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10.000 BC

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Lyonesse:
Offenbar habe ich den Punkt tatsächlich etwas aus den Augen verloren. Dennoch, auch diese Kulturkritik trifft natürlich nur bedingt, da sie davon ausgeht, dass in den archaischen Zeiten keiner gelogen hat und ein Mann zu seinem Ehrenkodex stand. Außerdem waren alle natürlich stark und gesund (oder tot). Tatsächlich ist die Realität in den Vorzeiten aber wohl eine andere gewesen; denn ob ich mir den Luxus eines Ehrgefühls leisten kann, wenn ich ständig ums Überleben kämpfen muß, ist doch zumindest fraglich.
Insofern würde ich das Howardsche Model oder diese Vorstellung eher in den Bereich einer Utopie stellen, mit der Bob Howard seinen Zeitgenossen den Spiegel vorhalten und Mißstände anprangern wollte. Ich sehe schon, ich gelange heute früh noch zu ganz neuen Erkenntnissen über den alten Texaner.

Ein:
Naja, er verwendet hier halt eine Kritikform, die auch schon während der Aufklärung sehr beliebt war, die des Edlen Wilden, der in die Zivilisation (bei Rousseau nach Europa) kommt und den Zivilisierten den Spiegel vor die Augen hält, in dem er die Verhältnisse mit seiner Heimat vergleicht, obendrein meist noch unter dem Blickwinkel, dass er selbst von diesen als Wilder abgestempelt wird.

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