quittiert dies mit einem wortlosen Absturz. Ebenfalls Bah. Deshalb gibt es für die Steaminstallation nur Note 4,. Ohne Fachkenntnis ist Two Worlds so nicht installierbar.

Grafik: Das wichtigste zuerst: Two Worlds hält nicht mal ansatzweise das ein, was die Trailer versprochen haben. Die Texturen wirken matschig, die Fernsicht ist (verglichen mit Oblivion) ein Witz, Objekte (vor allem Pflanzen) poppen meist erst kurz vor der Figur auf. Die Modelle der Charaktere wirken sehr altbacken, gerade die Gesichter sind, verglichen mit den Maßstäben, die Oblivion oder auch die Source-Engine gesetzt haben, ein schlechter Scherz. Zudem wirken die Animationen hakelig. Die Lichteffekte und Shader nicht solide, aber nicht überragend. Die Tages- und Nachtwechsel wirken optisch gelungen. Die Landschaften wirken recht schön gestaltet und weniger genersisch als in Oblivion. Höhlensysteme wirken wirklich natürlich, und nicht wie aus Modulen zusammengesetzt. Für die Grafik und Landschaftsgestaltung gibt es deshalb eine 3. Das Design allein wäre eine 2, aber die technische Umsetzung ist maximal eine 4.

Sound: Die Soundeffekte sind üblicher Durchschnitt. 3D-Effekte werden zwar unterstützt, aber ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, das dies tatsächlich auch verwendet wird. Die Musik ist schön komponiert und fügt sich stimmig ins Spiel ein. Für Sound und Musik gibt es deshalb eine 2-.

Bedienbarkeit/System: Das Regelsystem von Two Worlds wirkt durchdacht und ist leicht zu verstehen. Die Charakterentwicklung ist flexibel, die Spezialfähigkeiten wirken abwechselungsreich. Das Inventar ist übersichtlich, die Bedienung desselben intuitiv. Die Einblendung von Vergleichswerten von Waffen und Rüstungen ist vorbildlich. Die Möglichkeit, gleichartige Waffen und Rüstungen zu kombinieren ist zwar unrealistisch, aber spielerisch sinnvoll und motivierend zu anhaltendem Sammeln.

Die Steuerung wirkt etwas schwammig, ist aber nicht wesentlich schlechter als bei der Konkurrenz. Die Steuerung des Reittiers ist etwas merkwürdig, aber brauchbar (man steuert es halt nicht direkt so wie den eigenen Charakter sondern dirigiert es. Erinnert mich eher an die Steuerung eines typischen Autorennspiels...), wenn man sie einmal kapiert hat. Der Kampf von Pferd aus ist mal etwas neues, aufgrund der für diese Aktionen missglückten Kamerasteuerung aber eher Glückssache.

Für System und Steuerung gibt es von mir insgesamt eine 2.

Balancing: Die Gegner sind entweder viel zu schwer oder viel zu leicht. So etwas wie eine Gegner-KI scheint nicht vorhanden zu sein. Gegnergruppen sind kaum zu besiegen, Einzelgegner lassen sich aufgrund von deren Dummheit fast immer austricksen. Insgesamt gibt es hier eine 4- von mir.

Story: Ich habe bisher noch nicht so viel gesehen, die meisten Quests wirken aber dem Standard entsprechend. Die Bewertung spare ich mir hier.

Fazit: Two Worlds bekäme von mir eine 3+. Ich habe es für knapp 7 Euro gekauft, und diesen Preis ist es auf jeden Fall wert. Den Vollpreis würde ich dafür nicht bezahlen (so ca. 20 Euro wäre meine absolute Schmerzgrenze), dafür hat das Spiel zu viele Macken und ist technisch zu schwach. Spielerisch gefällt es mir besser als The Witcher, aber nicht so gut wie Oblivion. Technisch kann es mit beiden Konkurrenten nicht mithalten.

Arkam:
Hallo zusammen,

einen direkten Vergleich zu Oblivion kann ich zur Zeit nicht ziehen. Ich kann aber sagen mir gefällt die Grafik. Bei maximaler Einstellung bemerkt man zwar noch das natürlich nur die Nähe detailiert berechnet wird aber wenn das Abschalten der Grasanimation zum Tuning Tip wird reicht es wohl auch mit der nötigen Rechnerpower. Etwas unschöner wird es wenn die Gegend nur ein paar einzelne Pflanzen aufweißt da hat man tatsächlich das Gefühl sie tauchen plötzlich auf.In Wiesen ist dieser Effekt zwar auch vorhanden ist aber gut getant so das er zwar wahrnehmbar aber nicht störend ist.
Bei extremen Sichtbediengungen kann sich as Programm manchmal nicht entscheiden ob es nun die nähere Umgebung detailiert dastellt oder ieber die Fernsicht besonders nett aber eben weniger detailiert dastellt, das ist aber wirklich die Ausnahme.
Ganz selten, ich hatte erst gedacht das Problem würde nicht auftreten steht man plötzlich in einem Möbelstück oder Personen verschmelzen miteinander. Bisher gab es dadurch aber keine Probleme was das eigentliche Spiel angeht.
Aufgrund des sehr hügeligen Geländes gibt es nur wenig richtige Fernsicht die ist dann aber durchaus spektakulär.
Tag und Nachtwechsel werden zwar angedeutet aber es wird nicht richtig dunkel. Das irritiert am Anfang aber führt dazu das man nett durchspielen kann.

Die Gegner und der Schwierigkeitsgrad sie zu besiegen weicht von liebgewonnen Konventionen ab und deshalb gewöhnungsbedürftig.
Der erste Punkt ist das nichthumanoide Gegner eben keine Ausrüstung zurücklassen. Dadurch gibt es eigentlich nur den Weg sich über Geld eine bessere Ausrüstung zu kaufen. Humanoide Gegner wenden alle Möglichkeiten an die auch der Charakter hat sind deshalb einfach noch eine Ecke schwieriger zu besiegen.
Auch die Stufenaufstiege bringen bei Two Worlds weniger als bei anderen Systemen. Auf der einen Seite muß man sein Attribut Lebenskraft erhöhen um mehr Trefferpunkte zu bekommen und bekommt sieeben nicht automatisch. Auf der anderen Seite braucht man für fortgeschrittenen Skills Trainer die eher selten aufzutreiben sind und dann auch einiges an Geld verlangen.
Dazu kommt das es einige Gegner noch in Abstufungen gibt also etwa Wolf, grauer Wolf und Silberwolf so das man schon genau auf den Gegner achten muß.
Mit einer Waffe die jetzt knapp über 100 Punkte Grundschaden macht und einer rund 60er Rüstung, hier unterscheidet Two Worlds nach Waffenart, bin ich jetzt im Anfangsgebiet eigentlich sicher aber es gibt immer noch Gegner die mich mit einem Schlag töten.

Dadurch das man nach seinem Tod am nächsten Schrein wiederbelebt wird bin ich etwas ans Hüpfen gekommen und war dann in Gebieten denen ich einfach noch nicht gewachsen war. Ich werde mir jetzt einfach Mal die Karte anschauen und mich zurückbewegen um Questen zu erledigen.
Denn die bringen nicht nur Geld und Erfahrung sondern auch Ansehen bei den verschiedenen Organisationen was wiederum neue Questen freischaltet und eine bevorzugte Behandlung bei einzelnen Händlern und wohl auch Trainern mit sich bringt.

Gruß Jochen

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