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[Film] The A-Team
Würfelheld:
War gestern drin.
Mh ein oder zwei kleine Lichtblicke hat der Film, aber die großen Fußstapfen der Serie kann er wirklich nicht ausfüllen geschweige den größere hinterlassen.
Das fängt mMn schon mit den Schauspielern an und hört mit den übertriebenen Stuntszenen auf.
Darkling ["beurlaubt"]:
Nur um das mal klarzustellen:
Ich hab auch nichts anderes erwartet als eine überlange Serienfolge in modernem Gewand und das ist nun wirklich nicht zu viel verlangt, oder?
Aber leider blieb der Film sogar hinter diesen Erwartungen zurück.
Es war beileibe kein schlechter Film und er hat auch lustig unterhalten, aber ich tue mich halt ein wenig schwer damit, wenn der Film immer wieder knapp daran vorbeischrappt, das Niveau des Originals in modern zu erreichen..
Hannibal ist kein so genialer Planer wie in der Serie. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Schon allein, dass der letzte, entscheidende Plan nicht von ihm kommt... Grmpf!
B.A. wirkt weichgespült. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)"Ich kann keinem mehr weh tun..." :mimimi:
Murdock ist deutlich weniger Comic Relief, aber wenn, dann irgendwie gezwungen. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Gut, kann man mögen, muss man aber nicht. Für mich wirkt es ein wenig wie gezwungene PC, dass "Wahnsinn nicht lustig" sein darf... Davon ab konnte man sich in der Serie selten sicher sein, ob das nicht doch alles irgendwie gespielt ist. Im Film ging sowas in meinen Augen völlig unter.
Und Face...macht einen guten Job, aber es fehlt einfach an Charme. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Vielleicht ist es der ewige Dreitagebart, dieses ständige oben ohne, diese sich wie Kaugummi ziehene Love Story, aber es fehlt einfach an der beschwingten Unbekümmertkeit, die das Original ausstrahlte, sondern wirkt ein wenig wie ein Holzhammer, denn hey, die Szene im Knast war unbenommen cool, aber irgendwie bezeichnend: Man bekommt quasi gesagt, dass er charmant ist und alle um den Finger wickeln kann, aber man sieht einfach zu wenig davon! Mir kommt es vor, als würden sie auf dem Aussehen rumreiten, weil sie eben keinen "gewissen Lausbubencharme" hinbekommen haben".
Außerdem konnte das A-Team in der Serie immer Sympathiepunkte einfahren, weil sie sich für "den kleinen Mann" starkt gemacht haben, aber im Film fehlt auch das. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Erst geht es um Druckplatten, dann um ihrern guten Ruf. Sorry, nicht sehr heroisch. :-\
Der Film hat eindeutig seine Momente, an denen er beinahe an das Original heranreicht, aber leider eben immer nur beinahe. Schade, viel hat nicht gefehlt, dann wäre es wirklich das A-Team in modern gewesen.
Übrigens:
Nach dem Abspann gibt es noch ein kleines Schmankerl für Serienfans hinterher.
Arbo:
Also ... den Herrn Liam Neeson empfand ich ehrlich gesagt als Fehlbesetzung. Ich hätte mir auch gut Sam Elliot oder Mark Harmon vorstellen können. Nuja, vielleicht lag's auch einfach nur am Drehbuch. Ich meine, Hanniball war zwar auch in der Serie verdammt c00L, aber da hatte er noch hin und wieder mal diese ernsten Momente, die ihn einfach nur sympathisch machten. Im Film fehlte das und wirkte -wie die Szene am Ende mit B.A. - ziemlich aufgesetzt.
Tja und Face ... war mir zu sehr auf Psycho getrimmt, zu verspannt und aufgesetzt. Da fehlte diese Leichtigkeit von Dirc Benedict, der auch mal richtig Scheiße bauen konnte ... und der dadurch schon für Komik sorgte (ohne selbst "komisch" sein zu wollen).
So gegen Ende des Films hatte ich mich aber irgendwie an die Kerle gewöhnt - natürlich bis auf "Mr. Smith". Selbst Face war zu ertragen. Tja, und Sharlto Copley fand ich nen würdiger Nachfolger von Dwight Schultz. Nicht das ganz, ganz große Highlight (Wer kann schon gegen Schultz anstinken?) ... aber auch nicht wirklich schlecht. Ich meine, mensch ... die Serie an sich war ja schon Trash, da muss ich keine übermäßig großen Ansprüche haben. Vor dem Hintergrund war die Braveheart-Parodie echt ne Perle: Was habe ich gelacht!
Was mich insgesamt etwas störte, war der für meinen Geschmack überdrehte Blödsinn ... Gut, in der Serie hatten die auch ganz hahnebücherne Ideen, aber das war irgendwie ... O.K. ... der Film hat aber eindeutig übertrieben. Ich sage nur "Panzer".
Wirklich schön waren die "vorausschauenden Simultanhandlungen": Ein Plan wird beschrieben, gleichzeitig läuft er bereits ab. Das hat mir richtig Spaß gemacht. Leider war davon zu wenig da. Einfach verschenktes Potenzial, würde ich mal meinen. Denn da wäre mehr drin gewesen. Ebenso mit den ganzen Gimmicks ... Mensch, früher hatte das A-Team immer nen Brenner rumstehen, immer wurden irgendwelche Metallbleche vor irgend etwas geschweißt, gehämmert, genietet usw. usf. ... das fehlte mir.
Abgesehen von den ganzen typischen Ami-Schmarn (ich sage nur Frankfurt und alpine Berge ...), war mir der Film etwas zu lang. Der hätte kürzer sein können, gemessen an der Handlung.
Fazit: Fans können ruhig ins Kino gehen. Anderen würde ich eher empfehlen, auf die DVD zu warten.
Und ja ... ich hoffe, es gibt nen Nachfolger, der etwas mehr in der Serien-Tradition steht.
Arbo
alexandro:
Ich mochte die Serie nicht besonders (Folgen meißt zu langatmig), der Film hat mir ganz gut gefallen, allerdings waren die Schnitte teilweise recht abrupt, so dass nicht richtig Stimmung aufgebaut wurde.
An den Schauspieler von B.A. kann ich mich nicht gewöhnen, sorry aber der ist einfach zu weichgespült. Schauspielerisch ist er etwa auf dem Niveau von Mr.T, aber er hat weniger Präsenz als er.
Smith und Murdock sind mit nicht negativ im Gedächtnis geblieben, hatten aber auch zu wenig Bildschirmpräsenz, um irgendwas positives über ihre Leistung zu sagen. Neutral.
Bradley Cooper ist dagegen genial als Face und bringt das dandyhafte der Figur besser rüber, als das Dirk Benedict jemals gekonnt hätte. Die Entwicklung der Figur ist glaubwürdig und dass er letztendlich derjenige ist, der Lynch durchschaut passt zu seinem Hintergrund.
Lynch und der Rest der Schurken-Baggage sind zu blass, um den Hauptdarstellern ordentlich Kontra zu geben. Selbst der (vielversprechende) Konflikt mit Lt. Sosa wird zu schnell aufgelöst und Jessica Biel zu einer Marionette für das Team degradiert: klarer Fall von verschwendetem Potential.
Insgesamt ein durchschnittlicher Film, mit unterdurchschnittlicher Action, aber trotzdem ganz sympathisch.
Ranor:
Mittlerweile habe ich den Film am Wochenende auch endlich gesehen. Und, nun ja, er war unterhaltsam und hatte einige gute Gags. Alles andere habe ich schon wieder vergessen...
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