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[erzählt mir von] CADWALLON

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carthoz:

(ja, ich weiß, es gibt einen "confrontation"-bereich, aber der ist zum einen tot, zum anderen habe ich da nix brauchbares gefunden, daher jetzt hier meine fragen - also bitte möglichst nicht verschieben, liebe mods!)

hallo!
ich bin im netz auf cadwallon gestoßen und frage mich nun, ob es mehr gründe gibt, sich das 50€ schwere buch zu holen als nur sein gutes aussehen!  ;D
meine suche nach aussagekräftigen rezis war auch eher mau, außer, dass die übersetzung... nun ja, durchwachsen sein soll, finde ich da wenig, was mir wirklcih was über das spiel mitteilt.
daher ein paar fragen: wie spielt sich cadwallon? ist es für einen nicht-tabletopper wie mich interessant? ist das buch wirklich so schlimm? wie steht es im vergleich mit anderen system wie z.b. d&d da? und: wie "französisch" spielt es sich, heißt, merkt man unterschiede zu typisch amerikanischen (oder meinetwegen auch deutschen) rollenspielen?

ich hoffe, hier endlich mal jemanden zu finden, der mir befriedigende antworten geben kann! da es ja keine previews zum buch gibt, will ich ungern die katze im sack kaufen...
vielen dank schonmal!  :)

Pilger:
Das Spiel basiert auf den Konflikten mit Miniaturen - tiefgründige Rollenspielinfos gibt es nicht, auch die NSC-Sammlungen sind eher naja. Die Aufmachung ist rein optisch erste Sahne und macht Appetit auf mehr - doch für Rollenspieler ist es eher eine Mogelpackung.

Ähnlich Mordheims Rollenspielcharakter, solltest Du das kennen, und dieser beruht einzig und allein darauf, dass man quasi eine kleine Party hat, deren einzelene Mitglieder EP bekommen, verbessert werden können, besseres Equip erwerben oder neu Kameraden dazu bekommen.

Cadwallon sieht wunderschön aus und wäre es mehr Rollenspiel, hätte ich es mir bestimmt auch zugelegt, egal wie sch. es auch wäre, doch der rpg-Anteil ist mir beim Original einfach zu hahnebüch - zuminest was ich im Laden erkennen konnte.

carthoz:
hmm, das klingt ja eher ernüchternd...  :-\

heißt das letztlich, was man schließlich tatsächlich daraus macht, ist einem selbst überlassen, regeln gibt es nur für den kampf bzw. die konfliktlösung?

die aufmachung finde ich auch bisher großartig - ich find nur so wenig dazu, die seite von rackham gibt wenig dazu her, keine previews außer ein paar bildchen, französische ausrüstungslisten (mit denen ich eher wenig anfangen kann, mein französisch beschränkt sich auf sehr wenige sätze...) und zwei szenarien...

hat es denn irgendwer tatsächlich mal gespielt? vielleicht sogar mehr als einmal?

Imiri:
gespielt nein.. aber wenn du konkrete Fragen stellst, dann versuch ich sie zu beantworten. Und nein Konflikt ist nicht das einzige.. aber da liegt definitiv der Schwerpunkt.
Auch die ein oder andere Umsetzung der Regeln ist denke ich ganz nett vom Stil her (eher etwas ungewöhliche aber zum Spiel passende 'Attribute', Die Tarotkarten Magier...usw.), wie sich das spielt vermag ich nicht zu sagen.

Ich persönlich hätte mir noch etwas mehr Infos über die Welt gewünscht. Aber so was ist je meist nicht im Spielerhandbuch.... aber ob da noch mal was nachkommt? Die Stadt ist gut beschrieben aber ab und an hatte ich das Gefühl das jemand der den Confrontation HIntergrund kennt besser reinkommt.

Waldviech:
Eigentlich scheint die reine "Weltbeschreibung" innerhalb des Buches doch relativ viel Platz einzunehmen (klar, mehr wäre immer gut !) - also könnte man damit vielleicht auch ohne Miniaturenkrams etwas anfangen ;)
Das "hanebüchen" würde ich vom ersten Eindruck her mal unterschreiben, allerdings finde ich das nicht unbedingt negativ. Den bekannten DSA-Gedanken an möglichst realistisches und bodenständiges Rollenspiel sollte man bei Cadwallon wohl eher ad acta legen. Es handelt sich um eine absichtlich überzogene, dreckige Comic-Fantasy (wie man an den Illustrationen ja auch schön sehen kan)
Einen Gedanken, den ich recht interessant finde, ist der der urbanen Fantasy. Das Spiel beschränkt sich zunächst mal völlig auf die eine (gigantische) Stadt Cadwallon und hat somit einen völlig anderen Flair als "normale" Fantasy. Anders als bei Mordheim ist Cadwallon allerdings nicht zerstört, sondern wird fröhlich bewohnt und macht teils sogar einen recht überbevölkerten Eindruck. Am treffensten wäre Cadwallon vielleicht mit "Shadowrun in einer Steampunk-Rennaisance ala´ Dark-Projekt" beschrieben.

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